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Craniosacrale Osteopathie |
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Die Craniosacral-Behandlung ist eine sanfte, manuelle Form der Körperarbeit. Behandelt wird am ganzen Körper, mit Schwerpunkt Schädel (Cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (Sacrum), daher die Bezeichnung Craniosacral. Der CS-Rhythmus (bewegt sich in einem Zyklus von sechs bis zwölf Mal pro Minute) ist schon beim Fötus vorhanden. Durch die Behandlung werden Einschränkungen und Blockaden im CS-System aufgehoben. Das zentrale Nervensystem des Körpers wird unterstützt, Selbstregulation, Selbstheilungskräfte und unsere Immunstärke werden gefördert. Heilung für Körper, Geist und Seele. | ||||||||||
| Zur Geschichte: |
Die craniosacrale Behandlungsform wurde anfangs des 20. Jahrhunderts von Dr. W. G. Sutherland auf der Basis der Osteopathie zur "Cranialen Osteopathie" entwickelt (Cranium lat. = Schädel, Sakrum = Kreuzbein). Daraus entstand eine immer feinere, behutsamere und vollkommenere Methode, mit deren Hilfe heute Therapeuten viele Menschen bei ihrem Heilungsprozess unterstützen. Der wichtigste Aspekt der Craniosacral-Therapie ist die Arbeit mit dem "Lebensatem", der sich in langsamen, rhythmischen Bewegungen, ähnlich wie die Gezeiten vom Ebbe und Flut, im ganzen Körper ausdrückt. Er ist überall ertastbar und liefert diagnostische wie auch therapeutische Informationen. Diesen Lebensatem nannte Dr. W. G. Sutherland die "primäre Atmung". Sie ist direkt mit der Gewebeatmung des Zentralnervensystems verbunden, das die Lungenatmung (sekundäre Atmung) und die gesamten Körperfunktionen reguliert. Er wird gleichzeitig über Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit in alle Zellen des ganzen Körpers verteilt, wo er die heilenden und ordnenden Kräfte organisiert und damit für unsere Gesundheit sorgt. |
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| Dr. W. G. Sutherland | |||||||||||
| Craniosacral-Therapie ist: | |||||||||||
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- Die Arbeit mit den
rhytmischen Gezeitenbewegungen des Lebensatems. - Regulierend für den Bewegungsapparat, Organe, Gefäss- und Lymphsystem, Hormonsystem, das vegetative und das zentrale Nervensystem. - Eine sehr sanfte Behandlungsform am ganzen Körper. Sie kann vom Neugeborenen bis hin zum alten Menschen, sogar in sehr gebrechlichem oder schmerzvollem Zustand, angewendet werden. - Eine Therapieform, bei der mit grösster Sorgfalt, Achtsamkeit und neutraler Haltung der Persönlichkeit des Klienten begegnet wird. |
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Quelle Bilder: www.craniosuisse.ch |
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| Craniosacral-Therapie kann: | |||||||||||
| - Der Stille im Körper Raum geben und damit tiefgreifende Veränderungen ermöglichen. | |||||||||||
| - Nach Unfällen, Traumata und bei Krankheiten unterstützend wirken | |||||||||||
| - Die vorhandene Gesundheit stärken | |||||||||||
| - Eigene Ressourcen und innere Kraftquellen aufbauen | |||||||||||
| Oder eine weitere Form der Beschreibung: | |||||||||||
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Craniosacrale Therapie; Sanfter Händedruck gegen Körperblockaden
Manuelle Medizin liegt im Trend. Zu den Methoden, die mit Händen heilen, zählt auch die craniosacrale Therapie. Die sanfte Körperarbeit soll die Selbstheilungskräfte des Organismus aktivieren und Verspannungen lösen. Das wichtigste Instrument sind die Hände, und in denen muss extremes Fingerspitzengefühl stecken. Denn Craniosacral-Therapeuten spüren einem Körperrhythmus ihres Patienten nach, der nur mit viel Übung zu tasten ist: den pulsierenden Bewegungen der Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umspült. Von der Fingerfertigkeit des Behandlers profitiert der Patient gleich mehrfach. Das sanfte Aufsetzen der Finger im Gesicht oder das Berühren des Hinterkopfes mit den Händen löst ausgesprochen angenehme Gefühle aus. Ziel der kaum spürbaren Manipulationen ist es aber, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, das Körperbewusstsein des Patienten zu schulen, Verspannungen zu lösen und eine tiefe Entspannung zu fördern. |
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| Zwischen Schädel und Kreuzbein lässt sich eine Druckwelle fühlen |
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| Behandlungsformen, die allein mit sanftem Händedruck versuchen Blockaden im Körper zu beseitigen, liegen im Trend. Immer mehr Menschen, die über verspannte Muskeln, Kopfschmerzen oder stressbedingte Störungen klagen, versuchen auf sanfte Art ihre Beschwerden zu lindern. Von der Nachfrage nach Alternativen profitiert auch die craniosacrale Therapie, deren Grundlagen der US-amerikanische Chirurg Dr. John E. Upledger in den 70er Jahren entwickelt hat. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte der amerikanische Arzt Dr. William G. Sutherland, dass zwischen den einzelnen Schädelknochen eine feine, subtile Beweglichkeit besteht. Inzwischen ist belegt: Die Schädelknochen haben an ihren Nähten tatsächlich Spiel von etwa einem Millimeter, sind also in ganz geringem Umfang beweglich. (Mit Religion hat „craniosacral“ übrigens nichts zu tun. Die Therapie heisst so, weil schwerpunktmässig zwischen dem Schädel – lateinisch cranium – und dem Kreuzbein – lateinisch Os sacrum – behandelt wird). | |||||||||||
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Dr. John E. Upledger |
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| Craniosacral-Therapeuten müssen viele Jahre lernen | |||||||||||
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Mit den Hirnhäuten und der Rückenmarksflüssigkeit bilden Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein zusammen das craniosacrale System. Als Grenzmembran dient dabei die ziemlich unelastische Hirnhaut, die Hirn und Rückenmark umhüllt. Sie ist an verschiedenen Stellen im Schädel, an Wirbeln und auch am Kreuzbein befestigt. Aus diesem Grunde pflanzt sich der craniosacrale Rhythmus wellenförmig über den ganzen Körper fort. Allerdings ist er nur mit geduldiger Übung überall zu erspüren. Im Gehirn werden täglich zirka 500 Milliliter Hirnflüssigkeit freigesetzt. Rhythmisch soll sich dieser Prozess als eine Art Druckwelle vom Gehirn bis zum Kreuzbein hin fortsetzen. Normalerweise strömt die Hirnflüssigkeit mit ca. acht bis zwölf Zyklen pro Minute und ist somit langsamer als der Puls des Herzens mit 60 bis 80 Zyklen pro Minute oder als der Atem-Rhythmus mit 12 bis 20 Zyklen. Erfahrene Hände – Sutherland sprach von „denkenden, fühlenden, sehenden und wissenden Fingern“ – nehmen diesen subtilen, eigenständigen Rhythmus des Körpers wahr und spüren, wenn der Energiefluss irgendwo verlangsamt oder erhöht ist. |
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Craniosacrales System: zwischen Schädel und Kreuzbein |
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| Störungen im craniosacralen Rhythmus können krank machen | |||||||||||
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Blockaden im craniosacralen System – zum Beispiel durch Verspannungen, Entzündungen oder Unfälle – können den Rhythmus stören und zu verschiedensten gesundheitlichen Problemen führen: Kopfweh, Rückenschmerzen, Fehlhaltungen, Schwindelzustände, Kiefergelenkprobleme, Stress-Symptome. Viele Gesundheitsstörungen lassen sich so durch die craniosacrale Therapie erklären und behandeln. Auch bei Hyperaktivität, Lernproblemen oder Entwicklungsstörungen von Kindern kann die Methode hilfreich sein. Die sanfte Körperarbeit wird zudem zur Gesunderhaltung empfohlen, um Körper und Seele ins Gleichgewicht zu bringen und psycho-somatischen Beschwerden vorzubeugen. Ganz behutsam dehnt, zieht und drückt der Therapeut oder die Therapeutin. Die feinen Berührungen an den Schädelnähten, der Schädelbasis und am Membransystem des Gehirns sollen das craniosacrale Pulssystem beeinflussen. Ziel ist es, den Rhythmus zu harmonisieren, die Durchblutung aller Körpergewebe zu verbessern, Starrheiten zu lösen und so eine grössere Beweglichkeit von Muskeln, knöchernen Strukturen und Gelenken zu erreichen.
Erinnerungen an frühere Verletzungen schwinden
Mit den Händen spürt der Therapeut zudem den Bewegungen des Bindegewebes nach und ermöglicht so den Zugang zu tiefen Erinnerungen und Verletzungen. So lassen sich alte Verletzungen, die zum Beispiel durch einen Sturz, Unfall oder nach Schock entstanden sind, aus dem Zellgedächtnis löschen, was ein weiterer wichtiger Teil der Therapie ist. |
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