Richard Dawkins (*1941)

Der sprachgewandte Hardliner-Darwinist

Dawkins Dawkins wurde 1941 in Nairobi, der einzigartigen Erdgegend Ost-Afrika, geboren und erlebte dort seine Jugendzeit. Sein Vater war Angehöriger der Alliierten Streitkräfte und wurde während des Zweiten Weltkriegs nach Kenia versetzt.

Seine Familie kehrte 1949 nach England zurück, wo er an der Universität von Oxford Biologie studierte. Nachdem Dawkins sein Biologiestudium 1962 mit Diplom abschlossen hatte, blieb er in Oxford, um unter Nobelpreisträger Niko Tinbergen zu promovieren. Daran schloss sich von 1967-1969 eine Zeit als Assistenzprofessor der Zoologie an der University of California in Berkeley an. Seit 1970 ist er Dozent für Zoologie an der Universität von Oxford und Lehrer am dortigen New College.

Sein erstes Buch, The Selfish Gene, wurde 1976 veröffentlicht (zweite Auflage, 1989) und sofort zu einem Bestseller. Auf dessen Umschlag war eines der Bilder des Biologen und Künstlers Desmond Morris abgebildet, der den Begriff Biomorphe für die tierähnlichen Figuren seiner Gemälde prägte. Dieser wurde einfach von Richard Dawkins für seine digitalen Mutanten übernommen.

Auf The Selfish Gene folgten weitere Bestseller, wie The Extended Phenotype (1982), The Blind Watchmaker (1987), River Out of Eden (1995) und Climbing Mount Improbable (1996), für die Dawkins mit diversen Anerkennungen und Literaturpreisen ausgezeichnet worden ist und 1997 sogar in die Royal Society of Literature aufgenommen wurde.

Werke

  • The Selfish Gene (1976 1989)
  • The Extended Phenotype (1982)
  • The Blind Watchmaker (1986)
  • River out of Eden (1995)
  • Climbing Mount Improbable (1996)
  • Unweaving the Rainbow: Science, Delusion and the Appetite for Wonder (1998)



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