1. Pfarrei Staldenried

Ursprünglich gehörte unsere Gemeinde zur Pfarrei St. Martin in Visp, dieses wird erstmals 1214 urkundlich erwähnt.

1535 Gründung der Pfarrei Stalden, ab diesem Datum gehört auch Staldenried dazu.

1803 ordnet Bischof Blatter an, dass in Gspon ein Dienst eingerichtet werden soll und zwar vom 01. Dezember bis 06. Januar.

1818 wird in Staldenried ein Rektorat eingerichtet.

1869 am 06. Dezember wird die Pfarrei Staldenried gegründet. Sie kauft sich von der Mutterpfarrei Stalden für Fr. 6'500.- los. Es wird eine Reduktion von Fr. 1'200.-  gewährt, da der Gspondienst auch von der Pfarrei Staldenried betreut wird.

 

1.1 Rektoren der Pfarrei Staldenried

 

1818 – 1824 Peter Brantschen

St. Niklaus

1824 – 1837 Rektorat verwaist

 

1837 – 1838 Franz Pierig

 
1838 – 1855 Josef Ignaz Abgottspon Staldenried
1856 – 1857 Josef Marie Supersaxo Saas Fee
1858 – 1869 Peter Schöpfer Entlebuch
   

Josef Ignaz Abgottspon war ein grosser Wohltäter der Pfarrei und war auch massgeblich an der Pfarreigründung beteiligt. Er, sowie der erste Pfarrer (Peter Schöpfer) wurden in der alten Kirche unter dem rechten Seitenaltar beerdigt.

   

1.2 Pfarrer der Pfarrei Staldenried

   
1869 – 1871 Peter Schöpfer

Entlebuch

1871 – 1880 Franz Kronig Täsch
1880 – 1891 Benedikt Zurbriggen Saas Grund
1891 – 1896 Pius Supersaxo Saas Fee
1896 – 1937 Theodor Zurbriggen Brig
1937 – 1952 Anton Carlen Reckingen
1952 – 1958 Robert Zurbriggen Visp
1958 – 1968 Johann Zenklusen Simplon Dorf
1968 – 1982 Alois Venetz Ergisch
1982 – 1989 Anton Carlen Gluringen
1989 – 1992 Anton Jossen Naters
1992 – 2003 Rainer Pfammatter Brig

2003 – 2005 Gervas Studer

Visperterminen

2005 -  2006 Celéstin Mbodo

Kongo Kinshasa

2006 -  2008 Eugen Zimmermann

Visperterminen

2008 -          Titus Offor

Nigeria

 

2. Pfarrkirche Staldenried Hl. Dreifaltigkeit

   
1688 zur Kirche soll eine Kapelle existiert haben

Liebe Pfarreiangehörige,

im Dezember 2003 haben wir euch das stark beschädigte EX-Voto Bild vom Jahre 1725 gezeigt. Leider war auf dem Bild nicht mehr viel erkennbar von der Geschichte damals. Der Chronist überliefert, dass eine Kapelle zu Ehren der Hl. Dreifaltigkeit gestanden habe.

Aus dem Jahr 1725 datiert ein EX Voto, das einen Unfall (Gerüstzusammenbruch beim Kapellenbau) darstellt.
Dieses Ex-Voto ist eines der grössten EX-Voto Bilder die es gibt und ist daher eine Seltenheit.

Nur mit eurer Hilfe von Spenden,
Kollekten und Opfern konnten wir innerhalb kurzer Zeit das fehlende Geld zusammen bekommen. Mit Freude durften wir eine Spende von Fr. 5'122.-- entgegennehmen.

Der Pfarreirat möchte sich von herzen bei allen bedanken und hofft dass es auch ihnen Freude bereitet das Bild in der Kirche zu bestaunen.

Vergelt's Gott

Für den Pfarreirat
Marco Jäggi
 

1855

Die Kapelle wurde durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört und anschliessend wieder aufgebaut.

1861

der Chronist erwähnt die Anschaffung einer Orgel

1865/66

soll der neue schlanke Turm entstanden sein

1869

am 06. Dezember erfolgte die Pfarreigründung

1879

am 20. Juli weihte Bischof Adrian Jardinier die Kapelle, nunmehr als Kirche ein. Gleichzeitig fand die erste Visitaz statt.

   
   
1959

es erfolgte die Grundsteinlegung für die neue Pfarrkirche

1989/90

Die Pfarrkirche wird einer Gesamtrenovation unterzogen. Bei dieser Gelegenheit wird der alte Altar der Pfarrkirche wieder eingebaut. Die Sakrestei wird ins Erdgeschoss versetzt. Im Untergeschoss entsteht auch das Pfarreizentrum mit; Singsaal, Jugendlokal, Pfarreisaal, Aufbahrungsraum, WC-Anlage, Fahnendepot. Auch das Archiv findet Platz neben der Sakrestei.

   

3. Kapelle Gspon "St. Anna Kapelle"

   
1691

Baujahr

1698

Die Empore wird erstellt und gleichzeitig eine Orgel angeschafft

1700 in diesem Jahr soll das grosse Kreuz ob dem Chorbogen angebracht worden sein (Pestkreuz)
1703 wird der Bau vom Turm mit Glocke erwähnt
   

   
   

3.1 Renovation

 
   
Ursprünglich war das Kapellendach flacher als heute. Im Jahre 1937 wurde ein zweiter Dachstuhl eingebaut. Gleichzeitig versetzte man den Turm in die obere Hälfte des Daches, ungefähr ob dem Chorbogen.
1956 erfolgte eine weitere Renovation. Der Turm wurde wieder an seinen ursprünglichen Platz versetzt, da, wo er heute noch ist.
Die letzte Renovation erfolgte in den Jahren 1989/90.
   

4. Kapelle zum Bildji "Muttergottes Kapelle"

 
   
1727 Baujahr, diese Kapelle soll früher ein begehrtes Wallfahrtsziel gewesen sein.
1992/93 Gesamtrenovation. Die Deckmalereien werden wieder freigelegt. Eine neue Verglasung wird eingebaut. Es erfolgt eine Neugestaltung der Umgebung
   

 

4. Kapelle Unterkleeboden "St. Josefs Kapelle"

   

1996: Am 14. September wurde die Kapelle durch Pfarrer Rainer Pfammatter eingeweiht.
Als Bauherr zeichnet die Familie Adolf Furrer.

   

4. Kapelle Oberfindeln "St. Wendelins Kapelle"

   

2003: Die Einweihung erfolgte am 01. August 2003 durch Pfarrer Rainer Pfammatter.
Bauherrin ist hier die Familie Lukas Abgottspon Erben.