Rückblick auf die SVW-Geschichte 1850-2010


Im Vereinsarchiv sind etliche Schaustücke, die 160 Jahre Vereinsgeschichte illustrieren:
 1997: Ein Riesen-Sparschwein aus Heimberger Keramik erinnert an das Zürcher Kantonalschützenfest im Säuliamt, an dem die Pistolensektion mit ihrer Mannschaft so gut schoss, dass es für einen Lorbeerkranz mit Silbereinlage reichte.

  • 1982 erhielten die Sektionen am Zürcher Kantonalschützenfest im Zürcher Unterland einen gewichtigen Tonziegel mit einer Darstellung des "Fähnleins der sieben Aufrechten" zur Erinnerung an den Dichter Gottfried Keller, der in Glattfelden im Zürcher Unterland aufgewachsen war.

  • 1954 stiftete Otto Bur eine aus Holz geschnitzte Samichlausfigur, die während 25 Jahren in Umlauf war und auf deren Sockel die Gewinner und Resultate des Chlausstichs am Endschiessen eingetragen wurden.

  • 1950 erhielt der SVW vom Patenverein Schützenverein Hirzel eine prächtige Zinnkanne mit Kette aus Anlass seines hundertjährigen Bestehens und der Einweihung einer neuen Fahne. Die Wollishofer Schützen erzielten damals hervorragende Resultate. Auch mit den Pistolenschützen von Hombrechtikon bestand eine ähnliche Freundschaft, welche später in mehreren Freundschaftsschiessen bestätigt wurde.

  • 1948: Auf den Teller, welcher den Pistolenschützen am Eidgenössischen Pistolenfeldschiessen in der 1. Kategorie den 1. Rang bestätigt, waren Spitzenschützen wie Ruedi Ries, Hans Zehnder, Albert Mülly und Armand Friedrich sicher stolz.

  • 1907 erschien, wie damals üblich, während des Eidgenössischen Schützenfests in Zürich-Albisgütli eine besondere Festzeitung mit 15 Nummern - jeden Tag eine. Die Wollishofer Schützen waren bei den Nachgemeldeten.

  • 1900 vergass man, wie der Chronist berichtet, das 50-Jahr-Jubiläum zu feiern. Erhalten geblieben ist aber ein prächtiger Silberpokal vom 1. Centralschiessen des Schützenverbands Albisgütli-Zürich mitsamt Schiessreglement und zugehörigem Standblatt. Die 50 Franken, die der Pokal damals kostete, wären heute weit über 1000 Franken wert.

  • 1895 wurde, wie eine Foto zeigt, das Endschiessen traditionsgemäss als öffentlicher Anlass auf der Allmend Wollishofen durchgeführt. Das war noch vor der Übersiedlung der sogenannten Allmend-Schützenvereine auf den von der Stadt Zürich neu erstellten Feldstand Albisgütli im Jahre 1898.

  • 1873 gab sich die damalige Gemeindeschützengesellschaft an ihrer Jahresversammlung den neuen Namen 'Schiessverein Wollishofen'. Die alten Protokollbücher sind lückenlos erhalten und geben interessante Einblicke in das Vereinsgeschehen und sein Umfeld.

  • 1860 wurden, wie schon seit 1850 und bis in die Achtzigerjahre hinein üblich, in einem besonderen Protokollbuch II die Spender und Gabengewinner am alljährlichen Gemeinde-Grümpelschiessen verzeichnet.

  • 1850 wurde am 20. Oktober die 'Gemeindeschützengesellschaft Wollishofen' gegründet. Heinrich Honegger, der angesehenste Wollishofer, war ihr Präsident. Unter den Gründungsmitgliedern war auch der Wirt des Restaurants 'Muggenbühl', Jakob Bosshardt, als Miteigentümer eines Schiessplatzes auf der Allmend Wollishofen, der fortan auch dem neu gegründeten Verein zur Verfügung stand. Andere Gründungsmitglieder hatten schon in den Dreissigerjahren der 'Schützengesellschaft zur Sonnenzeit' angehört, die im Gebiet der Gemeinde Wiedikon den Schiessstand des gleichnamigen Restaurants benützt hatte.

    Seit der Gründung des Schützenverbands Albisgütli im Jahre 1898 hat unser Verein das Albisgütliverband-Schiessen in seinem Jahresprogramm. Dazu kommt das alljährliche Bezirksverbandschiessen für die Schützenvereine in den Bezirken Zürich und Dietikon; der Bezirksschützenverein Zürich wurde 1916 gegründet.

    Das traditionelle Endschiessen geht vermutlich in seinen Ursprüngen auf die Gründungsjahre zurück. Es wurde damals von der Gemeindeschützengesellschaft durchgeführt und stand jedem unbescholtenen Gewehrschützen aus der Gemeinde Wollishofen zur Teilnahme offen.

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