Wohin
begeben wir uns ?
Vor sechzehn Jahren schrieb ich Ihren Kollegen dass
Überbevölkerung das ernsthafteste Problem unserer
Zivilisation ist.
Die Vereinten Nationen stimmten diesen Fakten 1994
übereinstimmend zu. Da sich viele diesen Vorhersagen nicht
widmetzn
und sie nun offensichtlich sind, appelliere ich an Sie als eine unserer
derzeitig einflussreichsten Führungspersönlichkeit dieses
dringende Problem anzusprechen.
Die Bedrohung unserer Existenz ist nicht Krieg, AIDS, Drogen oder
Terrorismus. Überbevölkerung ist die Wurzel von
Arbeitslosigkeit, Hunger, Kriminalität, Drogen, zerbrochenen
Familien und Krieg. Führende Wissenschaftler sagen vorher,
dass beim derzeitigen Bevölkerungswachstum die Erde in 100 Jahren
unbewohnbar wird weil die Menschheit unwiederbringlich
die erneuerbaren Ressourcen der Welt plündert. Vor langer Zeit,
als die Bevölkerungen in Stadt und Land noch klein waren,
gab es reichlich Nahrung. Die Väter sorgten für die Familien,
die Frauen blieben zu Hause und sorgten für Ihre Kinder,
die Alten und die Kranken. Man verbrachte Zeit in der Familie, der
Bastion von Liebe und Respekt, wo emotionale Bedürfnisse
erfüllt waren. Die Städte waren klein, den Bedürftigen
wurde geholfen da sich alle kannten. Verbrechen und Drogen waren selten
und man konnte sich nicht in der Anonymität verstecken. Dann
herrschten Respekt und Nachbarschaftlichkeit. Weil es viel Handarbeit
gab waren viele Hände nötig, so waren große Familien
normal. Nach einiger Zeit hatten die Kinder dieser Familien wieder
viele Kinder.
Der Beginn der industriellen Revolution reduzierte den Bedarf an
fähigen Händen. Der Wettkampf um Jobs, Nahrung, Unterkunft
wuchs.
Um den Lebensunterhalt zu sichern mussten Frauen erwerbstätig
werden. Die Welt wurde kompetitiv und kalt, jetzt überleben die am
besten Angepassten.
Die folgenden Symptome der Überbevölkerung müssen
verstanden und behandelt werden, nicht gerechtfertigt werden: Heute
kommen
die Eheleute oft emotional und körperlich ausgelaugt nach Hause.
So kommt es immer öfter zu Streit. .Die Scheidungsrate in den USA
liegt bei über 40%. Kindstötung ist die häufigste
Todesursache bei Kindern und noch höher in den Ländern der
dritten Welt. In Japan
hat die Selbstmordrate bei Männern seit 1970 um 105 % zugenommen.
Der Wettbewerb treibt viele zu Drogen und Alkohol um den Druck
des Lebens zu mildern. In den USA sind 34% der neuen Mütter
unverheiratet. Überbevölkerung zerstört das ganz
besondere System,
das Menschen ihre Würde und Wert gibt.
Eltern, Lehrer und Gesellschaft haben wenig Zeit zu geben, so ist es
leichter materielle Dinge zu geben als Zeit. Es ist nicht
überraschend,
dass Materialismus die Menschlichkeit ersetzt. Als Ergebnis davon
setzen neue Generationen Erfolg und Anerkennung mit materiellen
Werten gleich. Aber Materialismus erfüllt die menschlichen
Bedürfnisse nach Liebe, Verständnis, Gemeinschaft nicht.
Kinder und Gatten
sehnen sich nach menschlicher Zuwendung die sie nicht zu Hause finden
und oft woanders suchen. Sex erleben viele als Suche nach Liebe
oder Entlastung von Stress. Dieses Phänomen war nach dem 2.
Weltkrieg deutlich sichtbar und führte zum Babyboom.
Um 1800 lebte ungefähr 1,3 Milliarden Menschen auf der Erde,
jetzt sind es 6,3 Milliarden. Die USA hatten 1800 5 Millionen
Einwohner,
jetzt sind es 290,8 Millionen. Der Zuwachs wurde nicht
grundsätzlich beeinflusst von Kriegen, Katastrophen, Krankheit,
natürlichem Tod.
Die Zahlen zeigen ein zunehmendes Problem: 6 Millionen Kinder sterben
jährlich an Unterernährung. Seit 1990 wurden 40 Millionen zu
der
Liste der mäßig* Armen hinzugefügt. So sind das nun
insgesamt 2,7 Milliarden.
Um zu leben überackern und überweiden Bauern das Land.
Tausende Morgen werden täglich beansprucht für Hausbau,
Bergbau, Landwirtschaft
und veranlassen das Tierleben und die Pflanzenvielfalt zum Aussterben.
Die Verschmutzung durch täglichen Lebens, Landwirtschaft und
Industrie
vergiften die Felder, Luft und Wasser, zerstören die
Lebensgrundlage. Alle diese Faktoren verursachen Überschwemmungen,
Luftzüge und Stürme
die die Temperatur ansteigen lassen, Wüsten wachsen unaufhaltsam.
Wenn die Dinge schon jetzt so auffällig sind, wie können wir
auf Verbesserung
hoffen, wenn wir die Anzahl der Menschen verdoppeln? Wissenschaftliche
Zahlen zeigen, dass der Planet bis zu 6,3 Milliarden Menschen
unterhalten kann**. Wir haben diesen Punkt erreicht und werden ihn bald
überschreiten mit vernichtenden Konsequenzen. Weil wir jetzt
anfangen
das Saatgut von morgen zu essen. Das jährliche 2%
Bevölkerungswachstum ist auf 1,2% zurückgegangen, nicht wegen
Familienplanung oder
verbesserter Lebensbedingungen wie erhofft, sondern durch zunehmenden
Nahrungs- und Wassermangel und Krankheiten. In den USA geht jedes
fünfte Kind hungrig zu Bett, weltweit sind es 800 Millionen
Menschen.
Der ökonomische Druck durch die Überbevölkerung bringt
einige dazu sich zu erniedrigen um zu überleben, so wächst
Kriminalität und einige Länder
beginnen Krieg um ihre Versorgung zu sichern. Ein Kind in diese Welt zu
bringen wo es nicht genug für seinen Lebensunterhalt gibt ist
unverantwortlich
und unmoralisch. Die LÖSUNG verlangt Bildung, Bewahrung und
Familienplanung, nicht Abtreibung oder Kriege. Es ist NOCH MÖGLICH
eine
tragfähige Zukunft zu erreichen wenn neue Familien nicht mehr als
ein, maximal zwei Kinder haben und wir gute Diener dieses Landes
werden.
Uns vor diesen Wahrheiten nicht zu warnen ist Sündhaft. Lasst uns
als eine Weltfamilie zusammenarbeiten, jenseits von Politik und Gier,
so dass
unsere Kinder eine hoffnungsvolle Zukunft haben. Eine Welt in der sie
unter klarem Himmel grüne Weiden und kristallklare Seen betrachten
können,
wo Vogelgesang und der Duft der Wildblumen Freude in ihre Herzen
bringt. Eine Welt wo sie in Würde und Friede leben können.
*Die Weltbank definiert moderate Armut als Leben mit $1 bis $2 (usd)
Dollar täglich.
** Die Welt Umwelt Kommission definiert Nachhaltigkeit: Die derzeitigen
Bedürfnisse befriedigen ohne die zukünftigen Generationen
darin einzuschränken ihre Bedürfnisse zu befriedigen.
Von LIFEWATCH GROUP