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Der eigentliche Grundstein für den DiscGolf-Sport wurde mit der Patentierung des ersten Zielkorbes mit Fangketten und der Eröffnung des ersten Parcours 1978 in Oak Grove, Kalifornien gelegt. Nach und nach konnten immer mehr Parkbehörden in US-Städten überzeugt werden, DiscGolf-Anlagen in ihren Parks der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Mitlerweile sind diese in den USA kaum mehr zählbar und auch in Europa (voran in Schweden und in der Schweiz) konnten viele Parks und andere öffentliche Grünanlagen mit DiscGolf-Parcours ergänzt werden. Mit den Discgolf-Parcours wurden dann auch Clubs und nationale Verbände ins Leben gerufen. Dem internationalen Dachverband PDGA gehören mitlerweilen einige Zehntausend Mitglieder an, welche DiscGolf als ihren Sport betreiben. Die Zahl der Freizeit-Discgolfer wird auf einige Millionen geschätzt und der Trend steigt mit jeder neu eröffneten Anlage. Discgolf folgt im Prinzip den gleichen Regeln wie Golf, wobei an Stelle des Balls, aerodynamische Wurfscheiben verwendet werden. Den Spielern stehen mitlerweile über 100 verschiedene Scheiben-Typen zur Auswahl, welche sich durch in Aerodynamik und Flugverhalten unterscheiden. Dabei wird zwischen "Driver", "Approach"- oder "Putter" Disc unterscheiden, also je nach Einsatz der Scheibe. Ein Spieler führt in der Regeln zwischen 10 und 15 Scheiben auf dem Parcours mit. Das Ziel des Spiels ist einen Parcours (meist 9- oder 18 Bahnen) mit so wenig Würfen wie möglich zu durchspielen. Jede Bahn besitzt eine Abwurfstelle (Nummertafel und Balken) und ein Ziel (Auffangkorb). Eine Bahn ist beendet, wenn die Scheibe im Korb "eingelocht" worden ist. Die Ketten am Korb sind da, um den Flug der Scheibe zu stoppen, so dass diese in den darunter liegenden Korb fällt. Im Gegensatz zum Ball-Golf wird die Lage nach jedem Wurf neu markiert, d.h. der Spieler kann dabei auch die Scheibe wechseln. Zur Markierung verwendet der Discgolfer eine kleine Mini-Disc. Die einzelnen Bahnen eines Parcours sind je nach Parcours-Typ (Anfänger bis Pro) zwischen 80 und 250 Meter lang. Die Schwierigkeit einer Bahn ergibt sich aber nicht nur aus der Länge, sondern auch durch allfällige Hindernisse auf dem Gelände (Bäume, Büsche oder Topografie des Geländes).
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