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Canon Eos 3
Canon 22-55 mm USM 1:4-5.6
Canon 35-80 mm 1:4.5-5.6
Canon 50mm 1:1.8 II
Canon 75-300mm IS USM 1:4-5.6
Sigma 70-210mm 1:2.8 APO
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Persönlich am Liebsten verwende ich wegen Ihrer Vielseitigkeit, Robustheit und (bisherigen) Zuverlässigkeit die Canon Eos 3, die ich im Februar 2000 angeschafft habe. Die hochwertige Verarbeitung ermöglicht auch einen Einsatz unter widrigen Bedingungen, wie ich sie an den Stränden von Kreta, im Regen und der salzhaltigen Luft von Irland, den Wandertouren in den Alpen vorgefunden habe. Die Entscheidung zum Kauf dieser Kamera fiel vor allem wegen ihrer bequemen Bedienbarkeit, den für mich unbedingt benötigten Funktionen wie Spiegelvorauslösung, Blitzbelichtungskorrektur, Abblendtaste (zur Kontrolle der Schärfentiefe) und Schärfenachführung beim Autofokus. Als Zweitgehäuse meistens immer dabei ist die Canon Eos 500 (1994 bekommen), da ich durch das identische Bajonett alle Canon Objektive verwenden kann. Für spezielle Aufgaben greife ich aber bisweilen auch zur komplett manuellen Olympus OM-2, fast schon ein Klassiker, an Robustheit und einfachster Bedienerführung kaum zu übertreffen. Gerade die hochwertigen Festbrennweiten rechtfertigen an gewissen Orten den Einsatz dieser Paarung. Als Zubehör besteht bei den Canon Geräten die beiden Blitze Speedlite 300 EZ und neuerdings auch 380 EX, da ich mit diesem Gerät die mannigfaltigen Blitzfunktionen der EOS-3 wie z.B. FP-Blitzen, Blitzbelichtungskorrektur, nutzen kann. Zur Eos 3 fehlt bisher noch der Battery Pack, bei der 500er ist er allerdings ebenso vorhanden wie der Kabelfernauslöser. Die Objektivpalette beginnt beim robusten, einfachen Standardobjektiv Canon 50mm 1:1.8 II mit seiner praktischen Anfangsöffnung von 1.8, darunter rangieren das qualitativ nur mässige Canon 35-80mm 4.5 - 5.6 und das USM-Weitwinkel Canon 22-55mm 1:4 - 5.6, das allerdings etwas streulichtanfällig ist. Nach oben hat sich die Palette bald einmal um ein Tamron 90mm f/2.8 Makroobjektiv mit 1:1 Vergrösserung erweitert, das ich besonders in der Portraitfotografie als mein Lieblingsobjektiv einsetze. Zwar ist es ein "hässliches Entlein", aber Pragmatismus geht über Schönheit, und der arretierbare Ring zum manuellen Fokussieren und die mitgelieferte Geli sind äusserst angenehm. Seit 1994 besitze ich auch das 80-200mm 1:4.5 - 5.6, das aber mangels Qualität und Robusheit fast ausgespielt hat, seit ich das 75-300mm IS USM 1:4-5.6 Teleobjektiv besitze. Ganz neu dazugekommen ist für Sportaufnahmen ein (gebrauchtes) Sigma 70-210mm Zoom mit der schönen Anfangslichtstärke von 2.8, die Indoor deutliche Vorteile gegenüber 1:4 bietet. Ferner bietet es sich an, es mit dem 2x Telekonverter zu kombinieren, um 400mm mit 5.6 zu realisieren. Am oberen Ende der Brennweitenskala (aber am unteren Ende der Qualitätshitliste) rangiert das Exakta 500mm 1:8 mit M42 Anschluss, das für extreme Brennweitenaufgaben herangezogen wird. Die Belichtung ermittelt die Kamera in diesem Falle durch Offenblendenmessung. Für das Olympus-Zuiko System sind äusserst schöne Festbrennweiten vorhanden, z.B. das 28mm 1:2.8 Weitwinkel, die optisch, trotz ihres Alters, schier unschlagbare Standardvariante 50mm 1:1.4 und ein leichtes Tele 135mm, ebenfalls 1:2.8. Gebraucht waren zwei Soligorzooms günstig zu bekommen, und da mir bei der Olympus häufig die 135mm etwas zu kurz waren, gesellten sich noch ein 80-200 1:4 Schiebezoom und ein 70-160 1:4.5 "Makro" dazu. Als optisches Zubehör verwende ich ein Filtersystem von Cokin (Steckfilter mit der Möglichkeit, sie auf andere Filterdurchmesser zu adaptieren), wobei hauptsächlich das Orangefilter und ein 4-Stern-Filter verwendet werden. Fixe Schraubfilter sind hingegen das UV Filter (seit d.r.f fast nicht mehr verwendet) und das zirkulare Polfilter. 2 Velbonstative geben bei Bedarf genügend Stabilität für scharfe Bilder, und eine Fotolampe 1000 Watt mit integrierter Lüftung und ein billiger Halogenstrahler 500 Watt geben bei Portraitsessions Licht (und viel Wärme !) ab. |

Tamron 90mm 1:2.8 1:1 Makro / Olympus OM-2
Bei den Filmen kristalliert sich für mich je länger, desto deutlicher die Tendenz zum Dia heraus, da ich zum Teil sehr schlechte Erfahrungen mit Farbnegativlabors gemacht habe, die ein auf dem Negativ zwar noch gewünschtes Ergebnis auf dem Papier mit ihren Standardmaschinen ins Unerwünschte korrigierten und daher sehr viele Reklamationen erst ein einigermassen befriedigendes Resultat liefern konnten. Ferner sind die Entwicklungs- und Abzugspreise in der Schweiz m.E. jenseits von Gut und Böse, während eine Diafilmentwicklung noch als günstig bezeichnet werden kann. Und wenn mal ein Abzug her soll, kann man immer noch eine Vergrösserung resp. einen Digiprint vom Dia machen lassen, und wenn der Abzug an die Wand gehängt werden soll, ist ein Ilfochrome Verfahren unschlagbar. Dennoch lassen sich Sessions mit Papierfilmen nicht vermeiden, und daher versuche ich hier, die von mir verwendeten Filme etwas zu bewerten.
Im Bereich der Schwarzweissfotografie bietet sich auch dem Amateur die Möglichkeit, mit relativ wenig Aufwand und chemischer Hantiererei eine komplette Selbstverarbeitung der Abzüge vorzunehmen. Eine eigene Dunkelkammer ist schnell eingerichtet, und da sich bei mir speziell die Möglichkeit ergeben hat, das Labor meiner ehemaligen Kantonsschule weiterzubenutzen, nütze ich sie auch entsprechend. Ich verwende hier hauptsächlich Ilford Materialien, sowohl in der Chemie und dem Papier als auch bei den Filmen. Die Ilford Delta, FP4+ oder HP5+ werden in Ilford Multigrade entwickelt und kommen danach auf ebensolches Papier (Glanz).
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