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Der erste Winter, nach dem Kauf der Corvette.

Nachdem ich meine Corvette gekauft, und mir endlich einen grossen Traum erfüllt habe, bin ich einen Sommer lang damit durch das Land gecruist. In der Winterzeit danach, ging es nun mal darum etwas an dem Auto zu machen. Noch unerfahren, weil das neben meinem Alltagsfahrzeug (das hier niemand interessiert, weil das so ein Reiskocher ist) mein erstes "richtiges" Auto, ist, habe ich mich erst mal für einfache sachen entschieden.



Folgende
Mängel sind mir bisher aufgefallen:
  • Auf der Beifahrertüre ging das Fenster nur ganz schwer.

  • Die Dichtungslippen am austritt der Scheiben waren auch nicht mehr gut.

  • Die Scheibe hatte beim runterkurbeln keinen richtigen Anschlag mehr.

  • Das Ausstellfenster konnte man auch nicht mehr so toll rausdrehen.

  • Im Sommer hat es mir das Tachoglas über Nacht gerissen.
    Dies wahrscheinlich weil die Gläser alle etwas lose wahren, weil die Dichtungen versprödete sind.

  • Die Frischluftklappen im Fussraum gehen streng

  • Die Sitze lassen sich nur ganz schlecht verstellen

  • Die Türen waren schlecht eingestellt, und streiften am Türschloss.

Also habe ich als erstes mal die Türverkleidungen abgenommen, um zu sehen was da los ist. Die Scheiben und den Kurbelmechanismus habe ich dann mal ausgebaut. Die Scheibe der Beifahrertüre ging so streng, weil da mal einer die Scheibe mit einer Unmenge Silikonkleber eingeklebt hat, so das alles rausquillte. Dadurch klemmte natürlich die Scheibe durch das überschüssige Silikon an der "Filz"-Führungsschiene. Dazu war die Scheibe nicht genau eingeklebt, und klemmte dadurch noch mehr. Da habe ich dann die Scheibe neu eingeklebt, die Führungsschienen, und die Dichtlippe am Fensteraustritt ersetzt.

Im gleichen Zug, habe ich auch gleich die Anschlagsgummis für die Scheibe, unten in der Türe montiert. Diese fehlten zum teil komplett.
Beim Ausstellfenster war beim "Schneckengetriebe" ein teil vom Aluguss abgebrochen, und die Achse wurde nicht mehr geführt. Dies habe ich mit einem Plättchen das sich an richtiger stelle angeschraubt habe repariert.

Der Ausbau des Instrumentenpaneel erwies sich leider als nicht ganz so einfach wie vorgestellt. Aber nach dem abmontieren des Lenkrades, und dem lösen der Lenksäule, kann man dann nach dem abhängen aller Kabel, und der Öldruckleitung das Instrumentenpaneel ausbauen. An der Beschriftung auf der Rückseite des Paneels an, wurde dies schon mal ausgebaut. Aber nach 36 Jahren ist das ja gut möglich.

Das Instrumentenpaneel demontiert, gereinigt, neues Tachoglas eingesetzt, und mit neuen Dichtungen für die Gläser alles wieder zusammenmontiert.
Den Kabelzug für die Frischluftklappen im Fussraum mussten nur mal etwas geölt werden, und dann war alles wieder gut.
Die Führungsschienen der Sitze waren total verhartzt. Nach dem reinigen, aussendurch neu lackieren, und neu schmieren, gehen die wieder wie neu. Die Türen habe ich schlussendlich auch noch neu justiert, damit die nicht mehr streifen.

Vor dem zusammenbauen der ganzen Armaturen, habe ich mir dann noch ein moderner CD-Radio unter das Handschuhfach montiert. Der originale geht noch, ist aber bei den heutigen europäischen Kanalabstände, kaum zu gebrauchen. Dazu habe ich den Originalen 6x9" Ovallautsprecher, durch ein modernes 3-weg Modell ersetzt. Dazu wurde noch viele andere Kleinigkeiten gerichtet, die es nicht wert sind, um hier alle aufzuzählen.

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