Workshop: Heimüberwachung per Webcam
Die Konfiguration der Software

Die hier beschriebenen Einstellungen wurden mit Supervision Cam 3.1 vorgenommen, dürften aber für andere Überwachungs-Software ähnlich sein.

Der Bewegungsmelder
Nach der Installation von Treiber und der Shareware Supervision Cam 3.1 richten Sie zunächst den Bewegungsmelder ein. Das Prinzip ist einfach: Die Webcam liefert kontinuierlich Bilder, die die Überwachungs-Software in einstellbaren Zeitintervallen (0,5 bis 1 Sekunde reichen) auswertet.

Die Software vergleicht dazu die Inhalte der letzten drei Aufnahmen. Wenn diese sich über einen frei definierbaren Prozentsatz (Schwellenwert) hinaus voneinander unterscheiden, wird das als Bewegung interpretiert und aufgezeichnet. Wählen Sie als Schwellenwert 60 Prozent oder mehr, damit nicht jede Katze oder eine Wolke am Himmel den Alarm auslöst.

Alternativ können Sie über die Option »Benutze Maske« die Bewegungsauswertung auch auf einen Bildausschnitt beschränken. Als Bildgröße genügt normalerweise eine Auflösung von 320 x 240 Bildpunkten. Wenn Sie die Webcam auf Schwarzweiß-Aufnahme umstellen, können Sie noch einmal ein paar Byte sparen.

Aufnahmen speichern
Unter »Bild speichern« legen Sie den Speicherpfad fest. Der sollte am besten auf eine zweite Partition verweisen, um bei voller Partition nicht die Programm-Ausführung zu behindern.

E-Mail-Benachrichtigung
Weil der direkte SMS-Versand nicht geht, wählen wir den Umweg über die E-Mail. Das hat nebenbei den Vorteil, dass Sie am PC auch dann alarmiert werden, wenn Sie das Handy ausgeschaltet haben oder mangels Handy auf die SMS-Variante verzichten müssen. Ob Ihr Postfach SMS-Nachrichten verschicken kann, klären Sie bei Ihrem Anbieter, es ist aber inzwischen ein gängiges Feature.

Hoch ansetzen: Je höher der Schwellenwert, desto geringer ist die Gefahr von Fehlalarmen.

Von SupervisionCam könnten Sie sich die Bilder gleich an die E-Mail anhängen lassen. Eine nützliche Funktion, wenn Sie keinen Webspace zum Upload zur Verfügung haben – ansonsten besser ausschalten, weil es nur Übertragungszeit kostet.

Ab ins Web: Die Aufnahmen landen sofort im Internet. Davor schützt auch der Klau der Anlage nicht.

Server-Upload
Im Register HTML-Seite | Server-Upload | DFÜ sind die abschließenden Einstellungen vorzunehmen. Die FTP-Parameter erfahren Sie von Ihrem Provider, ebenso wie die notwendigen Daten zum Einrichten der DFÜ-Verbindung. Natürlich müssen Sie auch in Ihrem Webspace ein Verzeichnis erstellen, in das die Bilder geladen werden können.

Die genaue Vorgehensweise ist abhängig vom Anbieter,
wird aber auf den jeweiligen FAQ-Seiten (Frequently Asked
Questions, häufig gestellte Fragen) der Provider
beschrieben, ebenso wie das Einrichten eines
passwortgeschützten Zugangs.

SupervisionCam lädt beim ersten Upload auch die Datei DESTINATION.HTM hoch, die Ihnen die einzelnen Bilder nacheinander oder als fortlaufende Diashow anzeigt. Gleichzeitig sorgt das Programm dafür, dass immer nur die letzten fünfzig Bilder online sind. Damit wird vermieden, dass Ihr wertvoller Speicherplatz im Internet nach und nach mit alten Aufnahmen zugestopft wird.

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