Westernreiten

Ein im Westernstil ausgebildetes Pferd bewegt sich leichter und lockerer als ein sonstiges Reitpferd. Westernpferde beherrschen den gleitenden Halt, bei dem die Hinterhand unter den Körper gleitet, so dass der Halt sozusagen augenblicklich eintritt, wobei die Vorhand leicht vom Boden abgehoben wird. Die Pferde beherrschen auch die Achsendrehung, wobei das Pferd sich auf den Hinterbeinen wendet, also dreht und die Vorhand leicht vom Boden abhebt. Auf Westernturnieren gibt es verschiedene Disziplinen zum Beispiel das Tonnenrennen, das Schnelligkeit mit Gewandtheit verbindet. Hier muss das Pferd im Galopp drei Tonnen/ Fässer eng umrunden, ohne sie umzustürzen. Das Pferd muss auch ein Kalb von der Herde trennen können, wobei ihm der Reiter keine Hilfen geben darf. Auf Westernturnieren gibt es nur solche Disziplinen die ein Pferd auch ausserhalb von diesen können muss.
Verzichtet man beim Westernreiten auf die extremen Prüfungen, die es auch hier leider gibt, ist es eine sehr harmonische Sportart mit minimalen Hilfen. Grundlage dieser Reiterei ist das absolute Vertrauen zwischen Pferd und Reiter!
