EinkaufsbummelFreitag, der 12. Dezember 2003 Es hat sich bereits vor einer Woche gezeigt, dass ich wieder viel Spass am Miranda-sein habe. Diese Woche fing ich bereits am Freitag mit der Verwandlung an. Ich hatte mir fest vorgenommen, in die Stadt zu gehen. Ziemlich genau um 12:00 Uhr traf ich in der Stadt ein und lief am Barfüsserplatz prompt einer Horde Schüler über den Weg, für die soeben die Schule aus war. Natürlich bot ich ihnen eine willkommene Abwechslung, doch ich hörte keine negativen Bemerkungen. |
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Zuerst schlenderte ich zielstrebig an den Geschäften vorbei. Mein Ziel war die Freie Strasse. Auf dem Weg dorthin kam es, wie es kommen musste. Ich fing an, in die Läden zu gehen und mich umzusehen. Je länger ich unterwegs war, um so mehr Geschäfte besuchte ich. Je mehr Geschäfte ich besuchte, um so mehr Tragtaschen mit kleinen Neuigkeiten und den ersten Weihnachtsgeschenken schleppte ich mit mir herum. Im H&M packte mich plötzlich jemand am Arm. Während ich mich umdrehte, rotierte mein Hirn auf Hochtouren, um herauszufinden, was da los war. Es war eine Bekannte, die ich seit einiger Zeit aus den Augen verloren hatte. Sie hatte mich erkannt. Wir plauderten eine ganze Weile. Ich glaube, dass uns niemand gross beachtete, obwohl wir im Hauptgang standen. Heute beachtete mich sowieso kaum jemand. Vermutlich waren die meisten Leute mit ihren Gedanken bei der Arbeit und rannten nur schnell in der Mittagszeit zum Essen oder Weihnachts-Geschenke einkaufen. |
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Nach ziemlich genau zwei Stunden war ich zurück bei meinem Auto und verliess die Stadt. In Basel nieselte es ein bisschen. Ich fuhr nach Augst, um vielleicht doch noch im letzten Dosenbach in der Region, den ich noch nicht abgeklappert hatte, die Schuhe in meiner Grösse zu finden, die mir eine Freundin empfohlen hatte. Ich hatte wirklich riesiges Glück. Offenbar gab es ein Paar in Grösse 39. Eine Verkäuferin kümmerte sich um mich. Sie blieb nicht lang allein. Ihre Kollegin half mir ebenso gerne. Ich hatte erst einige Mühe, die Riemchenstiefel anzulegen. Normalerweise geht das Ruckzuck. Doch wenn eine Dame im Minirock anständig sitzen und gleichzeitig ein paar widerspenstige Schuhe anprobieren soll, wird das ein ziemliches Problem. Hinzu kam, dass mich die beiden nicht aus den Augen liessen und ich mir keine Blösse geben wollte. Schliesslich sass der rechte Schuh. Eine der liebenswürdigen Verkäuferinnen wollte, dass ich den Linken ebenfalls anprobierte. Doch da winkte ich ab. Obwohl der Rechte anfänglich etwas drückte, kaufte ich das Paar. |
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Auf dem Heimweg knippste ich neue Bilder. Es nieselte nicht mehr, sondern war stellenweise neblig. Zu Hause zog ich mich um und fuhr so am Abend nochmals kurz weg. Doch diesmal kaufte ich nichts mehr. Ich hatte einfach Spass daran, nochmals in einem Einkaufszentrum rumzuspazieren. |
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Miranda Cruz 12. Dezember 2003 |
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