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Märchenmix


Mit einem kleinen Bötchen fuhr ich über das Meer. Nemo, das ist ein orang-weisser Fisch, zeigte mir den Weg. Das Bot bog schliesslich in einen ruhigen See ein. Vor uns tauchte ein riesiges, altes Schloss auf. Niemand musste das Boot steuern, es lieff wie von selbst. Um uns herum waren noch weitere gleiche Schiffchen, immer zwei sassen in einem Boot. Alle waren aber jünger als ich. Elf Jahre sagte Harry Potter, der neben mir sass. Am Ufer wartete auch schon ein grosser, bärtiger Mann auf uns. Ein Junge ging mit mir als erster auf ihn zu. So schnell der Mann konnte packte er den Jungen zusammen mit einem zweiten in den Sack und trug ihn zu sich in die Höhle. Kasperli und Seppli zogen schnell ihre Kappen ab, da merkte Räuber Hotzenplotz, dass er gar nicht die beiden, sondern Pinocchio fangen wollte. Verärgert warf er den Sack mit dem Gold in eine Ecke und verliess die Höhle. Kasperli schnappte ihn sich und ging ebenfalls. Ich folgte ihm heimlich. Bald schon wurde Kasperli das viele Gold zu schwer. Zum Glück traf er Schneewittchen. „Ich habe von den sieben Zwergen einen Pokèmonball bekommen. Wenn du willst, tausche ich mit dir.“ Kasperli war begeistert. Aus dem Ball kam ein Drache, doch er liess sich einfach nicht reiten. Als er Kasperli beinahe verbrannt hatte, traf er einen Frosch. „Ich bin der Froschkönig. Wenn du mir den Drachen gibst, dann schenke ich dir meine goldene Gans!“ Kasperli wusste keinen anderen Weg als auch diesen Tausch einzugehen. Schliesslich musste er noch vor Walpurgisnacht herausfinden wie Rumpelstilzchen heisst. Dafür musste er zuerst Dornröschen wecken. Als er das getan hatte und auch noch Dornröschens Schwester Rapunzel aus dem Turm holte, kauften sie sich sieben Geisslein und wanderten weiter in den Wald. Dort trafen sie auf ein kleines Häusschen. Eine Hexe wohnte darin. „Super, sie kann uns sicher den Namen von Rumpelstilzchen sagen“ rief Rotkäppchen. „Ich sage euch seinen Namen aber nur, wenn ihr die sieben Geisslein zu den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen gehen lässt, und mir Hänsel und Gretel nicht wegnehmt.“ Kasperli war einverstanden damit, denn Hänsel und Gretel hatten es gut bei der Hexe. Beide durften von dem Lebkuchenhaus essen, bis es ihnen schlecht war. „Das Rumpelstilzchen heisst... Rumpelstilzchen!“ verkündete die Hexe, als die Geisslein bei den Zwergen angekommen waren. Da waren alle glücklich, und weil alle so fröhlich waren, regnete es sogar Goldmünzen vom Himmel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ramona Eugster
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