Südafrika 1999

Bike Reise nach KwaZulu Natal, Südafrika
  Donnerstag, 18.02.1999
Abflug mit Swissair von Zürich nach Johannesburg.
Die erste Ueberraschung: für den Bike Transport verlangt die Swissair Fr. 150.-- pro Weg.
  2. Tag
Ankunft in Jo'burg und sogleich mit Mietwagen auf der N3 Richtung Süden losgefahren.
Ladysmith sollte meine Ausgangsbasis für die Velotour werden.
Bei Marikka Reeh finde ich eine typische Bed and Breakfast Unterkunft. (Reeh's House)



3.Tag
In Ladysmith:Vorbereitungen auf die grosse Bike Reise .






4.Tag
Ein Teil des Gepäcks bleibt in Reeh's House.
Das Mietauto wird abgegeben und das grosse Abenteuer beginnt:
Auf der R616 radle ich in Richtung Westen den Drakensbergen entgegen.
Nach 75 km in Bergwille ist die Tour für heute schon fertig. Doch nicht in ca. 3 Std, sondern ich brauchte viel länger als gedacht. Es ist Sonntag, das Touristenbüro hat natürlich geschlossen, und da ich keine Unterkünfte im voraus reserviert hatte, fing das Suchen nach einer Unterkunft an. Da die Hotels und Lodge in dieser Gegend ja nicht im Dorf sind, sondern draussen in der Natur, musste ich froh sein, ein Zimmer in einem Privathaus zu erhalten.


5. Tag
Heute soll es definitiv in die Berge gehen.
Doch ich hatte die gestrige Lektion gelernt: Doppel soviel Zeit zu budgetieren und vor dem Abfahren, telefonisch die nächste Unterkunft reservieren.
So konnte ich auf der R74 Richtung Westen radeln und nach 30 km Berg- und Talfahrt in die Stichstrasse zum Royal National Park abzuzweigen. Zum ersten Mal war ich alleine mit dem Bike in einer Township und ich kam mich wie im Zoo vor. Von hunterten von Menschen wurde ich wie ein entlaufenes Raubtier begutachtet.
Im Tendele Camp im Royal National Park war ich wieder der verwöhnte Tourist.





6. Tag
Heute war bereits die erste Bike Pause, denn die atemberaubende Tugela Schlucht kann nur zu Fuss erreicht werden.
Uebernachtung im gleichen Camp.

7.Tag
Heute gehts mit dem Bike wieder los.
Am Anfang auf der Touristen Strasse bis aus dem Park, dann auf einer schönen Schotterpiste um den Woodstock Dam herum, bis wieder nach Bergville.

8. Tag
Ein Tag mit einer wichtigen Entscheidung.
Das Biken in Südafrika's Bergwelt ist, wenn man alleine unterwegs ist, doch kein Zuckerschlecken. Die Tage sind lang und ein gewisses Risiko ist auch immer dabei. Ich beschloss vom Abenteuer-Biker zum Schönwetter Radler zu mutieren.
Anstatt die grösseren Etappen Richtung Süden in Angriff zu nehmen, kehrte ich zum "Reeh's House" nach Ladysmith zurück.
  9. Tag
Eine Kreditkarte ist doch etwas schönes ! Innert 1 Minute kriegt man damit auch im tausend Seelen Dorf Ladysmith ein Mietauto und los geht die bequeme Fahrt ins nächste Tal; das Champagne Valley. Unterkunft in der Inkosana Lodge.

10 Tag
Von der Inkosana Lodge, eine ganztägige Bike Tour ihn Richtung Monks's Cowl unternommen.


11. Tag
Das Bike bleibt in der Lodge. Mit zufällig getroffenen Personen eine Wanderung zur Eagle Gorge durchgeführt.

12. Tag
Mit dem Auto ins Injasuti Valley gefahren.
Auf einer organisierte Wanderung auf dem Injasuti Track hatten wir freundliche Parkwärter dabei, die uns auch über Geheimnisse der afrikanischen Bergwelt aufklärten.
Die Ganztagestour führte zu alten Höhlenzeichnungen der San.

13. Tag
Relax, und am Nachmittag Besuch des Drakenbergs Boys Choir Concert.
  14.Tag
Fahrt mit dem Auto zur Sani Pass Lodge.
  15. Tag
Einen biketechnischen Höhepunkt der Reise. Die Bezwingung des Sani Pass, 3000m, nach Lesotho. (Leider ohne Fotos)
16. Tag
Relax am Pool der Sani Pass Lodge und einen kleinen Ausritt hoch zu Ross.
  17. Tag
Fahrt mit dem Auto an die Südküste von Durban.


18. - 22. Tag
Leider habe ich nicht mehr alles in Erinnerung, was ich in dieser Woche unternommen habe, ich war irgendwo an der Südküste von KwaZula Natal.
Einen Tagesausflug führte mich in den Oribi Gorge National Park.
  23. Tag
Abflug mit SWIIS von Johannesburg nach Zürich
  Sonntag, 14.03.1993
Ankunft in Zürich

Fazit der Reise:
Als Velofahrer ist man in den Drakensbergen ziemlich alleine und die gefahrenen Kilometer sind nur ungefähr die Hälfte, wie man sie geplant hat.
Ein Handy im Gepäck würde sicher mehr "Sicherheit" geben. (Ich hatte damals noch keines)
Die Leute sind ausserordentlich nett und hilfreich.
Ich hatte keine Panne und wurde auch nie bestollen oder ausgeraubt.


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