Deutschglossar Ergänzungen & Kommentare bitte im Forum eintragen   Update: 031102

 
zurück auf Literaturglossar (schwierig) alphabetische Kurzdefinitionen Deutschforum
Gr=Grammatik, WA=Wortart, SG=Satzglied, SA=Satz,  Lit=Literatur WS=Wortschatz, St=Stil, Ko=Kommunikation, S=Schreiben
Adjektiv Adverb  Aktiv/Passiv Anekdote
Antonym AP-_/_Textbefehle Argumentieren Attribut
Autoren_und_ihre_Werke Aufsatz
Bildbeschreibung  Buchstaben  Balladen, Gedichte, ...
Dativ  Deklination  Disposition Dramatik
Ersatzprobe  Epik
Fiktionale_und_nicht-fiktionale_Texte Frageprobe  
Grundwort Gedichte Gehirn
Herkunft_Tafel Herkunft_Tisch Homonym
Infinitiv, infinite Formen Interpretieren Interview  
Kernsatz Klangprobe Kommunikation Konjugation
Konjunktion Konjunktiv Kopula_und_Prädikativ Kopula
Kommaregeln Kurzdefinitionsliste
Lehnwort Leserbrief Literaturgeschichte
Medien Metapher Modi
NDS - neue Rechtschreibung Nebensatzarten Nomen nonverbale_Proposition
Objekte  
Partizip Perfekt Paraphrase Partikel Prädikativ
Pointe Prädikat Präpositionalobjekte Pronomen
 Protokolle Proben Propositionen
Reime und Gedichte
Sage Sachtext Satz als Stilmittel Satzarten & Satzbau
Satzfragment Satzkern Signete & Piktogramme
Schilderung sprachliche Grundhaltung Sprachliche Mittel Stammformen
starke und schwache Verben Synonym
Stilmittel Subjekt Substantivierung Suffix
Textaufbau Textgattungen Textkohärenz, Textfluss
Verb Personalform (finit) verbale Proposition Verbzusatz Vorsilbe
Vortrag, Referat Verbunterarten
W-Fragen Werke Witz (Pointe) Wortfamilie
Wortstamm Wortfeld
Zeichensetzung



Adjektiv - Gr, WA - Lit, St

- Adjektive beschreiben einen Gegenstand oder ein Verb, Wie-Wörter (antworten auf die Frage WIE?)

Art
- attributiv: der schöne Baum
- prädikativ: der Baum ist/ bleibt / wird scheint schön.
- adverbial: der Baum blüht schön.

Steigerungsformen
- positiv: schön (Normalform)
- komparativ: schöner (erste Steigerungsform)
-superlativ: am schönsten (die Maximalsteigerungsform)

- Man kann den Fall. die Zahl und das Geschlecht eines Adjektivs verändern und bestimmen
- Substantivieren: schön - das Schöne
- warum: in allen Sprachen verwendet
- nicht alle Adjektive sind steigerbar: schwanger - hochschwanger, total, ...  Siehe auch: Adjektivübung


Adverb (nicht adverbiales Adjektiv) Gr, WA

- Unterart des Partikels, für Fremdsprachen wichtig

Ort: hier, dort
Art: gern, sehr, vielleicht
Zeit: heute, gestern, morgen
Grund: darum (keine Konjunktion), damit, deshalb

- Adverb ist unveränderlich
- Im Latein und Englisch zählen die adverbialen Adjektive auch zu den Adverbien. Der Baum blüht schön.
- bei den Satzgliedern: Adverbiale, werden auch als FALLFREMD bezeichnet
 


Aktiv/ Passiv - Gr, WA, Verb

- Aktiv: Das aktiv sagt, wer etwas tut oder veranlasst. Bsp.: Andreas schiesst den Ball zielsicher  aufs Tor.
- Passiv: Im Passiv kann man verschweigen, wer etwas tut oder veranlasst. Bsp.: Der Ball wird        aufs Tor geschossen. ( von Andreas)

Passiv wird auch Leideform genannt, Zustands- und Verlaufspassiv
Siehe: Verb
typischer Fehler: Passiv als Futur bestimmen! ... wird aufs Tor geschossen (PASSIV), wird aufs Tor geschossen werden (Futur Passiv)
Wird auch als Handlungsrichtung bezeichnet oder als Genus des Verbs
Teil einer Verbpersonalform


Anekdote Lit, TS

- kurze, kleine, meist lustige Geschichte oder Anfügung (z.B. vom Papst, Oper etc.) oft über eine Person
- mündlich oder schriftlich, überzeichnet, ins Lustige gezogen
- Anknüpfung an eine Geschichte (annectere lat. = annektieren = anknüpfen z.B. mit Gewalt   oder mündlich)
- Annektieren = Einverleibung eines Landes durch das erobernde Land (Geschichte)
- anekdotisch = anekdotenhaft = geschichtenartig


Antonym Lit, Stil, WS

Antonym = Gegenteil
Bsp.: trocken - nass
Siehe auch Synonym = Gleiches Wort


AP-Textprüfungsbefehle GR,Lit

- erzähle        - erkläre                        - Nenne ...
- bestimme    - paraphrasiere
- ergänze        - ersetze
- zitiere            - Warum? Begründe

Tipp: Schreibe eine Liste mit den gängigen Textprüfungsbefehlen!
Wichtig: Voraussetzungen stehen im Begleitheft 7-9, die Begriffe


Argumentieren Lit, S, L

Kurz-Definition: Ansammlung von Beispielen für oder gegen einen Diskussionspunkt und dessen Begründung.

Umfeld: 1. Um was geht es? Welche Situation?
2. Argumente sammeln ( z.B. 7-W-Fragen )
3. Aufbau des gesamten Textes: - Einleitung ( zum Thema führen )
- Hauptteil ( Leitgedanken, Pro-Contra)
Schluss ( Zsfsg. der Argumentation, Urteil, Ergebnisse)
Beispiele: Leserbrief, Diskussion, Pro-Contra-Text, Streitgespräch, Kommentar
* Dreischritt: 1. Meinung/ Behauptung, 2. Argumente, 3. Beispiele
Siehe: Sprachliche Grundhaltungen, Leserbrief, Sachtexte, Zeitungsartikel, Aufsatz
Attribut  Gr, SG

- Jedes Satzglied kann ein oder mehrere Attribute haben.
- Ergänzungen, die weggelassen werden können ohne die Satzstruktur zu verändern.

Bsp.: - Die Freundlichkeit (AO) des Gangsters (Attr.) beeindruckte (Präd.) uns (Subj.).
         - Durch die (POA) deutsche (Attr.) Sprache lernt (Präd.) der neue (Attr.) Schüler (Subj.) die Freude
           (AO) der Schule (Attr.) kennen (Präd.).


Autoren & ihre Werke - Lit

Berthold Brecht : Herr K`s Lieblingstier, Wenn Haifische Menschen wären
Wolfgang Borchert : Das Brot, Die drei dunkeln Könige, Das Holz für Morgen, Nachts schlafen Ratten doch
Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame, Der Tunnel
Ernest Hemingway: Alter Mann an der Brücke, Wenn die Stunde schlägt, Der alte Mann und das Meer
Erich Kästner: Die Schildbürger, Pünktchen und Anton, Der gordische Knoten
Franz Kafka: Eine kaiserliche Botschaft, Auf der Galerie, Der Heizer, Die Verwandlung
Roald Dahl: Die Wirtin, Der krumme Hund, Mathilda
Marie Luise Kaschnitz: Würde der Armen, Ein Mensch, Wettbewerb
Josef Reding: Silber, Speer und Roter Reiher, Nennt mich nicht Nigger
Georg Orwell: Die Farm der Tiere
Gottfried Keller: Kleider machen Leute, Fähnlein der sieben Aufrechten
Adalbert Stifter: Die Sonnenfinsternis am 8.Juli 1842
Luise Rinser: Die rote Katze, Die gläsernen Ringe
Max Frisch: Andorra
 
ich empfehle euch eine Liste mit den Autoren und den Werken, die ihr gelesen habt, zu schreiben, evtl. die Textsorte und Vergleichstexte.
Ihr habt damit Zugriff auf die bereits gelesenen Texte und könnt mit diesen argumentieren, vergleichen, vernetzen.
Autor Werk Textsorte Lese-/Bearbeitungsart Vergleichstexte/Fragen
Josef Reding Erzählung in der Klasse Märchen


Aufsatz S
Texte schreiben
 
Inhalt Aufbau Stil, Textsorte Form
Gewichtung: verschiedene Aspekte des Themas- Nur eines im Vordergrund
 Probleme aufgezeigt, erarbeitet  - Kopie, Probleme angesprochen –  nur aufgezählt, nicht erörtert
 Einen Aspekt vertieft – alles nur angesprochen, oberflächlich
 Entwicklung/Aufbau – Aufzählung, Aneinanderreihung
 Eigene Ideen/Lebenswelten ausgedrückt – nur Ideen übernommen 
 Persönliches (eigenes) eingebracht – Klischees kopiert (am Titel vorbei)
Von den Vorlagen abgesetzt Eigenständigkeit, Anschaulichkeit, 
 Logik, sachliche Richtigkeit
  Abgestützte/textbezogene Argumentation – freies Argumentieren
Beide Seiten einbezogen – nur auf eine eingegangen
Argumentiert und appelliert
 Gliederung in sinnvolle Abschnitte
Aufbauend geschrieben sind (Unvertauschbarkeit)
 Einleuchtende Reihenfolge, Zusammenhang – zufällige Auswahl
 Spannung gegeben – langweilige Aneinanderreihung
 Folgerichtigkeit der Darlegung (wenn-dann)
 Kohärenz –Vorhandensein von Beziehungen innerhalb eines Textes
Textsorte: 
- Ind.-  Konj.(fiktional – Nonfiktional)
- Anrede Du – man
- Ueberzeugend/appellierend – informativ, nüchtern, neutral
- Textintention klar – unklar, wechselnd
- Sprachliche Mittel: ausgeschöpft, genutzt, ignoriert
- Umfang (gedankliche Leistung pro Zeit)

verwendete Sprache: Adjektive
Stilmittel eingesetzt

  • Orthographie
  •  Interpunktion
  •  Satzbau, Semantik/Grammatik
ca. 5 Punkte ca. 5 Punkte ca. 5 Punkte 5 Punkte

Skala linear: 20=6 18=5.5 16=5

Verbesserungsmöglichkeiten:
- sich notieren in welchen der 4 Kategorien man am meisten Erfolg haben könnte mit einer Steigerung
- Analyse der alten Aufsätze, Texte
- Sich eigene Texte korrigieren lassen
- "Fehlerliste" (nur richtige Formen!) erstellen und mit diesen üben

Korrekturzeichen: I = Interpunktion, St=Stil, A=Ausdruck, Gr=Grammatik, ?=Inhalt, Satz=Satzbau, Satzlogik, _/ = Abschnitt, w = Wiederholung

verwandte Gebiete: Brainstorming, Disposition, Textkohärenz



Bildbeschreibung - Lit, S

- beschreiben: Vordergrund, Mittelgrund, Hintergrund, vorne links, hinten rechts, mitte links, vom  Wichtigen zum Unwichtigen.
- vom Grossen ins Kleine, vom Objektiven ins Subjektive
- interpretieren: Was vermute ich, was finde ich?


Buchstaben - Silben - Laute

- Vokale: a, e, i o, u, ä, ü, ö, y (Halbvokal)
- Konsonanten: d, f, q,  z, etc.
- Diphthong: au, eu, äu, tz, st, ck, ie  Zwischenlaut
- Diphtongierung: Wechsel von u zu au Bsp. hus -  Haus
- Doppelkonsonant: ss, mm, nn etc. ("verkürzen" den Vokal vorher)
Weitere Begriffe : Dehnung, ...


Deklination Gr, WA, Nomen, Pronomen, (Adjektiv)

- Nomen in die verschiedenen Fälle setzten.

Nominativ: der Baum
Genitiv: des Baumes
Dativ: dem Baum
Akkusativ: den Baum
siehe auch: Frageprobe, Ersatzprobe


Disposition Lit, S

Aufbaubeschreibung , die die Gliederung eines Textes (Inhaltsgewichtung usw.) wiedergibt. Der Autor kann sie machen bevor er schreibt, um seinem Aufbau eine klare strukturelle Gewichtung zu geben. Auch wird immer eine minimale Disposition im Kopf gebildet.
Siehe: Textgattungen

Ersatzprobe Gr, SG, Stil

- Objekt wird ersetzt durch: männliches Nomen; sg.; bestimmter Artikel
- Genitiv: sich des Krieges bewusst sein. Sich wessen bewusst sein?
- Dativ: Dem Knaben wurde das Fahrrad gestohlen. Wem wurde das Fahrrad gestohlen?
- Akkusativ: Der Schüler lernt den Text. Wen lernt der Schüler?


Fiktionale und nicht-fiktionale Texte - Lit

Nicht fiktional: wollen etwas darstellen was wirklich (geschehen) ist oder sie beschreiben wie etwas ist oder sie beschreiben wie etwas geschehen ist: Sachtexte, Protokoll, Lexikon, Rezepte, Gebrauchsanweisung, Inserat, Gesetzestexte, Lehrtext

Fiktional: erfundene Texte nicht Wahrheitsgetreu sie sind ganz ( Märchen Sagen Fabeln) oder teilweise (Kriminalromane) erfunden Epik, Lyrik, Dramatik, Märchen, Fabeln, Sagen, Krimis, Science-fiction etc..

Siehe: Textgattungen


Frageprobe Gr, WA, Nomen, Deklination

- Nominativ: wer?
- Genitiv: wessen?
- Dativ: wem?
- Akkusativ: wen?


Grundwort (Ergänzungswort) Lit, WS

- meistens zweites Wort im zusammengesetzten Nomen. Bsp.: Speisewagen : Grundwort: Wagen
- Vierwaldstädterseedamfschifffahrtsgesellschaftskapitänsfellhaarmütze (Ischilein live!)


Herkunft "Tafel" Etymologie, Sprachgeschichte

Tafel: Esstisch, tafeln, vorbereiteter Esstisch, früher für vornehme Leute; "Tafel heben" ? Das Essen beenden.

Herkunft

lat.: Tabula
mitteldeutsch: Tavula
altdeutsch: Tavel
heute: Tafel
Lautverschiebung
Tafelrunde: Um einen Tisch sitzende Personen
Die Ritter der Tafelrunde (Arthus-Sagen, und Monty Python)


Herkunft "Tisch" Eytmologie , Sprachgeschichte

Tisch: alle Formen von Tisch, früher für Volk
Tisch in anderen Sprachen:
- desk                 - dish (Geschirr)          - disc (CD, Scheibe)
- table (Tafel!)     - disk (schwedisch)


Homonym Lit, Stil, WS

- Ein Homonym ist ein Wort, das gleich klingt und gleich geschrieben wird wie ein anderes, aber eine andere Bedeutung hat.

Bsp.:
Schloss: - Behausung des Königs
              - Verriegelung, die Tür wird damit verschlossen

Birne: - Obst
           - Glühbirne

Bank: - Geldinstitut, wird oft von Räubern überfallen
           - man setzt sich drauf

siehe auch: Synonym, Antonym


Infinitiv Gr, WA, Verb

- Infinitiv l: Präsens: lesen, singen
- Infinitiv ll: Perfekt: gelesen, gesungen : PARTIZIP Pefekt
- das Partizip Präsens ist auch eine infinite Form
- Gegenteil: Verbpersonalform

Siehe: VerbKonjugation, Stammformen


Interpretieren Lit
Man kann ein Text oder ein Gedicht interpretieren. D.h. ein Gedicht so erzählen, wie man es versteht, seine eigene Meinung dazu sagen. Erklären was der Autor mit diesem Gedicht sagen will, was seine Überlegungen waren, als er das Gedicht schrieb.
Gehe dabei immer vom Text aus, gehe von dem was für alle sichtbar ist zu dem, was du findest, zu deiner eigenen Meinung

Interview Lit, Schreiben, Ko, TS

Vorgehen

- Wen interviewe ich?
- Was will ich wissen?
- Wie frage ich?
- Womit arbeite ich?
- Wie werte ich das Interview aus?

Interviewtypen

- Strukturiertes Interview
- Halbstrukturiertes Interview
- Offenes Interview

Typen von Fragestellungen

- Die Frage nach den Tatsachen
- Die Frage nach den Ursachen
- Die Frage nach der Beurteilung
- Die Entscheidungsfrage
- Die Suggestivfrage


Kernsatz (Hauptsatz, normaler Satz, SPOA-Satz) Gr, SG

- Satz mit der Personalform des Verbs in Zweitstellung. Bsp.: Der Vater schläft auf der Couch.


Klangprobe Gr, SG,SA - Lit, Stil

Anwendung

- Gliederung in Sinnschritten
- Erproben verschiedener Bedeutungsmöglichkeiten

Hilfreich für

- um das eigene Verständnis für andere, nachvollziehbar zu machen.
- um das Verständnis eines Satzes oder eines Textteils zu klären.
- um die richtige Schreibweise ( bei Zusammen - oder Getrenntschreibung) zu überprüfen.

- Bsp. A: Der Reklamesatz ist nur sinnvoll, wenn die Betonung auf nichts fällt: Nur nichts kaufen ist billiger.

Siehe: Proben


Kommunikation Lit, Ko
- Wissensaustausch geht nicht ohne Kommunikation.
- Es ist nicht nur die Sprache damit gemeint, denn Komm.  kann auch übers Internet oder einen einfachen Brief geschehen.
- Kommuniqué = einander mitteilen
- "Man kann nicht nicht kommunizieren"
- Sender- und Empfängermodell

Konjugation Gr, WA, Verb

- Das Verb kann man in Zeit, Geschlecht und Person setzen = Setzen in die Verbpersonalform

 z.B. spielen:

- du spieltest (2. Sg, Präteritum)
- du hast gespielt (2. Sg, Indikativ, Perfekt)
- du habest gespielt (2. Sg, Konjunktiv I, Vergangenheit)
- du hättest gespielt (2. Sg, Konj.II, Verg.)


Konjunktion Gr, WA, Partikel

- Unterart der Partikel
- Bindewort

- leiten Nebensätze ein oder verbinden Satzteile
- oft durch Komma getrennt

- Bsp.: dass, damit, und, weil, als, wie


Konjunktiv Gr, WA, Verb

einer der 3 Modi: Indikativ, Konjunktiv, Imperativ

Konjunktiv I

- dient zur Formulierung von Aufträgen und Wünschen
- man braucht ihn in der indirekten Rede
- Bsp.: Andreas meint, das Spiel finde statt.
- Bildung: Infinitiv, Endung weg, Personenendung anhängen

Konjunktiv ll

- Einwortform: Ich sang, ich sänge (Ableitung der Präteritumsform)
- Zweiwortform (Ersatzform): Ich würde singen (würde + Infinitiv)
- Starke Verben erfahren eine Vokalveränderung (ausser beim i) , schwache nicht

Siehe: Verb


Kopula und Prädikativ =Aufteilung des Satzgliedes Prädikat (neu auch: Verb) bei Kopula-Verben Gr, SG - Gr, Wa

Kopula
- Bei den Verben sein, werden, bleiben, scheinen, heissen, genannt werden enthält die verbale Wortkette ein Satzglied im Nominativ.
- Kommt immer mit Prädikativ vor (kann nicht alleine stehen).

Prädikativ
- Ist ein zusätzliches Objekt im Nominativ. Es ergänzt das Subjekt. (heisst auch Gleichsetzungnsnominativ)
Bsp.: Dieses Gespräch (Subj.) ist (Kopula) ein guter Anfang (Prädikativ). Die Schüler wurden (Kopula) Genies (Prädikativ)  genannt (Kopula).

Siehe: Satzglieder



Kurzdefinitionen - diese Liste ist in Arbeit, bitte über das Forum ergänzen, danke

Adjektiv                                            Eigenschaftswort, deklinierbar (schön, gross ...) attributiv, prädikativ, adverbial, steigerbar
Adverb                                             Umstandswort, Partikel (vielleicht, allzu ...)
Adverbiale                                        Umstandsergänzung oder -angabe
Akkusativ                                         4. Fall (wen oder was?)
Akkusativobjekt                               Satzglied, Satzergänzung im 4. Fall
aktiv                                                 Tätigkeitsform oder Tatform bei Verben (ich arbeite heute Morgen)
Artikel                                              Begleiter eines Hauptwortes, bestimmte und unbestimmte
Attribut                                             Beifügung zum Zweck der näheren Bestimmung
Buchstabe                                         Schriftzeichen (A, a, b ...)
Dativ                                                 3. Fall (wem?)
Dativobjekt                                       Satzglied, Satzergänzung im 3. Fall
Deklination                                        Beugung in verschiedene Fälle (Nomen, Pronomen, Adjektive)
Demonstrativpron.                             hinweisendes Fürwort dieser, jener, ...
direkte Rede                                     wörtliche Rede, Er sagte: "Ich komme nicht."
Ersatzprobe                                      Ersatz von Ausdrücken durch andere, hilfreich bei Fallbestimmung
finit - infinit                                        finite Verbformen: bestimmte Zeitwortformen
 infinite Verbformen:                         die unbestimmten Zeitwortformen: Infinitiv, Partizip Präsens, Partizip Perfekt
Flexion                                             Flexion ist der Oberbegriff zu Deklination und Konjugation
Fremdwort                                       aus anderer Sprache übernommenes Wort (Installation ...) =/= Lehnwort
Funktion                                          Aufgabe, z.B. "Was für eine Funktion hat die Klammer?"
Futur I und II                                   Zukunftsformen des Verbs
Fragepronomen                               Fragefürwort
Genitiv                                             2. Fall (wessen?)
Genitivobjekt                                   Satzergänzung im 2. Fall
Genus                                               grammatisches Geschlecht
Gliedsatz                                         Nebensatz in der Funktion eines Satzgliedes
Hypotaxe                                       Unterordnung, bei Sätzen: Art der Verschachtelung,
hypotaktisch                                   unterordnende Satzverknüpfung
Imperfekt                                       Vergangenheit = Präteritum
Imperativ                                         Befehlsform, Modus des Verbs (Schweig!)
Indikativ                                         Wirklichkeitsform, Modus des Verbs (Das ist gut.)
Infinitiv                                          Grundform des Verbs
Infinitivkonjunktion                         Bindewort im Zusammenhang mit der Grundform
Indefinitpronomen                          unbestimmtes Fürwort (man, etliche, einige, verschiedene, ...)
Interrogativpronomen                     Fragepronomen (welcher, wer ...)
Kasus                                             Fall, in dem ein deklinierbares Wort stehen kann
kausal                                             begründend
Kausaladverb                                  begründendes Umstandswort
Kausaladverbiale                             begründende Umstandsangabe
kausale Konjunktion                        begründendes Bindewort
konditionale Konjunktion                 Bindewort, welches Bedingungen angibt
konjugieren                                     Beugen eines Verbs
Konjunktion                                    Bindewort
 -beiordnende Konjunktion             beiordnendes Bindewort (und, oder, aber ...)
 -modale Konjunktion                     Bindewort, welches die Art und Weise beschreibt
 -Satzteilkonjunktion                       Bindewort, welches nur einzelne Satzteile verbindet
 -temporale Konjunktion                 Bindewort, welches zeitliche Bezüge herstellt
 -konsekutive Konjunktion             Bindewort, welches Folgen andeutet
 -konzessive Konjunktion               Bindewort, welches Einräumungen anzeigt
Konjunktionalsatz                          Nebensatz, der durch ein (unterord.) Bindewort eingeleitet wird
Konjunktiv                                     Möglichkeitsform, Modus des Verbs
Konjunktiv I                                   bei indirekter Rede: Er sagte, er habe ...
Konjunktiv II                                 Gedachtes, Vorgestelltes: Vielleicht hätte er ...
Konsonant                                     Mitlaut
Lehnwort                                       Wort aus anderer Sprache, in Aussprache und Schreibweise angepasst
Literaturgeschichte                       Die Geschichte der Literatur, wann wurde was geschrieben, Stile, Epochen, ...
lokal                                              örtlich, für Adverben und Adverbiale
Lokaladverb                                  Umstandswort des Ortes
Lokaladverbiale                             Umstandsangabe des Ortes
modal                                            Die Art und Weise, das Wie betreffend
Modaladverb                                Umstandswort der Art und Weise
Modaladverbiale                          Umstandsangabe der Art und Weise
Modalverben                               Gruppe von Verben, die die Aussage eines Satzes modifizieren (dürfen, können, mögen, sollen ...)
Modus                                         Aussageweise des Verbs (Indikativ, Imperativ, Konjunktiv)
Nebensatz                                     Teilsatz, der einem anderen Teilsatz untergeordnet ist
Nomen                                         Wortart, Substantiv
Nominativ                                     1. Fall (wer oder was?)
Numerale                                     Das Zahlwort - neu=Zahlpronomen
Numerus                                      Die Anzahl: Oberbegriff für Singular und Plural.
Objekt                                         Satzglied, Ergänzung im Satz
Parataxe                                      Gleichordnung
Partikel                                        Wortart, Oberbegriff für Adverb, Konjunktion, Interjektionen  und Präpositionen
Partizip                                         unbestimmte Verbform (lachend, gelacht ...)
Passiv                                           Die Leideform bei Verben: Ich werde geschimpft
Personalform                                Verbform mit betreffender Personnennung (ich, ihr, wir ...)
Personalpronomen                       persönliches Fürwort
Perfekt                                         Verbform, Vergangenheit (er hat angerufen)
Plural                                            Mehrzahl
Plusquamperfekt                         Verbform, Vergangenheit (er hatte angerufen)
Possessivpronomen                     Besitzanzeigendes Fürwort
Prädikat                                     Satzaussage, Haupttunwort eines Satzes
Prädikativ                                   nichtverbaler Teil des Prädikats =/= Kopula
Präposition                                 Partikel, Verhältniswort
präpositionaler Ausdruck             Ausdruck, der Präposition enthält (mit dem Hammer)
Präpositionalobjekt                     Satzergänzung mit Präposition
Präsens                                       Gegenwart
Pronomen                                    Fürwort
Pronominaladverb                      Umstandswort, bestehend aus Adverb und Präposition
Rechtschreibung                         Schreibweise der Wörter
reflexiv                                      rückbezüglich
Reflexivpronomen                      rückbezügliches Fürwort
Relativpronomen                         bezügliches Fürwort
Relativsatz                                 Nebensatz, der mit Relativpronomen oder -adverb eingeleitet  wird
Satz                                          Geschlossene Aussageeinheit eines Textes
Satzgefüge                                 zusammengesetzter Satz (HS + NS usw.)
Satzglieder                                 Im Satz relativ frei verschiebbare Einheiten
Satzverbindung                         zusammengesetzter Satz (HS + HS ...) nur Hauptsätze werden verbunden
Silbe                                         Teil, in die ein Wort beim Sprechen unterteilt werden kann
Singular                                     Einzahl
Stammvokal                              Hauptvokal, Hauptselbstlaut eines Verbs
Steigerung                                 Steigerung zu der Eigenschaftswörter und Umstandswörter
Subjekt                                     Satzgegenstand, Täter in einem Satz,
Substantiv                                 Hauptwort; Namenwort; Nomen
Substantivierung                        Wort aus einer anderen Wortart wird zum Hauptwort gemacht
Superlativ                                  Vergleichsform (am schönsten ...)
Syntax                                       Die Lehre vom Satz
temporal                                    zeitlich
Temporaladverb                        Umstandswort der Zeit
Temporaladverbiale                    Umstandsangabe der Zeit
Verb                                           Zeitwort, Tunwort, Wortart, Satzglied (statt Prädikat)
Verbaladjektiv                            Eigenschaftswort, welches von einem Verb abstammt
Vergleichsformen                        Steigerung der Adjektive hat verschiedene Formen
Vokal                                         Selbstlaut =/= Konsonant = Mitlaut
Wort                                         Sprachliche Einheit, Wortart, auch "das Wort haben" = reden dürfen
Zeitform                                    Verbform, welche die Zeit bestimmt (Präsens, Futur ...)


Lehnwort Lit, WS

-Wort, das sich an ein Fremdwort lehnt -> eingedeutscht. Bsp.: Portmonee
- siehe auch: Fremdwort


Leserbrief Lit, TS, S

Definition: Ein Leserbrief ist ein Brief von einem Zeitungsleser für einen anderen Zeitungsleser. Dieser Brief wird durch die Zeitung/Zeitschrift abgedruckt. Meistens handelt es sich um Kritik an einem in der Zeitung abgedruckten Artikel. Manchmal versteht man darunter auch eine Information oder Appell ans Volk.

Aufbau: Einleitung: Bezug zum Thema nehmen

Mittelteil: Pro-Contra-Argumentation ( pseudo )

Schluss: Eigene Meinung oder Appell

Siehe: Sprachliche Grundhaltungen, Zeitungsartikel, Textsorten, Argumentieren



Literaturgeschichte Lit
Die Geschichte der Literatur, wann wurde was geschrieben, Stile, Epochen, ...
- siehe auch: Literaturgeschichte
 

Medien -Wahrnehumung Lit, TS

auditiv (übers Gehör)
- Radio                     - Internet
- Gespräch              - Interview
- Werbung

visuell (über Sehen)
- TV                      - Interview            - Werbung
- Zeitung                - Internet
- Buch                   - Text

olfaktorisch, taktil

- andere Sinneswahrnehmungen ausser auditiv und visuell.
- Nenne die 5 Sinne! (was ist der 6. Sinn?)
- Kombiniertes Aufnehmen: Videoclip


Metapher Lit, Stil

- Metapher = Form eines Vergleiches, klassisches Stilmittel
- Metapher = ein Vergleich ohne zu vergleichen, ohne wie
- Er ist ein Fels in der Brandung.  - Metapher
- Er ist wie ein Fels in der Brandung. - Vergleich

Siehe: Stilmittel, Personifizierung, Vergleich, Redewendung, Sprichwort


Modi Gr, WA, Verb , Gr, SG, Prädikat, Lit, Stil

- 3 Modi: Indikativ, Konjunktiv (I, II), Imperativ
- Imperativ: Befehlsform (Bsp.: geh!, geht!)
- Indikativ (Normalform): Die Formen des Indikativs Präsens entsprechen weitgehend denen des  Konj. I
- Konj. I: Dient zur Formulierung von Aufträgen und Wünschen, in indirekter Rede (Bsp.: Man nehme drei gekochte Eier).
- Konj. ll: Man drückt aus, was man sich nur vorstellt, denkt, was aber nicht der Wirklichkeit entspricht (Bsp. Wenn Andi das Tor getroffen hätte, wären wir Sieger)

Siehe: Verb


NDS - Neue deutsche Rechtschreibung, siehe NDS-Begleitheft

Stammregel
- Das bedeutet, dass derselbe Wortstamm in unterschiedlichen Wörtern auf eine möglichst gleiche Weise geschrieben wird (Bsp. Platz, platzieren).
- Bei Fremdwörtern sind gelegentlich zwei Schreibweisen zugelassen (Bsp. Happyend, Happy End).

Gross - klein

- (der, die, das) eine, andere, viel, wenig
- Angst, Bange, Gram, Leid, Pleite, schuld mit Verben sein, bleiben, werden - klein
- Morgen (= Tageszeit), Abend, Dienstag... ? gross, Adverbien s angehängt: morgens (nächster Tag), gestern, heute, früh - klein
- wenn nur eine Proposition vorausgeht ? klein: über kurz oder lang, gegen bar, seit langem
- Kardinalzahlen ? klein: alle viere von sich strecken

 getrennt - zusammen

- wenn erste Bestandteile steigerbar ist: gut gehen, besser gehen
- die Verbindung mit sein (Kopulaverben): fertig sein, pleite sein, da sein, los sein
- zwei Verben nebeneinander: kennen lernen, spazieren gehen, sitzen bleiben
- Verben, die auf Adjektive mit isch - ig - lich folgen: übrig behalten, lästig fallen, müssig gehen.
- Verbindung zu + Infinitiv: zu Hilfe eilen, zu Fuss gehen, zu Schaden kommen.
- zu Zeiten Karls des Grossen (= zu der Zeit als Karl der Grosse regierte).

Silbentrennung

Satzzeichen


Nebensatzarten Gr, SA

- RS (Relativsatz): werden von Relativpronomen oder Relativpartikeln (wo, wie) eingeleitet: der Baum, der / das Haus, welches
- KS (Konjunktionalsatz): werden von einer Konjunktion eingeleitet: darum, deshalb, dass, seit, weil...
- IS: (Infinitivsatz) Der verbale Teil besteht aus einem Infinitiv mit "zu": ohne sich zu verabschieden, dir das zu sagen, um ihn zu ärgern...
- PS (Partizipialsatz): Der verbale Teil besteht aus einem Partizip: Lustig singend, arbeitete sie weiter.

zusätzlich zum Begleitheft
- IFS (Indirekter Fragesatz): werden von Fragewörtern eingeleitet: wer, ob, wann, wieso, warum, weshalb...
- UNS (Uneingeleiteter Nebensatz): Sie werden nicht von einem Einleitewort eingeleitet: Sie behauptet, dies sei der falsche Weg.

Siehe: Satzarten & Satzbau, Satzfragment, Satz als Stilmittel


Nomen Gr, WA

- Geschlecht (m/f/n)
- Zahl Sg., Pl.
- Ersatzprobe (er, sie, es), Frageprobe (wer, wessen, wem, wen)
- konkret / abstrakt (Das Haus / die Angst)
- Fall: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ

Bsp: Meine Nachbarin (Nom), schrieb mir (Da) eines Tages (Gen), einen Brief (Akk).


nonverbale Proposition Gr, SA

- Es gibt Textstücke ohne verbale Teile, die dennoch selbständige Bauelemente sind. Man erkennt sie daran, dass sie sich nicht als Satzglieder in eine benachbarte Proposition einbauen lassen. Bsp.: Keine Regel ohne Ausnahme! Siehe Kommaregel 6

Siehe: verbale Proposition


Objekte & Präpositionalobjekte Gr, SG

- Objekte sind vom Verb / Prädikat direkt abhängig:
- Genitiv: sich der Gefahr bewusst sein. Sich wessen bewusst sein? (SELTEN!)
- Dativ: Ihr wurde das Fahrrad gestohlen. Wem wurde das Fahrrad gestohlen?
- Akkusativ: Der Schüler lernt die Sprache. Wen lernt der Schüler?

- Präpositionalobjekt: (mit, durch, in, im, für, von...)
- Präpokasus: allgemeiner Begriff für:
- POA: Man spricht über den Mann.
- POD: Er geht mit ihr ins Kino
- POG: Wegen des Wetters konnte es nicht stattfinden
- die Präposition wird mit dem Satzglied verschoben -> Präpokasus

Siehe: Satzglieder


Paraphrase (paraphrasieren) Lit, Stil

- Jedes Wort in einem Satz wird durch ein anderes Wort, das den gleichen Sinn ergibt, ersetzt (Bsp.: Das Auto fährt ? der Wagen rollt).


Partikel Gr, WA

- Partikel sind unveränderliche Wörter, die man weder konjugieren noch deklinieren kann.

Unterarten

- Präposition: ziehen einen Fall nach sich (Bsp.: mit, ohne, wegen).
- Konjunktionen: Bindewörter (Bsp.: und, oder, dem)
- Interjektionen: Ausruf, Comicsprache (Bsp.: aua, iii, hilfe)
- Adverb: unveränderlich (Bsp.: heute, morgen)


Prädikat GR, SG

a) normales Verb konjugiert, auf Satzgliedebene
b) (Satzglieder) zusammengesetzt aus Kopulaverb ( sein, bleiben, werden, heissen...) + Prädikativ (Zusatz)
- Das Prädikat ist das Verb in der verbalen Wortkette. Bsp.: Ich spiele mit einem Ball.

Siehe: Satzglieder


Präpositionalobjekte Gr, SG

Präpokasus  allgemeiner Begriff für:
- POA (Präpo-Akkusativ)  Man spricht über den Mann.
- POD (Präpo-Dativ)  Er geht mit ihr ins Kino.
(- POG (Präpo-Genitiv)  Wegen des Wetters konnte es nicht stattfinden.)

Siehe: SatzgliederObjekte


Proben Gr, Lit

- Umstellprobe: Satzglieder durch senkrechte Striche abtrennen, um sie zu verschieben, ohne den Sinn zu ändern.
- Frageprobe: Wen, wessen, wem tut das Subjekt ? Objekte (z.B.: mit dem Fahrrad ? mit wem?)
- Präpositionentest: Präpositionalobj. steht zu Beginn eines Satzgliedes (z.B.: mit dem Fahrrad)
- verbale Wortkette: Das Subjekt fällt raus (Andrea geht in die Schule. Wer geht in die Schule?)
- Was tut das Subj.: Prädikat / verbale Teile. Was ist Subj.? = Prädikativ
- Weglassprobe: Kann x weggelassen werden? ? Attribut (z.B. das neue Fahrrad)


Pronomen Gr, WA

9 Unterarten:

- Artikel: (unbest. / best.) ein, eine, eines (der, die, das)
- Demonstrativ: dieser, jener, derselbe, solche...
- Indefinit: jeder, manche, allerhand, etwas...
- Interrogativ: wer, was, welcher...
- Personal: ich, du, er, wir...
- Possessiv: mein, dein, sein, unser, euer, ihr
- Relativ: der, die, das, welches, wer, was...
- Reflexiv: dich, dir, sich, uns, euch...
- Zahl: null, elf, dreizehn, hundert, tausend

zwei Formen

- Begleiter: vor Nomen, bezieht sich auf Nomen
- Stellvertreter: ersetzt Nomen


Protokolle Lit, Ts

Merkmale

- schriftlicher Bericht über ein Gespräch
- sachlich, präzis
- keine pers. Stellungnahme
- Wesentliches
- Präsens

Vorgehen

- Während des Gespräches Stichworte und wichtige Aussagen festhalten, die Namen der Sprechenden evtl. abgekürzt festhalten.


Propositionen Gr, SA

Bedeutungstragende Satzteile
Proposition geht (meistens) bis zu einem Satzzeichen
Nummerierung: aufsteigend: 1,2,3,3a 4, 3b, 5
Einschübe (geregelt mit Kommaregel 2) das Haus, das dort steht, ist grün: 1.1a, 1.2, 1.1b

Links: Nonverbale Proposition,Verbale Proposition  Kommaregeln


Reime und Gedichte Lit, TS, Stil

Reimarten

Paarreim (aabb)                        - Binnenreim
- Kreuzreim (abab)                    - Stabreim
- umarmender Reim (abba)        - Elfchen (Gedicht aus 11 Wörtern)
- Limerick (aabba)

Gedichtarten
-Liebesgedichte: Dû bist mîn, ich bin dîn
- Balladen:     Herr von Ribbeck im Havelland, Brück am Tay, John Maynard  (Theodor Fontane)
                    Zauberlehrling, Erlkönig (Johann Wolfgang von Goethe)
                    Glocke, Handschuh, Tauscher, Bürgschaft (Friedrich Schiller)
                    Füsse im Feuer (C.F. Meyer) , Knabe im Moor (A. Droste-Hülshoff)
- Tiergedichte: Der Panther
- Jahreszeitgedichte: Herbst (Rainer Maria Rilke)
- Sterbensgedicht: Der Tod (Matthias Claudius)
 

Reimschema: Anordnung der Reime

- Paarreim ? aabb

- Kreuzreim ? abab
- Umarmender Reim ? abba
- Moderne Gedichte ? sie haben oft weder Versmass* noch Reim
* Versmass: regelmässiger Rhythmus, der durch ein Gedicht führt
Siehe: Begleitheft 7-9, S. 12, 13 und Gedichtarten, Textgattungen, Prosa, Poesie, sprachliche Mittel

Sachtext Lit, TG, TS, Stil

- Der Sachtext ist eine Beschreibung oder Information über etwas, das wirklich ist und wie etwas  ist.
Lexikon, Zeitung, Vortrag, Tierbücher, Informationstexte, Gebrauchsanweisungen, Personenbeschreibungen, Protokoll, Unfallberichte, Rezepte, Textgattung: Nicht fiktional, Textsorte: Beschreibung ,Sprachliche Grundhaltung: informierend



Sage Lit, TS,

- Für wahr gehaltener Bericht von Vergangenem. Die Sage hat einen wahren Hintergrund. Sie wird mündlich überliefert und hat eine Einheit des Ortes, der Zeit und der Handlung.


Satz als Stilmittel Lit,St

Oft kann man einen Text auf verschiedene Weise in Sätzen einleiten. Die Unterteilung in Sätze und dabei verwendeten Satzzeichen sind Teil des Stils eines Textes.

Bsp:

So ist es eben. Der eine gewinnt. Der andere verliert. Das war immer so. Da kann man nichts machen So ist das eben, der eine gewinnt, der andere verliert; das war immer so - da kann man nichts machen.

ES= einfache Sätze, denen eine Wortkette zugrunde liegt.
Bsp: In einer Schule war einmal ein kleiner Geldbetrag entwendet worden.

ZS= zusammengesetzte Sätze sind welche, die aus Teilsätzen bestehen. Einem
Teilsatz liegt eine verbale Wortkette zugrunde.
Bsp: "Das sind Zahnstücke", sagte er ernst, indem er jedem der fünf Verdächtigen
einen davon überreichte.
 

Satzfragmente sind verkürzte und abgebrochene Sätze z.B. Einwortsätze wie "Bitte?" oder unvollständige wie "Ach!" oder "Bestimmt!".

Teilsätze stehen nicht allein sondern mit (einem) anderen zusammen in einem zusammengesetzten Satz z.B.: "Sie erschraken, als er verkündete er käme wieder!"

Siehe: Stilmittel, Textart


Satzarten und Satzbau Gr, SA

Satzarten

- Aussage (ASS): Er kommt.
- Aufforderung (ARS): Komm!
- Frage (FS): Kommst du mit?

Satzbau

- einfache Sätze: eine Proposition (Lea liest seit zwei Stunden.)
- Satzfragment: spezielle Form des einfachen Satzes, ohne Prädikat und Subjekt (Nein.)
- zusammengesetzte Sätze: mehrere Propositionen ( Laura sagt, sie freue sich auf das Wochenende.)


Satzfragment Gr, SA

- Fragment = Bruchstück
- Satzfragmente sind nonverbale Teile eines Satzes, aber dennoch eigene Propositionen.
- Man erkennt sie daran, dass sie sich nicht als Satzglieder in eine benachbarte Proposition einbauen lassen.
- Das Komma, das nach einem Satzfragment kommt hat Ko. 6. Bsp.: Ja, meine Damen und Herren, sie haben recht.

Siehe: Satzarten & Satzbau


Satzglieder GR, SG

- Subjekt
- Prädikat: Verb
- Objekte ? Präpositionalobjekt: POA, POD, POG
- Attribute: können weggelassen werden
-Adverbiale (wichtig für die Fremdsprachen: Englisch: SPOA)
 


Satzkern & AttributeLit,St - Gr, SG
- Satz ohne Attribute (=Zusätze, die weggelassen werden können ohne inhaltliche Umstellung)  Kürzestsatzform ohne Satzsinnveränderung
Bsp.: Das neue Fahrrad steht im schönen Garten des alten Lehrers.
Attribute: die Adjektive neu, schön und "des alten Lehrers"
Satzkern: Das Fahrrad steht im Garten.



Signete & Piktogramme Lit
     Piktogramme sind Hinweise auf öffentliches Verhalten oder auf öffentliche Gebäude, z.B.Klos, Verbotschilder
     Signete sind Wappen von Firmen, Clubs usw..

Zusatz: ein SLOGAN ist ein Werbespruch
? Ein Stoppschild ist ein a), eine Coca-Cola-Werbung ist ein b)
- a) Piktogramm b) Signet


Schilderung Lit, TS, S

- Subjektive, ausgeschmückte vom Gefühlen beeinflusste "Erklärung"
- man geht von sich aus, seinen eigenen Ansichten und Gefühlen

Wichtige Wortarten
- Verben (Zeitwörter=Geschwindigkeit)
- Adjektive (Beschreibungen)

Die Schilderung ist ein Text, der die persönliche Empfindungen wiedergibt. Sie ist sehr ausführlich, farbig und gefühlsbetont geschrieben. Oft werden eindrucksvolle Bilder, Vergleiche und Personifizierung in der Schilderung verpackt.

Aufbau: Meistens vom allgemeinen ins Besondere

Siehe auch Beschreibung, Aufsatz

Sprachliche Grundhaltungen Lit

- Es gibt insgesamt 4 versch. Sprachliche Grundhaltungen für einen Text. Überall hat der Autor versch.   Ziele, die er an den Leser... weitergeben möchte.

Erzählen
- Wird gebraucht allgemein für Geschichten, Märchen...
- Ziel: Dem Leser eine Geschichte zu schreiben.

Informieren
- Wird in Zeitungen, Sachbüchern und Dokumentationsbüchern benutzt.
- Ziel: Den Leser zu informieren über irgend etwas. Dieses aber eher detailliert.

Appellieren
- Wird in der Werbung und Politik gebraucht um den Leser auf etwas aufmerksam zu machen. Es kann auch einfach eine Beschwerde sein.

Argumentieren
Wird für versch. Zwecke gebraucht. z.B. in der Politik vor einer Abstimmung, in einem pro - contra - Text. Auch um durch Argumente jemanden auf etwas aufmerksam machen.


Sprachliche Mittel Lit, Stil

- Wortzusammensetzung: Doppeleffekt, porentief, sonnenklar
- Vergleichsformen: das strahlendste Weiss, das beste Öl, so frisch wie der Morgen
- Reizwörter: neu, gratis, billig, einmalig, Superkraft, unschlagbar
- Fachwörter: bioaktiv, tonisierend, Kapazität, Exempel
- Persönliches Ansprechen: Gönnen sie sich..., wissen sie schon..., glauben sie mir...
- Slogans, Reime, Wortspiele, Bilder, Personifizieren

Siehe: Stilmittel


Stammformen Gr, WA, Verb

- Infinitiv: kommen
- Präteritum: kam
- Partizip Perfekt: gekommen

Siehe: Verb
auch für Englisch wichtig (Stammformen der unregelmässigen Verben: (to) go, went, (have) gone


starke und schwache Verben Gr, WA, Verb

stark
- unregelmässige Stammformen des Verbs: Schwimmen - schwamm - geschwommen

schwach
- regelmässige Stammform des Verbs: spielen - spielte - gespielt

Siehe: Verb


Stilmittel Lit, Stil
Definition: Stilmittel sind verschiedene Mittel, die ein Autor in seinen Texten verwendet. Jeder Schreiber hat andere Stilmittel die er benutzt, so wird jede Geschichte anders gestaltet und hat einen eigenen Charakter.
Verwendung: Hauptsächlich werden Stilmittel in Texten und Geschichten (Büchern) verwendet.
Beispiele: Wiederholung, Charakterisierung, Personifizierung, Vergleich, Steigerung, lange-kurze Sätze, Aufzählung, sprachliche Grundhaltung, Reime, Textgattungen, Textsorten, Verdoppelung
Wichtigste Stilmittel:
Metapher: Vergleich ohne „ wie“ Bsp: Er ist ein Fels in der Brandung
Vergleich: Wenn man zwei Dinge sich gegenüberstellt mit dem Wort „wie“ Bsp: Er ist wie ein Fels in der Brandung
Pars pro tot: Man beschreibt nur einen Teil des Ganzen meint aber das Ganze. ( Von der Funktion her ist pars pro toto ein Metapher ) Bsp: Ein Dach über dem Kopf haben (Man redet nur vom Dach meint aber das ganze Haus)
Personifizierung: Etwas menschlich darstellen Bsp: Der Mond weint
Redewendung: Bildliches Darstellen einer Sache Bsp: Er hat den Nagel auf den Kopf getroffen ( wirkliche Aussage: er hat genau das Richtige gesagt ), Redewendungen können in eine Verbpersonalform gesetzt werden.
Sprichwort: Wird nicht verändert, bleibt als Zitat im Text stehen "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein"
Zitat: "blabla" wird so stehen gelassen wie es gesagt, geschrieben wurde. In Anführungszeichen.
Rhetorische Frage: Eine Frage auf die es keine direkte Antwort gibt. Keine Antwortmöglichkeit Bsp: Bin ich eigentlich blöd?
Steigerung durch Wiederholung: Wenn man etwas hervorheben will, kann man es im Text steigern Bsp: Er kam müde von der Arbeit zurück, müde legte er sich hin, müde schlief er ein.
Aufzählung: Aufreihen von Dingen, mit Kommas abgetrennt. Bsp: Ich sah einen Hund, ein Haus und einen Baum
Siehe: Stil, Satzbau, Satzarten, Epik/ Lyrik, Satz als Stilmittel

Subjekt Gr, SG

- Das Subjekt steht immer im Nominativ und ist ein Satzglied
- Es ist an das Prädikat angepasst in der Zahl = Uebereinstimmung Subjekt und Prädikat

Bestimmung
- verb. Wortkette ? Subj. fällt raus
- Wer - Frage ? Die Antwort ist Subj.
- Bsp.: Ich gehe heute zur Schule. Die Hausaufgaben hat die Schülerin sofort gelöst.
heute zur Schule gehen=vW, ich=Subj, die Hausaufgaben sofort lösen=vW, die Schülerin=Subj
Siehe: Satzglieder


Substantivierung Gr, WA - Lit, Stil

- Wenn Verben/Adjektive zu Nomen werden (essen, das Essen, kaufen,  der Kauf,  schön, das Schöne)
- Umwandlung in ein Hauptwort um das Verb zu sparen.
- Kommt vor in öffentlichen Texten und Gesetzestexten.


Suffix Gr WA, Lit Stil

- Nachsilbe
- Bsp.: "-heit" in Weisheit


Synonym Lit

- gleichbedeutend
- Bsp.: Frühling  Frühjahr
siehe auch Antonym


Textaufbau Lit

- Einleitung: Voraussetzungen schaffen, zum Thema hinführen
- Hauptteil: Gegliedert in mehrere Abschnitte (= Leitgedanken)
- Schluss: Zusammenfassung, Ergebnisse, persönliches Urteil, Ausblick
 


Textkohärenz, Textfluss Lit, schreiben

Die Textkohärenz ist der Textfluss. Bei einer guten Textkohärenz bauen die Sätze aufeinander auf und es hat keine Sprünge.
Begründen (weil): daher, denn, zudem, wegen, deswegen, dass, davon...
Aufreihen (1. 2. 3.): auch, vorher, ebenso, und, dazu, nachher, zuerst...
Gegenüberstellung (a-b): auf der einen Seite, auf der anderen - teils, teils - einerseits - andererseits
Gewichten (komparativ / superlativ: vor allem, am meisten, besonders, am wichtigsten, entscheidend...

Siehe: Disposition, Textgattungen



Textsorte - Textgattungen Lit
verschiedenste Arten/Sorten von Texten werden über Textgattung in Textsorten unterteilt
- Alle Formen, die in den Textgattungen genannt werden, sind Textsorten
 
Epik (Textgattung) Lyrik (Textgattung) Dramatik (Textgattung)
PROSA normal POESIE gereimt, verdichtet PROSA od. POESIE
Märchen Gedicht Theater
Sage Ballade Dialog
Fabel gereimter Text Gespräch
Sachtexte
z.B. Lexikoneintrag
z.B. wissenschaftliche Texte
z.B. Zeitungsartikel
Epik
= erzählende Dichtkunst, breit, ohne Reime, sprachlich: Prosa=normal (=/= Poesie:gedichtet)
- Märchen: keine Jahreszahlen, "es war einmal..."
- Fabeln: Tiere stellen den menschlichen Charakter dar, Moralcharakterisierung
Lyrik 
- Gedichte ( = verdichtete Sprache, keine Redundanz) 
- Reime, siehe Reimschemas 
- ungereimte Gedichte 
- Synfonien, Lobgesänge, 
- "dada" Gedichte - Nonsens Gedichte 
- Es gibt gereimte und ungereimte Gedichte. Ein Gedicht besteht aus versch. Strophen und versch. Zeilen. 
Dramatik
Theater:  Komödien, Tragödien, Monolog, Dialog, Schauspiellehre, -dichtung, bewegte Handlung, Tragikkomödie, Schwänke (Streich, lustige Geschichte,
Schauspiel), Krimi 
- Akt: Szene, Protagonist:  Hauptdarsteller, Hauptspieler, Wortführer, Vorkämpfer 
- Hörspiel: dramatisches Spiel für den Rundfunk / Radio 

schreibe dir eine Liste mit den verschiedensten Textsorten auf, du brauchst sie zum Bestimmen und zum Beschreiben, für Aufsätze, ...


Verbpersonalform Gr, WA, Verb - Gr, SG, Prädikat

Def.: ein konjugiertes, in Person (evtl. Geschlecht) Zahl, Modus, Zeitstufe, aktiv/passiv gesetztes Verb

Modus / die drei Modi
- Indikativ: Normalform, 6 Zeiten
- Konjunktiv I, ll, (Ersatzform mit würde) nur 4 Zeitstufen
- Imperativ: Befehlsform (nur im Präsens!)

Zeiten Indikativ: Präsens, Perfekt, Präteritum, Plusquamperfekt, Futur I, Futur ll
Zeitstufen Konjunktiv: Gegenwart, Vergangenheit, Futur I, II
Konjugationsarten: stark, schwach
Handlungsrichtung: passiv, aktiv

Verbunterart:
Vollverb : kann alleine stehen, ergibt Sinn (kaufen, gehen...)
Hilfsverb : kann nicht alleine stehen: sein, haben, werden
Modalverb: kommen nur mit anderen Verben vor, haben Bedeutung ? können, müssen, dürfen, wollen, sollen, mögen
Kopulaverb: Kann nicht alleine stehen

Bsp: Er hat gesungen: 3. Pers., maskulin,  Sg, Indikativ, Perfekt, aktiv
nicht Verbpersonalformen sind (=infinit) Infinitiv,  Partizip Präsens, Partizip Perfekt


Verbale Propositionen Gr, Sa

Als verbale Propositionen bezeichnet man ein Stück Text, das zu einem Verb oder mehreren eng zusammengehörenden Verben gehört.
Bsp: Jürgen fuhr immer mit dem Velo zur Arbeit.

Siehe: Nonverbale Propositionen, Kommaregeln


Verbzusatz Gr, WA

Verb: kommen, gehen, singen, fahren

Zusatz: mit, zu, auf
Verb + Verbzusatz: mitkommen, zufahren, aufgehen
verändert der Sinn des Verbs
Im Satz: Ich singe manchmal nicht mit.  mitsingen
             Er fuhr mit seinem Wagen vor.   vorfahren


Vorsilbe Gr, WA - Lit, St

Präfix: ge | sucht


Vortrag, Referat  Lit, Ko

Kurzvortrag, Bericht, längerer mündlicher Bericht, Berichterstattung bei Vorgesetzten, Darbietung von Dicht- und Tonwerk
Vorbereitung:
- Thema wählen, sich informieren: Bücher (Sachtext, Lexikon), Bibliothek, Video, Internet, Zeitung, andere
Medien
- Struktur, Aufbau festlegen, Notizen, Zsfsg, Stichwortzettel
- lernen: laut, mit Hilfe des Zettels, vor Spiegel
Vortrag:
- Anfang: Interesse der Zuhörer wecken durch eine Einleitung mit aktuellen Ereignissen Bilder (Folien Dias) persönlichen Erlebnissen, Fragen
- Sprechen: laut, deutlich, nicht zu schnell
- Haltung: natürliches Auftreten, Gestik, Mimik, fester Publikums Kontakt
- Klarheit: kurze, klare Sätze, verständliche Hauptlinien des Gedankenganges
- Anschaulichkeit: Hilfsmittel (Tonband Film Dia Folie) eigene Worte

W - Fragen Lit

WER? Personen (Verhalten, Eigenschaften, Beziehungen)
WAS? Handlungen, Vorgänge
WANN? Zeitliche Abfolge
WO? Schauplätze
WIE? Eigenart der Handlungsabläufe
WOZU? Ziele
Wie viel? Anzahl

Siehe: Sprachliche Grundhaltungen, Interview


Witz (Pointe) Lit

Humorformen:

- Sarkastischer Humor           - rassistischer Humor
- schwarzer Humor                - sexistischer Humor
- sadistischer Humor              - englischer Humor
- bildlicher Humor                  - ...

Bsp: Blondinenwitze, Mantawitze, Österreicherwitze, Abstraktwitze, Tierwitze, Sprachwitze, Reimwitze

Pointe: Spitze, Höhepunkt Sie steht oft  am Schluss. Da sie sehr unerwartet kommt und abstrakt gegenüber des Textes ist, bringt sie den Humor in den Witz.


Wortfamilie WS

Z.B. beim Verb "sehen" kann man alle Wörter aufzählen, die irgend etwas mit "sehen" oder "was sehen" zutun haben.
sehen :  Licht, Farben, TV, Brille, Linsen, blind, Augen, Krieg, Kino ...


Wortfeld WS

Beim Wortfeld geht man wie bei der Wortfamilie von einem Verb aus. Man ersetzt ein Verb durch ein anderes sehr nahes Verb.

Bleibt in derselben Wortart
sehen : schauen, betrachten, wegsehen, viel sehen, versehen, schielen, bewundern ...


Wortstamm WS

Teil ohne Vorsilbe und Endsilbe. Hauptteil des Grundwortes.
Bsp: weggehen


Zeichensetzung Gr, SA, S

Die wörtliche (angeführte) Rede wird durch Anführungszeichen vom Begleitsatz abgetrennt

- Begleitsatz vorangestellt : Doppelpunkt. Der Lehrer fragte: "Was ..."
- Begleitsatz nachgestellt : Komma. Kennt ihr die Regel der Zeichensetzung?", fragte der Lehrer.
- Begleitsatz eingeschoben : Komma. "Kennt ihr", fragte der Lehrer, "die..."

- die typische Textprüfungsfrage: Was bewirkt die (grammatikalisch unnötige) Verwendung von ...
    -> Gegensatz, Leseflusseinschränkung



Kommaregeln Gr, SA, S
       Ko 1: Das Ende jeder Proposition muss durch ein Satzzeichen markiert sein. (, ; : . ? !)

       1 A Regel: zwischen zwei mit  und oder oder verbundenen Propositionen ohne Subjekt steht kein Komma:
           Er weiss das und handelt danach oder will wenigstens so handeln.

       1 B Regel: Wenn die durch und oder oder kein eigenes Subjekt hat, steht kein
       Komma (oder freiwilliges Komma): Er weiss das, und handelt danach.

       1 C Freiwilliges Komma: Ich schlage vor, dass du ...

       Ko 2: Eingeschobene Propositionen: Das Buch, das ich gestern gelesen habe, würde auch dir ...

       Ko 3: Innerhalb von Propositionen.

       3.1 Nachträge: Anita traf Marco, ihren Freund. (ihren Freund ist kein Teilsatz)

       3.2 Gegensätze: Sie ist nicht jung, sondern alt. (sondern trennt Gegensätze im selben Satz)

       3.3 Aufzählungen: Dort stehen Tische, Stühle, Töpfe ...  (diese sind alle in 1 Proposition, 1 Satz)

       Ko 4: Propositionen mit Infinitiv: Er versuchte, meine Ansichten zu widerlegen.
               freiwilliges Komma, ich würde es immer setzen, um  die Struktur klar zu machen

       Ko 5: Propositionen mit Partizip: In Zürich angekommen, rief ich sogleich an.

       Ko 6: Propositionen ohne Verb: Ja, ich will. Nonverbale Propositionen