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- Adjektive beschreiben einen Gegenstand oder ein Verb, Wie-Wörter (antworten auf die Frage WIE?)
Art
- attributiv: der schöne Baum
- prädikativ: der Baum ist/ bleibt
/ wird scheint schön.
- adverbial: der Baum blüht schön.
Steigerungsformen
- positiv: schön (Normalform)
- komparativ: schöner (erste Steigerungsform)
-superlativ: am schönsten (die Maximalsteigerungsform)
- Man kann den Fall. die Zahl und das Geschlecht eines Adjektivs verändern
und bestimmen
- Substantivieren:
schön - das Schöne
- warum: in allen Sprachen verwendet
- nicht alle Adjektive sind steigerbar: schwanger - hochschwanger,
total, ... Siehe auch: Adjektivübung
- Unterart des Partikels, für Fremdsprachen wichtig
Ort: hier, dort
Art: gern, sehr, vielleicht
Zeit: heute, gestern, morgen
Grund: darum (keine Konjunktion), damit, deshalb
- Adverb ist unveränderlich
- Im Latein und Englisch zählen die adverbialen Adjektive auch
zu den Adverbien. Der Baum blüht schön.
- bei den Satzgliedern: Adverbiale, werden
auch als FALLFREMD bezeichnet
- Aktiv: Das aktiv sagt, wer etwas tut oder veranlasst. Bsp.: Andreas
schiesst den Ball zielsicher aufs Tor.
- Passiv: Im Passiv kann man verschweigen, wer etwas tut oder veranlasst.
Bsp.: Der Ball wird aufs Tor
geschossen. ( von Andreas)
Passiv wird auch Leideform genannt, Zustands-
und Verlaufspassiv
Siehe: Verb
typischer Fehler: Passiv als Futur bestimmen! ... wird aufs Tor geschossen
(PASSIV), wird aufs Tor geschossen werden (Futur Passiv)
Wird auch als Handlungsrichtung bezeichnet oder als Genus
des Verbs
Teil einer Verbpersonalform
- kurze, kleine, meist lustige Geschichte oder Anfügung (z.B. vom
Papst, Oper etc.) oft über eine Person
- mündlich oder schriftlich, überzeichnet, ins Lustige gezogen
- Anknüpfung an eine Geschichte (annectere lat. = annektieren
= anknüpfen z.B. mit Gewalt oder mündlich)
- Annektieren = Einverleibung eines Landes durch das erobernde Land
(Geschichte)
- anekdotisch = anekdotenhaft = geschichtenartig
Antonym = Gegenteil
Bsp.: trocken - nass
Siehe auch Synonym = Gleiches Wort
- erzähle - erkläre
- Nenne ...
- bestimme - paraphrasiere
- ergänze - ersetze
- zitiere
- Warum? Begründe
Tipp: Schreibe eine Liste mit den gängigen Textprüfungsbefehlen!
Wichtig: Voraussetzungen stehen im Begleitheft 7-9, die Begriffe
- Jedes Satzglied kann ein oder mehrere Attribute haben.
- Ergänzungen, die weggelassen werden können ohne die Satzstruktur
zu verändern.
Bsp.: - Die Freundlichkeit (AO) des Gangsters (Attr.) beeindruckte (Präd.)
uns (Subj.).
- Durch die (POA)
deutsche (Attr.) Sprache lernt (Präd.) der neue (Attr.) Schüler
(Subj.) die Freude
(AO) der
Schule (Attr.) kennen (Präd.).
| Autor | Werk | Textsorte | Lese-/Bearbeitungsart | Vergleichstexte/Fragen |
| Josef Reding | Erzählung | in der Klasse | Märchen |
| Inhalt | Aufbau | Stil, Textsorte | Form |
| Gewichtung: verschiedene Aspekte des Themas- Nur eines im Vordergrund
Probleme aufgezeigt, erarbeitet - Kopie, Probleme angesprochen – nur aufgezählt, nicht erörtert Einen Aspekt vertieft – alles nur angesprochen, oberflächlich Entwicklung/Aufbau – Aufzählung, Aneinanderreihung Eigene Ideen/Lebenswelten ausgedrückt – nur Ideen übernommen Persönliches (eigenes) eingebracht – Klischees kopiert (am Titel vorbei) Von den Vorlagen abgesetzt Eigenständigkeit, Anschaulichkeit, Logik, sachliche Richtigkeit Abgestützte/textbezogene Argumentation – freies Argumentieren Beide Seiten einbezogen – nur auf eine eingegangen Argumentiert und appelliert |
Gliederung in sinnvolle Abschnitte
Aufbauend geschrieben sind (Unvertauschbarkeit) Einleuchtende Reihenfolge, Zusammenhang – zufällige Auswahl Spannung gegeben – langweilige Aneinanderreihung Folgerichtigkeit der Darlegung (wenn-dann) Kohärenz –Vorhandensein von Beziehungen innerhalb eines Textes |
Textsorte:
- Ind.- Konj.(fiktional – Nonfiktional) - Anrede Du – man - Ueberzeugend/appellierend – informativ, nüchtern, neutral - Textintention klar – unklar, wechselnd - Sprachliche Mittel: ausgeschöpft, genutzt, ignoriert - Umfang (gedankliche Leistung pro Zeit) verwendete Sprache: Adjektive
|
|
| ca. 5 Punkte | ca. 5 Punkte | ca. 5 Punkte | 5 Punkte |
Skala linear: 20=6 18=5.5 16=5
Verbesserungsmöglichkeiten:
- sich notieren in welchen der 4 Kategorien man am meisten Erfolg haben
könnte mit einer Steigerung
- Analyse der alten Aufsätze, Texte
- Sich eigene Texte korrigieren lassen
- "Fehlerliste" (nur richtige Formen!) erstellen und mit diesen üben
Korrekturzeichen: I = Interpunktion, St=Stil, A=Ausdruck, Gr=Grammatik, ?=Inhalt, Satz=Satzbau, Satzlogik, _/ = Abschnitt, w = Wiederholung
verwandte Gebiete: Brainstorming, Disposition, Textkohärenz
- beschreiben: Vordergrund, Mittelgrund, Hintergrund, vorne links,
hinten rechts, mitte links, vom Wichtigen zum Unwichtigen.
- vom Grossen ins Kleine, vom Objektiven ins Subjektive
- interpretieren: Was vermute ich, was finde ich?
- Vokale: a, e, i o, u, ä, ü, ö, y (Halbvokal)
- Konsonanten: d, f, q, z, etc.
- Diphthong: au, eu, äu, tz, st, ck, ie Zwischenlaut
- Diphtongierung: Wechsel von u zu au Bsp. hus - Haus
- Doppelkonsonant: ss, mm, nn etc. ("verkürzen" den Vokal
vorher)
Weitere Begriffe : Dehnung, ...
- Nomen in die verschiedenen Fälle setzten.
Nominativ: der Baum
Genitiv: des Baumes
Dativ: dem Baum
Akkusativ: den Baum
siehe auch: Frageprobe, Ersatzprobe
- Objekt wird ersetzt durch: männliches Nomen; sg.; bestimmter
Artikel
- Genitiv: sich des Krieges bewusst sein. Sich wessen bewusst sein?
- Dativ: Dem Knaben wurde das Fahrrad gestohlen. Wem wurde das Fahrrad
gestohlen?
- Akkusativ: Der Schüler lernt den Text. Wen lernt der Schüler?
Nicht fiktional: wollen etwas darstellen was wirklich (geschehen) ist oder sie beschreiben wie etwas ist oder sie beschreiben wie etwas geschehen ist: Sachtexte, Protokoll, Lexikon, Rezepte, Gebrauchsanweisung, Inserat, Gesetzestexte, Lehrtext
Fiktional: erfundene Texte nicht Wahrheitsgetreu sie sind ganz ( Märchen Sagen Fabeln) oder teilweise (Kriminalromane) erfunden Epik, Lyrik, Dramatik, Märchen, Fabeln, Sagen, Krimis, Science-fiction etc..
Siehe: Textgattungen
- Nominativ: wer?
- Genitiv: wessen?
- Dativ: wem?
- Akkusativ: wen?
- meistens zweites Wort im zusammengesetzten Nomen. Bsp.: Speisewagen
: Grundwort: Wagen
- Vierwaldstädterseedamfschifffahrtsgesellschaftskapitänsfellhaarmütze
(Ischilein live!)
Tafel: Esstisch, tafeln, vorbereiteter Esstisch, früher für vornehme Leute; "Tafel heben" ? Das Essen beenden.
Herkunft
lat.: Tabula
mitteldeutsch: Tavula
altdeutsch: Tavel
heute: Tafel
Lautverschiebung
Tafelrunde: Um einen Tisch sitzende Personen
Die Ritter der Tafelrunde (Arthus-Sagen, und Monty Python)
Tisch: alle Formen von Tisch, früher für Volk
Tisch in anderen Sprachen:
- desk
- dish (Geschirr)
- disc (CD, Scheibe)
- table (Tafel!)
- disk (schwedisch)
- Ein Homonym ist ein Wort, das gleich klingt und gleich geschrieben wird wie ein anderes, aber eine andere Bedeutung hat.
Bsp.:
Schloss: - Behausung des Königs
- Verriegelung, die Tür wird damit verschlossen
Birne: - Obst
- Glühbirne
Bank: - Geldinstitut, wird oft von Räubern überfallen
- man
setzt sich drauf
- Infinitiv l: Präsens: lesen, singen
- Infinitiv ll: Perfekt: gelesen, gesungen : PARTIZIP
Pefekt
- das Partizip Präsens ist auch eine infinite Form
- Gegenteil: Verbpersonalform
Siehe: Verb, Konjugation, Stammformen
Vorgehen
- Wen interviewe ich?
- Was will ich wissen?
- Wie frage ich?
- Womit arbeite ich?
- Wie werte ich das Interview aus?
Interviewtypen
- Strukturiertes Interview
- Halbstrukturiertes Interview
- Offenes Interview
Typen von Fragestellungen
- Die Frage nach den Tatsachen
- Die Frage nach den Ursachen
- Die Frage nach der Beurteilung
- Die Entscheidungsfrage
- Die Suggestivfrage
- Satz mit der Personalform des Verbs in Zweitstellung. Bsp.: Der Vater schläft auf der Couch.
Anwendung
- Gliederung in Sinnschritten
- Erproben verschiedener Bedeutungsmöglichkeiten
Hilfreich für
- um das eigene Verständnis für andere, nachvollziehbar zu
machen.
- um das Verständnis eines Satzes oder eines Textteils zu klären.
- um die richtige Schreibweise ( bei Zusammen - oder Getrenntschreibung)
zu überprüfen.
- Bsp. A: Der Reklamesatz ist nur sinnvoll, wenn die Betonung auf nichts fällt: Nur nichts kaufen ist billiger.
Siehe: Proben
- Das Verb kann man in Zeit, Geschlecht und Person setzen = Setzen in die Verbpersonalform
z.B. spielen:
- du spieltest (2. Sg, Präteritum)
- du hast gespielt (2. Sg, Indikativ, Perfekt)
- du habest gespielt (2. Sg, Konjunktiv
I,
Vergangenheit)
- du hättest gespielt (2. Sg, Konj.II, Verg.)
- Unterart der Partikel
- Bindewort
- leiten Nebensätze ein oder verbinden Satzteile
- oft durch Komma getrennt
- Bsp.: dass, damit, und, weil, als, wie
einer der 3 Modi: Indikativ, Konjunktiv, Imperativ
Konjunktiv I
- dient zur Formulierung von Aufträgen und Wünschen
- man braucht ihn in der indirekten Rede
- Bsp.: Andreas meint, das Spiel finde statt.
- Bildung: Infinitiv, Endung weg, Personenendung anhängen
Konjunktiv ll
- Einwortform: Ich sang, ich sänge (Ableitung der Präteritumsform)
- Zweiwortform (Ersatzform): Ich würde singen (würde + Infinitiv)
- Starke Verben erfahren eine Vokalveränderung (ausser beim i)
, schwache nicht
Siehe: Verb
Kopula
- Bei den Verben sein, werden, bleiben, scheinen, heissen, genannt
werden enthält die verbale Wortkette ein Satzglied im Nominativ.
- Kommt immer mit Prädikativ vor (kann nicht alleine stehen).
Prädikativ
- Ist ein zusätzliches Objekt im Nominativ. Es ergänzt das
Subjekt. (heisst auch Gleichsetzungnsnominativ)
Bsp.: Dieses Gespräch (Subj.) ist (Kopula) ein guter Anfang (Prädikativ).
Die Schüler wurden (Kopula) Genies (Prädikativ) genannt
(Kopula).
Siehe: Satzglieder
Adjektiv
Eigenschaftswort, deklinierbar (schön, gross ...) attributiv, prädikativ,
adverbial, steigerbar
Adverb
Umstandswort, Partikel (vielleicht, allzu ...)
Adverbiale
Umstandsergänzung oder -angabe
Akkusativ
4. Fall (wen oder was?)
Akkusativobjekt
Satzglied, Satzergänzung im 4. Fall
aktiv
Tätigkeitsform oder Tatform bei Verben (ich arbeite heute Morgen)
Artikel
Begleiter eines Hauptwortes, bestimmte und unbestimmte
Attribut
Beifügung zum Zweck der näheren Bestimmung
Buchstabe
Schriftzeichen (A, a, b ...)
Dativ
3. Fall (wem?)
Dativobjekt
Satzglied, Satzergänzung im 3. Fall
Deklination
Beugung in verschiedene Fälle (Nomen, Pronomen, Adjektive)
Demonstrativpron.
hinweisendes Fürwort dieser, jener, ...
direkte Rede
wörtliche Rede, Er sagte: "Ich komme nicht."
Ersatzprobe
Ersatz von Ausdrücken durch andere, hilfreich bei Fallbestimmung
finit - infinit
finite Verbformen: bestimmte Zeitwortformen
infinite Verbformen:
die unbestimmten Zeitwortformen: Infinitiv, Partizip Präsens, Partizip
Perfekt
Flexion
Flexion ist der Oberbegriff zu Deklination und Konjugation
Fremdwort
aus anderer Sprache übernommenes Wort (Installation ...) =/= Lehnwort
Funktion
Aufgabe, z.B. "Was für eine Funktion hat die Klammer?"
Futur I und II
Zukunftsformen des Verbs
Fragepronomen
Fragefürwort
Genitiv
2. Fall (wessen?)
Genitivobjekt
Satzergänzung im 2. Fall
Genus
grammatisches Geschlecht
Gliedsatz
Nebensatz in der Funktion eines Satzgliedes
Hypotaxe
Unterordnung, bei Sätzen: Art der Verschachtelung,
hypotaktisch
unterordnende Satzverknüpfung
Imperfekt
Vergangenheit = Präteritum
Imperativ
Befehlsform, Modus des Verbs (Schweig!)
Indikativ
Wirklichkeitsform, Modus des Verbs (Das ist gut.)
Infinitiv
Grundform des Verbs
Infinitivkonjunktion
Bindewort im Zusammenhang mit der Grundform
Indefinitpronomen
unbestimmtes Fürwort (man, etliche, einige, verschiedene, ...)
Interrogativpronomen
Fragepronomen (welcher, wer ...)
Kasus
Fall, in dem ein deklinierbares Wort stehen kann
kausal
begründend
Kausaladverb
begründendes Umstandswort
Kausaladverbiale
begründende Umstandsangabe
kausale Konjunktion
begründendes Bindewort
konditionale Konjunktion
Bindewort, welches Bedingungen angibt
konjugieren
Beugen eines Verbs
Konjunktion
Bindewort
-beiordnende Konjunktion
beiordnendes Bindewort (und, oder, aber ...)
-modale Konjunktion
Bindewort, welches die Art und Weise beschreibt
-Satzteilkonjunktion
Bindewort, welches nur einzelne Satzteile verbindet
-temporale Konjunktion
Bindewort, welches zeitliche Bezüge herstellt
-konsekutive Konjunktion
Bindewort, welches Folgen andeutet
-konzessive Konjunktion
Bindewort, welches Einräumungen anzeigt
Konjunktionalsatz
Nebensatz, der durch ein (unterord.) Bindewort eingeleitet wird
Konjunktiv
Möglichkeitsform, Modus des Verbs
Konjunktiv I
bei indirekter Rede: Er sagte, er habe ...
Konjunktiv II
Gedachtes, Vorgestelltes: Vielleicht hätte er ...
Konsonant
Mitlaut
Lehnwort
Wort aus anderer Sprache, in Aussprache und Schreibweise angepasst
Literaturgeschichte
Die Geschichte der Literatur, wann wurde was geschrieben, Stile,
Epochen, ...
lokal
örtlich, für Adverben und Adverbiale
Lokaladverb
Umstandswort des Ortes
Lokaladverbiale
Umstandsangabe des Ortes
modal
Die Art und Weise, das Wie betreffend
Modaladverb
Umstandswort der Art und Weise
Modaladverbiale
Umstandsangabe der Art und Weise
Modalverben
Gruppe von Verben, die die Aussage eines Satzes modifizieren (dürfen,
können, mögen, sollen ...)
Modus
Aussageweise des Verbs (Indikativ, Imperativ, Konjunktiv)
Nebensatz
Teilsatz, der einem anderen Teilsatz untergeordnet ist
Nomen
Wortart, Substantiv
Nominativ
1. Fall (wer oder was?)
Numerale
Das Zahlwort - neu=Zahlpronomen
Numerus
Die Anzahl: Oberbegriff für Singular und Plural.
Objekt
Satzglied, Ergänzung im Satz
Parataxe
Gleichordnung
Partikel
Wortart, Oberbegriff für Adverb, Konjunktion, Interjektionen
und Präpositionen
Partizip
unbestimmte Verbform (lachend, gelacht ...)
Passiv
Die Leideform bei Verben: Ich werde geschimpft
Personalform
Verbform mit betreffender Personnennung (ich, ihr, wir ...)
Personalpronomen
persönliches Fürwort
Perfekt
Verbform, Vergangenheit (er hat angerufen)
Plural
Mehrzahl
Plusquamperfekt
Verbform, Vergangenheit (er hatte angerufen)
Possessivpronomen
Besitzanzeigendes Fürwort
Prädikat
Satzaussage, Haupttunwort eines Satzes
Prädikativ
nichtverbaler Teil des Prädikats =/= Kopula
Präposition
Partikel, Verhältniswort
präpositionaler Ausdruck
Ausdruck, der Präposition enthält (mit dem Hammer)
Präpositionalobjekt
Satzergänzung mit Präposition
Präsens
Gegenwart
Pronomen
Fürwort
Pronominaladverb
Umstandswort, bestehend aus Adverb und Präposition
Rechtschreibung
Schreibweise der Wörter
reflexiv
rückbezüglich
Reflexivpronomen
rückbezügliches Fürwort
Relativpronomen
bezügliches Fürwort
Relativsatz
Nebensatz, der mit Relativpronomen oder -adverb eingeleitet wird
Satz
Geschlossene Aussageeinheit eines Textes
Satzgefüge
zusammengesetzter Satz (HS + NS usw.)
Satzglieder
Im Satz relativ frei verschiebbare Einheiten
Satzverbindung
zusammengesetzter Satz (HS + HS ...) nur Hauptsätze werden verbunden
Silbe
Teil, in die ein Wort beim Sprechen unterteilt werden kann
Singular
Einzahl
Stammvokal
Hauptvokal, Hauptselbstlaut eines Verbs
Steigerung
Steigerung zu der Eigenschaftswörter und Umstandswörter
Subjekt
Satzgegenstand, Täter in einem Satz,
Substantiv
Hauptwort; Namenwort; Nomen
Substantivierung
Wort aus einer anderen Wortart wird zum Hauptwort gemacht
Superlativ
Vergleichsform (am schönsten ...)
Syntax
Die Lehre vom Satz
temporal
zeitlich
Temporaladverb
Umstandswort der Zeit
Temporaladverbiale
Umstandsangabe der Zeit
Verb
Zeitwort, Tunwort, Wortart, Satzglied (statt Prädikat)
Verbaladjektiv
Eigenschaftswort, welches von einem Verb abstammt
Vergleichsformen
Steigerung der Adjektive hat verschiedene Formen
Vokal
Selbstlaut =/= Konsonant = Mitlaut
Wort
Sprachliche Einheit, Wortart, auch "das Wort haben" = reden dürfen
Zeitform
Verbform, welche die Zeit bestimmt (Präsens, Futur ...)
-Wort, das sich an ein Fremdwort lehnt -> eingedeutscht. Bsp.: Portmonee
- siehe auch: Fremdwort
Definition: Ein Leserbrief ist ein Brief von einem Zeitungsleser für einen anderen Zeitungsleser. Dieser Brief wird durch die Zeitung/Zeitschrift abgedruckt. Meistens handelt es sich um Kritik an einem in der Zeitung abgedruckten Artikel. Manchmal versteht man darunter auch eine Information oder Appell ans Volk.
Aufbau: Einleitung: Bezug zum Thema nehmen
Mittelteil: Pro-Contra-Argumentation ( pseudo )
Schluss: Eigene Meinung oder Appell
Siehe: Sprachliche Grundhaltungen,
Zeitungsartikel, Textsorten, Argumentieren
auditiv (übers Gehör)
- Radio
- Internet
- Gespräch
- Interview
- Werbung
visuell (über Sehen)
- TV
- Interview
- Werbung
- Zeitung
- Internet
- Buch
- Text
olfaktorisch, taktil
- andere Sinneswahrnehmungen ausser auditiv und visuell.
- Nenne die 5 Sinne! (was ist der 6. Sinn?)
- Kombiniertes Aufnehmen: Videoclip
- Metapher = Form eines Vergleiches, klassisches Stilmittel
- Metapher = ein Vergleich ohne zu vergleichen, ohne wie
- Er ist ein Fels in der Brandung. - Metapher
- Er ist wie ein Fels in der Brandung. - Vergleich
Siehe: Stilmittel, Personifizierung, Vergleich, Redewendung, Sprichwort
- 3 Modi: Indikativ, Konjunktiv (I, II), Imperativ
- Imperativ: Befehlsform (Bsp.: geh!, geht!)
- Indikativ (Normalform): Die Formen des Indikativs Präsens entsprechen
weitgehend denen des Konj. I
- Konj. I: Dient zur Formulierung von Aufträgen und Wünschen,
in indirekter Rede (Bsp.: Man nehme drei gekochte Eier).
- Konj. ll: Man drückt aus, was man sich nur vorstellt, denkt,
was aber nicht der Wirklichkeit entspricht (Bsp. Wenn Andi das Tor getroffen
hätte, wären wir Sieger)
Siehe: Verb
Stammregel
- Das bedeutet, dass derselbe Wortstamm in unterschiedlichen Wörtern
auf eine möglichst gleiche Weise geschrieben wird (Bsp. Platz, platzieren).
- Bei Fremdwörtern sind gelegentlich zwei Schreibweisen zugelassen
(Bsp. Happyend, Happy End).
Gross - klein
- (der, die, das) eine, andere, viel, wenig
- Angst, Bange, Gram, Leid, Pleite, schuld mit Verben sein, bleiben,
werden - klein
- Morgen (= Tageszeit), Abend, Dienstag... ? gross, Adverbien s angehängt:
morgens (nächster Tag), gestern, heute, früh - klein
- wenn nur eine Proposition vorausgeht ? klein: über kurz oder
lang, gegen bar, seit langem
- Kardinalzahlen ? klein: alle viere von sich strecken
getrennt - zusammen
- wenn erste Bestandteile steigerbar ist: gut gehen, besser gehen
- die Verbindung mit sein (Kopulaverben): fertig sein, pleite sein,
da sein, los sein
- zwei Verben nebeneinander: kennen lernen, spazieren gehen, sitzen
bleiben
- Verben, die auf Adjektive mit isch - ig - lich folgen: übrig
behalten, lästig fallen, müssig gehen.
- Verbindung zu + Infinitiv: zu Hilfe eilen, zu Fuss gehen, zu Schaden
kommen.
- zu Zeiten Karls des Grossen (= zu der Zeit als Karl der Grosse regierte).
Silbentrennung
- RS (Relativsatz): werden von Relativpronomen oder Relativpartikeln
(wo, wie) eingeleitet: der Baum, der / das Haus, welches
- KS (Konjunktionalsatz): werden von einer Konjunktion eingeleitet:
darum, deshalb, dass, seit, weil...
- IS: (Infinitivsatz) Der verbale Teil besteht aus einem Infinitiv
mit "zu": ohne sich zu verabschieden, dir das zu sagen, um ihn zu ärgern...
- PS (Partizipialsatz): Der verbale Teil besteht aus einem Partizip:
Lustig singend, arbeitete sie weiter.
zusätzlich zum Begleitheft
- IFS (Indirekter Fragesatz): werden von Fragewörtern eingeleitet:
wer, ob, wann, wieso, warum, weshalb...
- UNS (Uneingeleiteter Nebensatz): Sie werden nicht von einem Einleitewort
eingeleitet: Sie behauptet, dies sei der falsche Weg.
Siehe: Satzarten & Satzbau, Satzfragment, Satz als Stilmittel
- Geschlecht (m/f/n)
- Zahl Sg., Pl.
- Ersatzprobe (er, sie, es), Frageprobe
(wer, wessen, wem, wen)
- konkret / abstrakt (Das Haus / die Angst)
- Fall: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ
Bsp: Meine Nachbarin (Nom), schrieb mir (Da) eines Tages (Gen), einen Brief (Akk).
- Es gibt Textstücke ohne verbale Teile, die dennoch selbständige Bauelemente sind. Man erkennt sie daran, dass sie sich nicht als Satzglieder in eine benachbarte Proposition einbauen lassen. Bsp.: Keine Regel ohne Ausnahme! Siehe Kommaregel 6
Siehe: verbale Proposition
- Objekte sind vom Verb / Prädikat direkt abhängig:
- Genitiv: sich der Gefahr bewusst sein. Sich wessen bewusst sein?
(SELTEN!)
- Dativ: Ihr wurde das Fahrrad gestohlen. Wem wurde das Fahrrad gestohlen?
- Akkusativ: Der Schüler lernt die Sprache. Wen lernt der Schüler?
- Präpositionalobjekt: (mit, durch, in, im, für, von...)
- Präpokasus: allgemeiner Begriff für:
- POA: Man spricht über den Mann.
- POD: Er geht mit ihr ins Kino
- POG: Wegen des Wetters konnte es nicht stattfinden
- die Präposition wird mit dem Satzglied verschoben -> Präpokasus
Siehe: Satzglieder
- Jedes Wort in einem Satz wird durch ein anderes Wort, das den gleichen Sinn ergibt, ersetzt (Bsp.: Das Auto fährt ? der Wagen rollt).
- Partikel sind unveränderliche Wörter, die man weder konjugieren noch deklinieren kann.
Unterarten
- Präposition: ziehen einen Fall nach sich (Bsp.: mit, ohne, wegen).
- Konjunktionen:
Bindewörter (Bsp.: und, oder, dem)
- Interjektionen: Ausruf, Comicsprache (Bsp.: aua, iii, hilfe)
- Adverb: unveränderlich (Bsp.: heute, morgen)
a) normales Verb konjugiert, auf Satzgliedebene
b) (Satzglieder) zusammengesetzt aus Kopulaverb
( sein, bleiben, werden, heissen...) + Prädikativ
(Zusatz)
- Das Prädikat ist das Verb in der verbalen Wortkette. Bsp.: Ich
spiele mit einem Ball.
Siehe: Satzglieder
Präpokasus allgemeiner Begriff für:
- POA (Präpo-Akkusativ) Man spricht über den Mann.
- POD (Präpo-Dativ) Er geht mit ihr ins Kino.
(- POG (Präpo-Genitiv) Wegen des Wetters konnte es nicht
stattfinden.)
Siehe: Satzglieder , Objekte
- Umstellprobe: Satzglieder durch senkrechte Striche abtrennen, um sie
zu verschieben, ohne den Sinn zu ändern.
- Frageprobe: Wen, wessen, wem tut das Subjekt
? Objekte (z.B.: mit dem Fahrrad ? mit wem?)
- Präpositionentest: Präpositionalobj. steht zu Beginn eines
Satzgliedes (z.B.: mit dem Fahrrad)
- verbale Wortkette: Das Subjekt fällt raus (Andrea geht in die
Schule. Wer geht in die Schule?)
- Was tut das Subj.: Prädikat / verbale Teile. Was ist Subj.?
= Prädikativ
- Weglassprobe: Kann x weggelassen werden? ? Attribut (z.B. das neue
Fahrrad)
9 Unterarten:
- Artikel: (unbest. / best.) ein, eine, eines (der, die, das)
- Demonstrativ: dieser, jener, derselbe, solche...
- Indefinit: jeder, manche, allerhand, etwas...
- Interrogativ: wer, was, welcher...
- Personal: ich, du, er, wir...
- Possessiv: mein, dein, sein, unser, euer, ihr
- Relativ: der, die, das, welches, wer, was...
- Reflexiv: dich, dir, sich, uns, euch...
- Zahl: null, elf, dreizehn, hundert, tausend
zwei Formen
- Begleiter: vor Nomen, bezieht sich auf Nomen
- Stellvertreter: ersetzt Nomen
Merkmale
- schriftlicher Bericht über ein Gespräch
- sachlich, präzis
- keine pers. Stellungnahme
- Wesentliches
- Präsens
Vorgehen
- Während des Gespräches Stichworte und wichtige Aussagen
festhalten, die Namen der Sprechenden evtl. abgekürzt festhalten.
Bedeutungstragende Satzteile
Proposition geht (meistens) bis zu einem Satzzeichen
Nummerierung: aufsteigend: 1,2,3,3a 4, 3b, 5
Einschübe (geregelt mit Kommaregel 2) das
Haus, das dort steht, ist grün: 1.1a, 1.2, 1.1b
Links: Nonverbale Proposition,Verbale Proposition Kommaregeln
Reimarten
Paarreim (aabb)
- Binnenreim
- Kreuzreim (abab)
- Stabreim
- umarmender Reim (abba)
- Elfchen (Gedicht aus 11 Wörtern)
- Limerick (aabba)
Gedichtarten
-Liebesgedichte: Dû bist mîn, ich bin dîn
- Balladen: Herr von Ribbeck im Havelland,
Brück am Tay, John Maynard (Theodor Fontane)
Zauberlehrling, Erlkönig (Johann Wolfgang von Goethe)
Glocke, Handschuh, Tauscher, Bürgschaft (Friedrich Schiller)
Füsse im Feuer (C.F. Meyer) , Knabe im Moor (A. Droste-Hülshoff)
- Tiergedichte: Der Panther
- Jahreszeitgedichte: Herbst (Rainer Maria Rilke)
- Sterbensgedicht: Der Tod (Matthias Claudius)
Reimschema: Anordnung der Reime
- Paarreim ? aabb
- Für wahr gehaltener Bericht von Vergangenem. Die Sage hat einen wahren Hintergrund. Sie wird mündlich überliefert und hat eine Einheit des Ortes, der Zeit und der Handlung.
Oft kann man einen Text auf verschiedene Weise in Sätzen einleiten. Die Unterteilung in Sätze und dabei verwendeten Satzzeichen sind Teil des Stils eines Textes.
Bsp:
So ist es eben. Der eine gewinnt. Der andere verliert. Das war immer so. Da kann man nichts machen So ist das eben, der eine gewinnt, der andere verliert; das war immer so - da kann man nichts machen.
ES= einfache Sätze, denen eine Wortkette zugrunde liegt.
Bsp: In einer Schule war einmal ein kleiner Geldbetrag entwendet worden.
ZS= zusammengesetzte Sätze sind welche, die aus Teilsätzen
bestehen. Einem
Teilsatz liegt eine verbale Wortkette zugrunde.
Bsp: "Das sind Zahnstücke", sagte er ernst, indem er jedem der
fünf Verdächtigen
einen davon überreichte.
Satzfragmente sind verkürzte und abgebrochene Sätze z.B. Einwortsätze wie "Bitte?" oder unvollständige wie "Ach!" oder "Bestimmt!".
Teilsätze stehen nicht allein sondern mit (einem) anderen zusammen in einem zusammengesetzten Satz z.B.: "Sie erschraken, als er verkündete er käme wieder!"
Siehe: Stilmittel, Textart
Satzarten
- Aussage (ASS): Er kommt.
- Aufforderung (ARS): Komm!
- Frage (FS): Kommst du mit?
Satzbau
- einfache Sätze: eine Proposition (Lea liest seit zwei Stunden.)
- Satzfragment: spezielle Form des einfachen Satzes, ohne Prädikat
und Subjekt (Nein.)
- zusammengesetzte Sätze: mehrere Propositionen ( Laura sagt,
sie freue sich auf das Wochenende.)
- Fragment = Bruchstück
- Satzfragmente sind nonverbale Teile eines Satzes, aber dennoch eigene
Propositionen.
- Man erkennt sie daran, dass sie sich nicht als Satzglieder in eine
benachbarte Proposition einbauen lassen.
- Das Komma, das nach einem Satzfragment kommt hat Ko. 6. Bsp.: Ja,
meine Damen und Herren, sie haben recht.
Siehe: Satzarten & Satzbau
- Subjekt
- Prädikat: Verb
- Objekte ? Präpositionalobjekt: POA, POD,
POG
- Attribute: können weggelassen werden
-Adverbiale (wichtig für die Fremdsprachen: Englisch: SPOA)
Zusatz: ein SLOGAN ist ein Werbespruch
? Ein Stoppschild ist ein a), eine Coca-Cola-Werbung ist ein b)
- a) Piktogramm b) Signet
- Subjektive, ausgeschmückte vom Gefühlen beeinflusste "Erklärung"
- man geht von sich aus, seinen eigenen Ansichten und Gefühlen
Wichtige Wortarten
- Verben (Zeitwörter=Geschwindigkeit)
- Adjektive (Beschreibungen)
Die Schilderung ist ein Text, der die persönliche Empfindungen wiedergibt. Sie ist sehr ausführlich, farbig und gefühlsbetont geschrieben. Oft werden eindrucksvolle Bilder, Vergleiche und Personifizierung in der Schilderung verpackt.
Aufbau: Meistens vom allgemeinen ins Besondere
- Es gibt insgesamt 4 versch. Sprachliche Grundhaltungen für einen Text. Überall hat der Autor versch. Ziele, die er an den Leser... weitergeben möchte.
Erzählen
- Wird gebraucht allgemein für Geschichten, Märchen...
- Ziel: Dem Leser eine Geschichte zu schreiben.
Informieren
- Wird in Zeitungen, Sachbüchern und Dokumentationsbüchern
benutzt.
- Ziel: Den Leser zu informieren über irgend etwas. Dieses aber
eher detailliert.
Appellieren
- Wird in der Werbung und Politik gebraucht um den Leser auf etwas
aufmerksam zu machen. Es kann auch einfach eine Beschwerde sein.
Argumentieren
Wird für versch. Zwecke gebraucht. z.B. in der Politik vor einer
Abstimmung, in einem pro - contra - Text. Auch um durch Argumente jemanden
auf etwas aufmerksam machen.
- Wortzusammensetzung: Doppeleffekt, porentief, sonnenklar
- Vergleichsformen: das strahlendste Weiss, das beste Öl, so frisch
wie der Morgen
- Reizwörter: neu, gratis, billig, einmalig, Superkraft, unschlagbar
- Fachwörter: bioaktiv, tonisierend, Kapazität, Exempel
- Persönliches Ansprechen: Gönnen sie sich..., wissen sie
schon..., glauben sie mir...
- Slogans, Reime, Wortspiele, Bilder, Personifizieren
Siehe: Stilmittel
- Infinitiv: kommen
- Präteritum: kam
- Partizip Perfekt: gekommen
Siehe: Verb
auch für Englisch wichtig (Stammformen der unregelmässigen
Verben: (to) go, went, (have) gone
stark
- unregelmässige Stammformen des Verbs: Schwimmen - schwamm -
geschwommen
schwach
- regelmässige Stammform des Verbs: spielen - spielte - gespielt
Siehe: Verb
- Das Subjekt steht immer im Nominativ und ist ein Satzglied
- Es ist an das Prädikat angepasst in
der Zahl = Uebereinstimmung Subjekt und Prädikat
Bestimmung
- verb. Wortkette ? Subj. fällt raus
- Wer - Frage ? Die Antwort ist Subj.
- Bsp.: Ich gehe heute zur Schule. Die Hausaufgaben hat die Schülerin
sofort gelöst.
heute zur Schule gehen=vW, ich=Subj, die Hausaufgaben sofort lösen=vW,
die Schülerin=Subj
Siehe: Satzglieder
- Wenn Verben/Adjektive zu Nomen werden (essen, das Essen, kaufen,
der Kauf, schön, das Schöne)
- Umwandlung in ein Hauptwort um das Verb zu sparen.
- Kommt vor in öffentlichen Texten und Gesetzestexten.
- Nachsilbe
- Bsp.: "-heit" in Weisheit
- gleichbedeutend
- Bsp.: Frühling Frühjahr
siehe auch Antonym
- Einleitung: Voraussetzungen schaffen, zum Thema hinführen
- Hauptteil: Gegliedert in mehrere Abschnitte (= Leitgedanken)
- Schluss: Zusammenfassung, Ergebnisse, persönliches Urteil, Ausblick
Die Textkohärenz ist der Textfluss. Bei einer guten Textkohärenz
bauen die Sätze aufeinander auf und es hat keine Sprünge.
Begründen (weil): daher, denn, zudem, wegen, deswegen, dass, davon...
Aufreihen (1. 2. 3.): auch, vorher, ebenso, und, dazu, nachher, zuerst...
Gegenüberstellung (a-b): auf der einen Seite, auf der anderen
- teils, teils - einerseits - andererseits
Gewichten (komparativ / superlativ: vor allem, am meisten, besonders,
am wichtigsten, entscheidend...
Siehe: Disposition, Textgattungen
| Epik (Textgattung) | Lyrik (Textgattung) | Dramatik (Textgattung) | |||
| PROSA normal | POESIE gereimt, verdichtet | PROSA od. POESIE | |||
| Märchen | Gedicht | Theater | |||
| Sage | Ballade | Dialog | |||
| Fabel | gereimter Text | Gespräch | |||
Sachtexte
= erzählende Dichtkunst, breit, ohne Reime, sprachlich: Prosa=normal (=/= Poesie:gedichtet) - Märchen: keine Jahreszahlen, "es war einmal..." - Fabeln: Tiere stellen den menschlichen Charakter dar, Moralcharakterisierung |
Lyrik
- Gedichte ( = verdichtete Sprache, keine Redundanz) - Reime, siehe Reimschemas - ungereimte Gedichte - Synfonien, Lobgesänge, - "dada" Gedichte - Nonsens Gedichte - Es gibt gereimte und ungereimte Gedichte. Ein Gedicht besteht aus versch. Strophen und versch. Zeilen. |
Dramatik
Theater: Komödien, Tragödien, Monolog, Dialog, Schauspiellehre, -dichtung, bewegte Handlung, Tragikkomödie, Schwänke (Streich, lustige Geschichte, Schauspiel), Krimi - Akt: Szene, Protagonist: Hauptdarsteller, Hauptspieler, Wortführer, Vorkämpfer - Hörspiel: dramatisches Spiel für den Rundfunk / Radio |
schreibe dir eine Liste mit den verschiedensten Textsorten auf, du
brauchst sie zum Bestimmen und zum Beschreiben, für Aufsätze,
...
Def.: ein konjugiertes, in Person (evtl. Geschlecht) Zahl, Modus, Zeitstufe, aktiv/passiv gesetztes Verb
Modus / die drei Modi
- Indikativ: Normalform, 6 Zeiten
- Konjunktiv I, ll, (Ersatzform mit würde)
nur 4 Zeitstufen
- Imperativ: Befehlsform (nur im Präsens!)
Zeiten Indikativ: Präsens, Perfekt, Präteritum, Plusquamperfekt,
Futur I, Futur ll
Zeitstufen Konjunktiv: Gegenwart, Vergangenheit, Futur I, II
Konjugationsarten: stark, schwach
Handlungsrichtung: passiv, aktiv
Verbunterart:
Vollverb : kann alleine stehen, ergibt Sinn (kaufen, gehen...)
Hilfsverb : kann nicht alleine stehen: sein, haben, werden
Modalverb: kommen nur mit anderen Verben vor, haben Bedeutung ? können,
müssen, dürfen, wollen, sollen, mögen
Kopulaverb: Kann nicht alleine
stehen
Bsp: Er hat gesungen: 3. Pers., maskulin, Sg, Indikativ, Perfekt,
aktiv
nicht Verbpersonalformen sind (=infinit) Infinitiv, Partizip
Präsens, Partizip Perfekt
Als verbale Propositionen bezeichnet man ein Stück Text, das zu
einem Verb oder mehreren eng zusammengehörenden Verben gehört.
Bsp: Jürgen fuhr immer mit dem Velo zur Arbeit.
Siehe: Nonverbale Propositionen, Kommaregeln
Verb: kommen, gehen, singen, fahren
Zusatz: mit, zu, auf
Verb + Verbzusatz: mitkommen, zufahren, aufgehen
verändert der Sinn des Verbs
Im Satz: Ich singe manchmal nicht mit. mitsingen
Er fuhr mit seinem Wagen vor. vorfahren
Präfix: ge | sucht
WER? Personen (Verhalten, Eigenschaften, Beziehungen)
WAS? Handlungen, Vorgänge
WANN? Zeitliche Abfolge
WO? Schauplätze
WIE? Eigenart der Handlungsabläufe
WOZU? Ziele
Wie viel? Anzahl
Siehe: Sprachliche Grundhaltungen, Interview
Humorformen:
- Sarkastischer Humor
- rassistischer Humor
- schwarzer Humor
- sexistischer Humor
- sadistischer Humor
- englischer Humor
- bildlicher Humor
- ...
Bsp: Blondinenwitze, Mantawitze, Österreicherwitze, Abstraktwitze, Tierwitze, Sprachwitze, Reimwitze
Pointe: Spitze, Höhepunkt Sie steht oft am Schluss. Da sie sehr unerwartet kommt und abstrakt gegenüber des Textes ist, bringt sie den Humor in den Witz.
Z.B. beim Verb "sehen" kann man alle Wörter aufzählen, die
irgend etwas mit "sehen" oder "was sehen" zutun haben.
sehen : Licht, Farben, TV, Brille, Linsen, blind, Augen, Krieg,
Kino ...
Beim Wortfeld geht man wie bei der Wortfamilie von einem Verb aus. Man ersetzt ein Verb durch ein anderes sehr nahes Verb.
Bleibt in derselben Wortart
sehen : schauen, betrachten, wegsehen, viel sehen, versehen, schielen,
bewundern ...
Teil ohne Vorsilbe und Endsilbe.
Hauptteil des Grundwortes.
Bsp: weggehen
Die wörtliche (angeführte) Rede wird durch Anführungszeichen vom Begleitsatz abgetrennt
- Begleitsatz vorangestellt : Doppelpunkt. Der Lehrer fragte: "Was ..."
- Begleitsatz nachgestellt : Komma. Kennt ihr die Regel der Zeichensetzung?",
fragte der Lehrer.
- Begleitsatz eingeschoben : Komma. "Kennt ihr", fragte der Lehrer,
"die..."
- die typische Textprüfungsfrage: Was bewirkt die (grammatikalisch
unnötige) Verwendung von ...
-> Gegensatz, Leseflusseinschränkung
1 A Regel: zwischen zwei mit
und oder oder verbundenen Propositionen ohne Subjekt steht kein Komma:
Er
weiss das und handelt danach oder will wenigstens so handeln.
1 B Regel: Wenn die durch und oder
oder kein eigenes Subjekt hat, steht kein
Komma (oder freiwilliges Komma):
Er
weiss das, und handelt danach.
1 C Freiwilliges Komma: Ich schlage vor, dass du ...
Ko 2: Eingeschobene Propositionen: Das Buch, das ich gestern gelesen habe, würde auch dir ...
Ko 3: Innerhalb von Propositionen.
3.1 Nachträge: Anita traf Marco, ihren Freund. (ihren Freund ist kein Teilsatz)
3.2 Gegensätze: Sie ist nicht jung, sondern alt. (sondern trennt Gegensätze im selben Satz)
3.3 Aufzählungen: Dort stehen Tische, Stühle, Töpfe ... (diese sind alle in 1 Proposition, 1 Satz)
Ko 4: Propositionen mit Infinitiv:
Er
versuchte, meine Ansichten zu widerlegen.
freiwilliges Komma, ich würde es immer setzen, um die Struktur
klar zu machen
Ko 5: Propositionen mit Partizip: In Zürich angekommen, rief ich sogleich an.
Ko 6: Propositionen ohne Verb: Ja, ich will. Nonverbale Propositionen