ist 1980 errichtet worden
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Dr. Charles Simon-Studer, 1908 - 1987 Bereits in jungen Jahren gehörte die Floristik, obwohl er Chemiker war, zu seiner Lieblingstätigkeit. Dies veranlasste ihn bald, ausgedehnte botanische Reisen zu unternehmen und Pflanzen zu sammeln. Zunächst galt sein besonderes Interesse den Feuchtbiotopen und der salzliebenden Adventivflora der Elsässer Kaliminen. Sodann führten ihn seine Streifzüge in den Mittelmeerraum, später speziell nach Anatolien. Wegen der Besonderheiten der Inselfloren besuchte er nicht nur Korsika und die Balearen, sondern auch Svalbard, Madeira, die Azoren, ja sogar die Antillen. Aus Sorge um den Verbleib und die Pflege von Herbarien privater Sammler in Basel fand sich Charles Simon mit Gleichgesinnten 1952 zur Gründung der Basler Botanischen Gesellschaft zusammen, deren Vizepräsident und dann Präsident (1956-1958) er wurde. In zahlreichen Kursen, Vorträgen und auf Exkursionen wusste er seine Begeisterung und sein Wissen den Mitgliedern zu vermitteln. Ein besonderes Anliegen war ihm die Herbartechnik. Durch sachgemässes Trocknen, Beschriften und Konservieren zahlreicher Belege leistete er seit 1958 den wesentlichsten Beitrag zum Aufbau des Gesellschaftsherbars. Rund ein Viertel der heute über 200’000 Belegbogen stammen aus seinem Privatherbar. In Anerkennung seiner Verdienste ernannte ihn die Basler Botanische Gesellschaft 1973 zum Ehrenmitglied. 1977 wurde ihm von seiten der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft die gleiche Ehrung zuteil. Die geringe Unterstützung der Botanik durch die öffentliche Hand veranlasste Charles Simon 1980, die «Stiftung zur Förderung der Pflanzenkenntnis» zu errichten, deren Ziel es ist, vor allem auch Laien zur Beschäftigung mit der Pflanze anzuregen.
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25.03.2007