Tips und Tricks
Info's
Fachchinesisch Bios
Alt-, Alter-Bit oder Dirty-Tag-Bit: Mit diesem Bit verwaltet der
Cache-Controller des Chipsatzes den Cache in der Write-Back- Betriebsart.
Er aktiviert für eine Speicherzelle im Cache das zugehörige
Bit, wenn ein Schreibzugriff auf die entsprechende Speicherzelle
im Arbeitsspeicher erfolgt. Der Inhalt der Cache-Zelle ist nicht
mehr aktuell: Sie ist "dirty". Der Cache-Controller
aktualisiert diese Zelle augenblicklich aus dem Arbeitsspeicher.
Wichtig: Ohne Dirty-Tag-Bits kann der Cache nicht im schnellen
Write-Back-Modus arbeiten! Burst Mode: Beim Burst-Zugriff werden
unmittelbar aufeinanderfolgende Daten ohne umständliches
Handshake ausgetauscht. Beispielsweise muss beim Burst-Zugriff
auf den Arbeitsspeicher nur die erste Adresse vollständig
angegeben werden. Die anderen Speicherzellen folgen mit reduziertem
Handshake und deshalb wesentlich flotter. Burst-Zugriffe gibt
es auch beim Cache oder auf dem PCI-Bus. CAS (Column Address Strobe):
Dieses Chipsatz-Signal zeigt an, dass im Augenblick eine gültige
Zeilenadresse für die Spei-cherchips anliegt. Der Arbeitsspeicher
bekommt die Adresse in zwei Portionen: zuerst die Spaltenadresse,
die mit RAS gültig wird, dann folgt die Zeilenadresse zusammen
mit CAS. Sinn der Übung: Die Chips kommen mit weniger Pins
aus, das drückt die Preise. ICU (ISA Configuration Utility):
In dieser Einstellung kann ein Plug&Play-Bios Plug& Play-Steckkarten
für den ISA-Bus selbständig konfigurieren. Mit "Use
Setup Utility" stellt sich das Bios dumm, und Sie müssen
sich selber um die Einstellung kümmern. LBA: Verwaltet das
Bios die Festplatte in diesem Modus, müssen Sie sich nicht
um die 504-MB-Grenze sorgen. Das Bios spricht die Sektoren der
Festplatte nämlich anhand einer Zugriffsnummer an. Mit LBA
ist erst bei 7,8 GB pro Festplatte Schluss. Memory-Interleave:
Sind zwei Speicherbänke des PCs mit identischen Speichermo-dulen
besetzt, kann ein Interleave-fähiger Chipsatz den Speicherzugriff
beschleunigen. Er spricht die Speicherbänke abwech-selnd
an. Folge: Die notwendige Erholzeit zwischen zwei Zugriffen reduziert
sich im Schnitt auf die Hälfte. Interleave ist mit EDO-RAM
nicht möglich. PIO (Programmed Input/Output): EIDE-Festplatten
unterstützen schnelle Transfer-modi, die Schnittstelle zur
Hauptplatine ist nicht mehr der Flaschenhals. Aktuell sind PIO-Mode
3 und 4, sie kommen auf maximal 11,11 beziehungsweise 16,66 MB/s.
Zum Vergleich: Eine Standard-IDE-Festplatte mit PIO-Mode 0 schafft
maximal 3,3 MB/s. RAS (Row Address Strobe): Dieses Chipsatz- Signal
teilt dem Speicherchip mit, dass eine gültige Spaltenadresse
anliegt. Write-Back-Modus: Der Prozessor schreibt seine Daten
in den Cache. Der Cache-Controller aktualisiert bei passender
Gelegenheit die Daten im Hauptspeicher.
Info's zu Windows XP
Windows XP ICH7R und der AHCI Mode bei Serial ATA
Falls beim Intallieren von Windows das Aktivieren des AHCI-Modes und das Einbinden der entsprechenden
Treiber mittels F6 vergessen wurde, ist eine nachträgliche Änderung dieser Einstellung nur schwer möglich.
Ändert man im Bios nach erfolgter Installation diese Einstellung von Standard IDE auf AHCI bootet Windows XP nicht mehr.
Man kann nun den Versuch über eine Reparaturinstallation wagen, diese Einstellung trotzdem noch nachträglich
zu erreichen. Eine Sicherungskopie empfielt sich bei diesem Unterfangen auf jeden Fall.
Es gibt jedoch einen zweiten erfolgversprechenderen Weg. Dieser funktioniert jedoch nur bei den ICH7R Controllern, da diese ein Besonderheit aufweisen.
Aus Copyright-Gründen darf ich hier den Artikel nicht veröffentlichen.
Aber hier ist der Link zur Lösung http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2005/23/210
Er ist zwar kostenpflichtig, doch wer diese Einstellung unbedingt benötigt, für den lohnt sich die Investition.
Info's zu ASUS P5WD2 Premium
Computer bootet nicht mehr richtig
Wenn bei diesem Board bei einem Overclockingversuch der FSB-Tak zu hoch gewählt wurde, dann kann es passieren dass der PC selbst nach dem Zurücksetzen oder dem Laden der Defaultwerte im Bios nicht mehr startet. Dieses Verhalten kann auch bei den automatischen Tuningeinstellungen, die das Board bietet passieren.
Abhilfe schafft da nur ein Löschen des CMOS wie dies im Handbuch beschrieben wird. Batterie entfernen Pin kurzschliessen, 10 Sekunden warten, etc.
Info's zu Windows 95
MSDOS.SYS Zwei Startvarianten für Windows 95
Mit Hilfe der Ascii-Datei MSDOS.SYS im Verbund mit den altbekannten
Startdateien erhalten Windows-95-Anwender ein reiches Angebot
an theoretischen Startvarianten. Wir konzentrieren uns hier auf
zwei sehr unterschiedliche Beispiele mit je eigenen Vor- und Nachteilen.
Mit den folgenden drei Zeilen unter [Options] landet der Anwender
beim Start auf dem DOS-Prompt:
BootMulti=1 BootMenu=1 BootMenuDefault=6
Vorteil dieser Startvariante ist die Möglichkeit, später
- nach dem Abschluss von Windows 95 - auf den DOS-Prompt zurückzukehren.
Die Bildschirmmeldung "Sie können den Computer jetzt
ausschalten" verdeckt die Tatsache, dass Sie sich jetzt auf
dem DOS-Prompt befinden. Den Grafikmodus beenden Sie dann mit
einem Mode-Befehl ("mode co80"), mit dem Aufruf NC.EXE
oder ähnlich. Speziell Anwender, die viele Konfigurationsänderungen
vornehmen oder mit der Registrierung experimentieren, werden es
begrüssen, damit dem kompletten Warmstart entgehen zu können.
Der zweite positive Aspekt dieser Einstellung ist die Möglichkeit,
alternativ Windows 3.1x zu starten. Wer umgekehrt jedes primäre
DOS möglichst verbannen will (etwa aus Sicherheitsgründen),
wird besser folgende "Options" definieren:
BootMulti=0 BootMenu=0 BootKeys=0
Mit dem Eintrag
BootKeys=0
verhindern Sie den Aufruf des Bootmenüs mit <F8>. Steht
ausserdem in der CONFIG.SYS der Eintrag
Switches=/N
und im Bios die Bootreihenfolge "C:,A:", führt
kaum noch ein Weg zum Prompt. Ist der Einstieg in Windows zudem
kennwortgeschützt und haben Sie die Funktionen von Windows
95 mit dem Systemrichtlinien-Editor Poledit gezielt eingeschränkt,
besteht ein relativ hohes Mass an Sicherheit.
MSDOS.SYS OPTIONS
[PATHS]
WINDIR
WINBOOTDIR
HOSTWINBOOTDRV
[OPTIONS]
LOGO 1=Display Logo 0=Don't
DBLSPACE
DRVSPACE
BOOTKEYS 1=Allow boot keys (like F4 and F8) to be used when "Starting
Windows 95" is displayed. 0=Disable boot keys. (Default=1)
BOOTDELAY Number of seconds to wait for input of a boot key while
"Starting Windows 95" is being displayed.
BOOTWIN 1=Load Win95 0=Load old version of DOS (Default=1,
BOOTWIN=0 is same as F4)
BOOTGUI 1=Start at Win95 desktop 0=Start at command prompt (Def=1)
BOOTWARN ?
BOOTMULTI 1=Enable dual boot and startup menu options. 0=Disable
(Def=1)
DOUBLEBUFFER
BOOTMENUDEFAULT Default startup menu choice: 1 to 7 (Default=1)
BOOTMENUDELAY Number of seconds to display the startup menu before
starting using the default menu choice. (If BootMenu=1,
Default=30)
BOOTMENU 1=Display startup menu (Same as F8). 0=Don't (Default).
BOOTSAFE 1=Loads HIMEM, DBLBUFF, and IFSHELP.SYS skips CONFIG.SYS
and AUTOEXEC.BAT. Goes to command prompt if BOOTGUI=0,
loads Win95 in "safe mode" if BOOTGUI=1. Same as F5.
Default=0.
NETWORK
LOADTOP
BOOTCONFIG ?
WIN.BAT und WINBOOT.SYS
Startet Windows 95 automatisch zum DOS-Prompt, obwohl die MSDOS.SYS-Einstellung
auf "BootGui=1" lautet, hat sich eventuell ein Kollege
einen Scherz erlaubt: Prüfen Sie, ob im Hauptverzeichnis
eine Datei WIN.BAT vorhanden ist. Sie bewirkt dasselbe wie die
Einstellung "BootGui=0". Auch eine WINBOOT.SYS kann
für Verwirrung sorgen: Sie dominiert nämlich über
die MSDOS.SYS und übernimmt deren Funktion. Alle Einstellungen
in der MSDOS.SYS werden in diesem Fall ignoriert.
AUTOEXEC.BAT
Es gibt nicht mehr allzu viele Gründe, weiterhin auf der
Startdatei AUTO-EXEC. BAT zu bestehen. Aber die weni-gen sind
schwer zu entkräften: Ein deut-scher Tastaturtreiber unter
DOS ist schlicht notwendig, und Doskey können viele Windows-Anwender
ebenfalls kaum entbehren. Nun brächte der Verzicht auf die
Start-datei allerdings einen interessanten Ge-winn: Windows 95
braucht zwar noch DOS (IO.SYS), aber nicht mehr die Schaltzentrale
COMMAND.COM. Es lädt den DOS-Kommando-Interpreter Command
ausschließlich zu dem Zweck, die AUTOEXEC.BAT interpretieren
zu lassen. Fehlt diese Datei, kann Command entfallen. Der so erzielte
Speichergewinn von 8 KB bringt allerdings gar nichts: Tastaturtreiber
KEYB.COM und Doskey lassen sich dann zwar problemlos in der DOS-Box
unter Windows nachladen, allerdings nicht mehr in den oberen Speicher
hochladen. In der Gesamtbilanz fährt man daher weiterhin
besser mit einer AUTOEXEC.BAT. Als wichtiger zweiter Aspekt kommt
hinzu, dass das Nachladen der kleinen Programme in jeder DOS-Box
seine Zeit kostet. Fazit: Wer die DOS-Box braucht, sollte wie
gewohnt mit der AUTOEXEC.BAT arbeiten; nur wer sie wirklich niemals
benötigt, kann die Startdatei umgehend abschaffen.
DOS-Box Undokumentierter More-Schalter
Die gute alte MORE.COM hat unter DOS 7.0 einen undokumentierten
Schalter erhalten, den sie offenbar von ihren Unix-Verwandten
abgeguckt hat. Wenn Sie sich eine Datei bildschirmweise anzeigen
lassen, können Sie die An-zeige mit <Q> abbrechen.
Bisher war dazu ein <Strg>-<C> oder <Strg>-<Pause>
nötig.
RUNDLL32.EXE Selbstgestrickte Winbatch
Das undokumentierte Programm RUNDLL32.EXE erlaubt den Aufruf von
DLL-Funktionen. Sie können sich von der Funktionsweise des
Pro-gramms etwa mit folgendem Aufruf
rundll32.exe shell32.dll, SHFormatDrive
Die Funktion SHFormatDrive öffnet die Standard-Dialogbox
zum Formatieren von Disketten und kann daher etwa einen sehr viel
aufwendigeren Batchdialog ersetzen. Mit Rundll32 erhalten Sie
quasi ein primitives und zugleich schwer bedienbares Winbatch-Werk-zeug,
das die genaue Kenntnis der Schreibung (groß, klein und
gemischt) der Funktionen und ihrer Parameter-Syntax voraussetzt.
Über die Schreibweise von DLL-Funktionen kann Sie die Schnellansicht
informieren, über die Parameter nur ein Handbuch zur Windows-
API. In einfacheren Fällen kommen Sie aber auch mit etwas
Experimentieren zum Ziel.
DOS-Kompatibilität Lange Dateinamen abschalten
Windows-95-Benutzer, die viel mit DOS-Anwendungen arbeiten, oder
Pro-gramme aus der Ära von Windows 3.1x einsetzen, bekommen
früher oder später Schwierigkeiten bei langen Dateinamen.
Unter Winword 6.0 etwa lässt sich die mit Wordpad erstellte
Datei "Diese ist ein langer Dateiname.doc" nicht öffnen.
Um ärgerlichen Such- und Umbenennungsaktionen zu entgehen,
können Sie die Unterstützung von langen Dateinamen auch
ganz abschalten. Starten Sie dazu den Registriereditor REG-EDIT.
EXE. Im Abschnitt "Hkey_Local_ Machne\System\CurrentControlSet\
Control\FileSystem" müssen Sie den Eintrag "Win31FileSystem"
auf "1" setzen. Nachdem Sie den Rechner neu gestartet
haben, sind nur noch Dateinamen nach der 8+3-Schreibweise möglich
(acht Zeichen Dateiname und drei Zeichen Namenserweiterung). Um
die Änderung wieder rückgängig zu machen, setzen
Sie "Win31FileSystem" einfach wieder auf "0".
Registry Dateinamen ohne Tilde
Die 8+3-Darstellung der langen Dateinamen für ältere
Windows-Anwendungen sowie DOS-Programme ist im Grunde eine 6+2+3-Darstellung,
da die beiden letzten Zeichen des Dateinamens für Tilde und
Kennzahl verlorengehen: XXXXXX~N.YYY. Um wenigstens wieder acht
Zeichen für den DOS-Namen bereitzustellen, hilft ein kleiner
Eingriff in die Registry: Suchen Sie mit Regedit den Schlüssel
"FileSystem" unter "System\Current-ControlSet\
Control". Tragen Sie hier rechter Hand den neuen Binärwert
(!) "NameNumericTail" ein. Nach einem Doppelklick auf
diesen neuen Eintrag können Sie den Wert bearbeiten. Fügen
Sie an der aktiven Cursorposition die Zahl "0" ein.
Nach dem nächsten Neustart erhalten lange Dateinamen in der
Kurzform zumindest wieder das gewohnte Aussehen 8+3. Erst bei
Namensgleichheit zweier Dateien tritt die Schreibweise mit Tilde
und Kennziffer in Kraft. Beachten Sie aber, dass die veränderte
Darstellung nur für Dateien gelten kann, die nach der beschriebenen
Registry-Änderung angelegt oder umbenannt werden. Daten älteren
Datums behalten ihren Kurznamen mit Tilde.
SYSTEM.INI Eine Zeile - 3 KB mehr!
An konventionellem Speicher kann man, zumindest als DOS-Anwender,
nie genug haben. Nutzen Sie daher den Eintrag
LocalLoadHigh=1
unter [386Enh] der SYSTEM.INI. Das bringt immerhin 3 KB zusätzlichen
konventionellen Speicher für Ihre DOS-Programme.
De-Installation
In den älteren Windows-Versionen sowie bei älteren Anwendungen
unter Windows 95 erfordert das planmässige De-Installieren
spezielle Vorbereitungen. Sie sollten vor jedem Setup den Befehl
dir /s/-p/b c:\*.* > c:\vor
verwenden und nach dem Abschluss der Installation auf folgende
Weise eine Informationsdatei für das eben installierte Programm
erstellen:
dir /s\-p/b c:\*.* > c:\nach fc c:\vor
c:\nach > c:\progxyz.inf
Wenn Sie diese INF-Dateien aufbewahren, können Sie später
jederzeit die Dateikomponenten der jeweiligen Anwendung feststellen
und auch wieder gezielt löschen.
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