CHRONIK DER FAMILIE SAMSON ZÜGER

Obergösgen und Winznau Seite 2

In diesem Johann-Carolus-Grimm-Fonds hatte sich in 150 Jahren natürlich noch einiges an Zinsen angesammelt. Aber den obergösgern gelang es nicht, an dieses Geld zu kommen, im Gegenteil, sie begingen einen bösen Fehler, der die Winznauer bockig machte.

Als der Amtschreiber von Olten-Gösgen 1879 die Gemeine Obergösgen darauf aufmerksam machte, dass die Kirche, das Pfarrhaus und der Friedhof immer noch ohne Eigentümer im Hypothekenbuch eingetragen seien, liess Obergösgen  - ohen Rückfrage bei den Behörden von Winzanu - die Gebäude und Grundstücke auf den Namen Gemeinde Obergösgen eintragen. Winzauer sollte fortan 600 Franken an die Besoldung des Pfarrers leisten und die Hälfte der Unterhaltskosten tragen. Über den Krichen- und Pfrundfonds aber wolle Obergösgen allein verfügen.

Die Winznauer traten nur teilweise auf diese Forderungen ein. Zum einen verlangten sie, dass ohne ihre Einwilligung keine Reparaturen vorgenommen werden durften, zum anderen forderten sie Einsicht in die Abrechnung. Eine Beteiligung an der Pfarrerbesoldung lehnte die Gemeinde entschieden ab. Die beiden Dörfer konnten sich nicht einigen, die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Behörden wurden grösser und unüberwindbar.

Bild der Kirche von Obergösgen (Heute)

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