Hypertext gab es schon, bevor es das WWW gab. Damals meinte man, wenn man von "Hypertext" sprach, in der Regel einzelne, separate Hypertext-Anwendungen. Das sind mehr oder weniger grosse Projekte, die mit bestimmten Hypertext-Programmen editiert und präsentiert werden und auf lokalen Rechnern oder LAN-Netzwerken laufen. Bekannte Hypertext-Programme für solche Anwendungen sind Hypercard (Macintosh), Guide (MS-Windows) oder Augment (Workstation-Umgebungen). Typische Projekte dieser Art sind Hyper-Lexika auf CD-ROM.
Hypertext für das WWW muss mit Hilfe der Dateibeschreibungssprache HTML (W17) erstellt werden. Dazu benötigt man spezielle Programme, sog. HTML-Editoren, die ähnlich wie Textprogramme oder Layoutprogramme den Hypertext für ein bestimmtes WWW-Projekt generieren. Die Handhabung dieser Programme muss natürlich erlernt werden, genauso wie man den Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen erlernen muss. Anweisungen dazu finden sich in den entsprechenden Handbüchern.
Grafik: Yale
Web Style Guide
Grafische Elemente sollten äusserst sparsam eingesetzt werden und immer eine Informationsfunktion erfüllen, die sich mit Text allein nicht erreichen lässt. Blosse dekorative, spielerische Elemente sind nutzlos und verlängern die Ladezeit. In dem folgenden Beispiel wird mit grafischen Elementen auf neue und aktualisierte Dateien aufmerksam gemacht.
Lösungen
- Was ist der Unterschied zwischen Hypertext und HTML?
- Was bezeichnet der deutsche Begriff "Seite"; was der englische Begriff "Site"?