Der Anfang einer Seite, die im Browser so erscheint:
... sieht im
Quelltext (in der Dateibeschreibungssprache) so aus:
| <HTML>
<HEAD> <TITLE>SWITCH111</TITLE> </HEAD> <BODY> <img src="http://www.switch.ch/misc/switchtext.gif" alt="SWITCH - Swiss Academic & Research Network"> <br> <br> <!-- The next Line can be used to build in Language-Versions --> <A HREF="form.html">english</A> - deutsch - <A HREF="form_fr.html">français</A> <h1>SWITCH111</h1> <B><A HREF="about_de.html#telecom">Die verwendeten Daten entsprechen dem Stand April 1996</A></B> <BR> <B>Für aktuelle Geschäftsadressen: <A HREF="http://www.swisstelecom.com/gd/web_specials/yellow_pages/yellow_pages-de.html">die Yellow Pages der SwissCom</A></B> |
Der WWW-Browser interpretiert also die Markups des HTML-Quelltexts und stellt die Elemente dann in optisch gut erkennbarer Form am Bildschirm dar. Die physische Darstellung (z.B. Schriftarten und -grössen, Farben) kann von Browser zu Browser variieren. Der Autor des Quelltexts hat also keine Kontrolle über die exakte grafische Realisierung seines Texts im Browser des Benutzers. Lediglich die logische Struktur ist festgelegt, d.h. eine Überschrift 1. Ordnung bleibt eine Überschrift 1. Ordnung, obwohl ihre exakte Grösse nicht festlegbar ist.
Ein HTML-Quelltext kann mit jedem ASCII-Editor (d.h. mit jedem beliebigen Textprogramm) gelesen und bearbeitet werden. Das hat den Vorteil, dass HTML-Dateien plattformunabhängig sind, d.h., dasselbe HTML-Dokument kann auf ganz verschiedenen Systemen - Sun-Workstations, Apple Macintosh oder IBM-PCs - abgelegt werden und wiederum von Editoren ganz verschiedener Systeme gelesen werden. Zur Herstellung von WWW-Dokumenten braucht es also nicht mehr als ein beliebiges Textprogramm. In diesem Fall sind allerdings genaue Kenntnisse der HTML-Dokumentbeschreibungssprache erforderlich, d.h. aller Befehle mit denen im Quelltext bestimmte Abschnitte als Überschriften, Tabellen, Listen, Rahmen usw. markiert werden.
Bequemer geht's mit speziellen HTML-Editoren. Solche Programme funktionieren weitgehend nach demselben Prinzip wie Text- oder Layoutprogramme. Benutzt man HTML-Editoren, so ist eine genaue Kenntnis der HTML-Syntax nicht unbedingt nötig, um HTML-Dateien zu erzeugen.
Ein in HTML geschriebenes Dokument kann ausser Text auch Grafiken sowie multimediale Elemente (Sound, Video usw.) enthalten. Solche Elemente befinden sich allerdings nicht in der Quelltextdatei selber, sondern sie werden dort lediglich als Referenz auf eine entsprechende Grafik- oder Multimedia-Datei notiert. Grafiken werden also immer vom Quelltextdokument getrennt abgelegt. Der WWW-Browser setzt die verschiedenartigen Dateien dann wieder zusammen und stellt sie auf dem Bildschirm des Benutzers dar.