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Don’t go in the House

Story:

Danny wurde als kleiner Junge immer wieder von seiner tyrannischen Mutter gequält. Er entwickelt sich zu einem verschlossenen Mann mit deutlich sichtbaren Verhaltensstörungen. Als seine Mama eines Tages überraschend verstirbt, befreit er sich vom ganzen Hass, der sich in den vergangenen Jahren immer mehr in ihm aufgestaut hat. Es dauert nicht lange, bis er eine erste Frau in sein Haus lockt...

Meine Meinung:

Es gab eine Zeit, da wurden zahlreiche Filme mit dem «mach’s nicht» im Filmtitel veröffentlicht. Don’t answer the Phone, Don’t go near the Park oder eben Don’t go in the House sind alles Filme, die zu Beginn der 80er-Jahre in Amerika entstanden. Ja, sogar der sehr atmosphärische Leichenhaus der lebenden Toten, wurde damals unter dem lächerlich unpassenden Titel Don’t open the Window neu veröffentlicht...

Man könnte Don’t go in the House durchaus als «Mix» der Filme Psycho, Deranged und The Texas Chainsaw Massacre bezeichnen. Leider ist der Film jedoch niemals so gut, wie die drei eben genannten Genreklassiker. Schlecht ist Don’t go in the House jedoch auch keinesfalls!

Fans von (S)Exploitern werden eine Szene des Films mit Sicherheit niemals wieder vergessen: Eine Frau wird an einer Kette aufgehängt. Splitternackt. Danny schüttet aus einem Kanister Benzin über ihren Körper. Wenig später betritt er den Raum – der komplett mit Metallplatten ausgekleidet wurde – mit einem Hitzeanzug und mit einem Flammenwerfer in den Händen... Auch wenn dies die einzige wirklich krasse Szene im gesamten Film ist, überrascht es keinesfalls, dass der Film in mehreren Ländern verboten wurde...

Der oft «wirre» Score passt meist sehr gut zu diesem Film. Einige atmosphärische Traumsequenzen sind ebenfalls gelungen: Danny halluziniert einige Male, dass die im Haus aufbewahrten Leichen plötzlich wieder leben... Schade, dass Don’t go in the House zwischendurch etliche uninteressante/langweilige Passagen bietet.

Insgesamt alles andere als ein Genreklassiker, aber trotzdem ein kleiner, recht «schmutziger» Genrebeitrag, den sich Genrefans auf jeden Fall einmal anschauen können/sollten.

O: Don’t go in the House

USA 1980

R: Joseph Ellison

D: Dan Grimaldi, Robert Osth, Ruth Dardick, Johanna Brushay

Fassungen: In den USA ist bereits vor langer Zeit eine DVD-Ausgabe von «Digital Versatile Disc Ltd.» veröffentlicht worden. Sie erinnert jedoch eher an ein typisches, billiges Bootleg. Die neue DVD von Shriek Show wird mit Sicherheit viel besser sein (gesehen habe ich sie jedoch noch nicht). Die US-Ausgaben mit R-Rating sind auf jeden Fall uncut. Diverse ausländische Veröffentlichungen sind dies nicht...

Geschrieben von: ManCity

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