Blade of Fury

Story:

Wong Wu (k.A.) ist der Anführer der Kampftruppe Black Flag! Alle Mitglieder sind gute Kung Fu Kämpfer. Ihr Ziel ist es, die japanischen Truppen platt zu machen, die irgendwo ihr Lager aufgeschlagen haben. Dafür haben sie lange trainiert, und als es endlich so weit ist, endet der Angriff in einem Desaster: Alle ausser Wong Wu sterben dabei, nur ihm gelingt die Flucht. Er flüchtet sich in eine kleine Vorstadt und arbeitet seither als Schmied. Als Banditen die Stadt einnehmen und Soldaten überfallen wollen, greift Wong Wu ein und macht mit seiner starken Technik auf sich aufmerksam. Ein Botschafter (Lung Ti), seine Assistentin und der Anführer der Soldaten bitten Wong Wu, mit ihnen zu kommen. Nach der ersten Ablehnung folgt dann auch sogleich die Zusage. Er geht mit ihnen mit und gründet eine Kung Fu Schule, doch keiner will diese besuchen. Erst als Wong Wu in einem Kung Fu Turnier einschreitet wird man auf seine Schule aufmerksam, sie wird schliesslich sehr gut besucht, doch als der Stadtoberste um Mithilfe in einer japanisch / chinesischen Kampfschule bittet, lehnt Wong Wu, welcher die Japaner hasst, ab. Ein fataler Fehler.

Meine Meinung:

Ebenfalls ein starker Film, dieser Blade of Fury von Regisseur Sammo Hung (aber nicht ganz so gut wie sein Eastern Condors), welcher wie schon so oft in seinen Filmen auch selbst mitspielte und hier auch für die Martial Arts Szenen zuständig war. Die Geschichte ist auch hier nicht so der Hit, doch bietet der Film jede Menge Kampf- und Actionszenen, welche nicht mal so harmlos sind. Schon der Anfang lässt erahnen, wie viel Action der Zuschauer hier geboten bekommt. Die Darsteller agieren gut, die Kämpfe sind spitze choreographiert, was nicht überrascht, denn Sammo Hung hat schon Ahnung auf diesem Gebiet. Nur eines fällt ein wenig negativ ins Auge: Fast alle Kämpfe wurden deutlich sehbar schneller gemacht, und das sieht zwar recht cool aus, aber mit der Zeit auch unglaubwürdig, d.h. sehr unrealistisch. Und zu Beginn sieht man leider auch die Drahtseile, an denen die Darsteller befestigt sind. Aber egal, das sind nur zwei kleine Mängel in einem sonst grossartigen Film voller Action und einem dramatischen Finale plus einigen Überraschungen.

O: Yat do king sing

HK 1993

R: Sammo Hung

D: Lung Ti, Sammo Hung, James Tien, Ngai Sing

Laufzeit der franz. DVD: 100;07 Min.

Fassungen: Gibt es nicht in deutsch. Hier empfehle ich die franz. DVD Box, in welcher ausser Blade of Fury auch noch der etwas bessere Le Temple du Lotus Rouge enthalten ist. Auch hier gilt das Gleiche wie bei fast alles HK Video DVDs: Film uncut, Qualität hervorragend und keine englischen Untertitel.

Geschrieben von: MPAA (Webmaster)

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