Die Wohlen - Meisterschwanden-Bahn

Am 16. Dezember 1991 konnte die Wohlen - Meisterschwanden-Bahn (WM) die 75-Jahr-Feier begehen. Gemessen an der bald 150jährigen Eisenbahngeschichte der Schweiz ist dies eine kurze Spanne Zeit. Aber die WM erfüllt mit ihren 8,23 Kilometern Streckenlänge zwischen der Metropole des Freiamtes Wohlen und Fahrwangen-Meisterschwanden am Hallwilersee eine wichtige Aufgabe. Unterwegs bedient sie die Dörfer Villmergen, Hilfikon und Sarmenstorf. Ursprünglich war ihr Einzugsgebiet rein landwirtschaftlich orientiert. Dank der WM haben sich in der bedienten Region zahlreiche Gewerbe- und Industriebetriebe angesiedelt.



Einige technische Daten
 
Reine Adhäsionsbahn, Betriebs- und Eigentumslänge: 8233 m
Spurweite: 1435 mm
Grösste Neigung: 42
Kleinster Kurvenradius: 90 m
Anzahl / Gesamtlänge Brücken: 3 / 8 m
Eigene Stationen / Haltestelle: 3 / 1
Mitbenützte Station: 1 (Wohlen SBB)
Tiefstgelegene Station:  Wohlen 426,3 müM
Höchstgelegene Station:   Fahrwangen-Meisterschwanden 541,5 müM
Fahrdrahtspannung: erst 1000V Gleichstrom; ab 1947 1200V Gleichstrom
Station Wohlen: erst 750V Gleichstrom, ab 1930 900V Gleichstrom
Ab 1966 15'000 Volt, 16 2/3 Hz

Stromlieferung: erst (BD für Station Wohlen und) AEW ab eig. UW in Fahrwangen und ab 1947 zusätzlich Hilfikon, ab 1966 von SBB in Wohlen

Stromabnehmer: Pantograph
Heizstromübertragung: ab 1924 selbsttätige Rutenkupplung, ab 1966 Kabel
 


Die Geschichte der Wohlen - Meisterschwanden-Bahn (PDF-Datei)


Uebersichtsplan der Streckenführung



Historische Karte

Bildergallery 1

Was bleibt noch übrig....?



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