Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

Angel Guts: High School Co Ed

Story:

Die drei jungen Männer Sada, Kaji (Kenji Kasai) und Kawashima (Sansho Shinsuki) kennen sich seit ihrer Kindheit und führen ein trostloses Leben in ärmlichen Verhältnissen. Zudem hat Kawashima seine jüngere Schwester Megu (Megu Kawashima) zu betreuen, die noch zur Schule geht. Die drei terrorisieren die Gegend mit ihren Motorrädern und suchen sich Frauen aus, um sie zu vergewaltigen. Eines Tages soll ein Schulmädchen herhalten. Doch im letzten Moment geht  Kawashima dazwischen und treibt so einen Keil in die enge Freundschaft. Zur Strafe soll er nun vor den anderen beiden eine Frau vergewaltigen...

Meine Meinung:

Doch recht unbekannte japanische Filmreihe, wobei der hier besprochene erste Teil eine Manga-Verfilmung darstellt. Und eines sei gesagt: Die ganzen Filme haben eine hohe Anzahl von Sexszenen. Seien es erotische Szenen, Softporno-Szenen (ausser Ärschen oder Brüsten gibt es aber nichts zu sehen, typisch im japanischen Film) oder Vergewaltigungen, von allem gibt es in der Reihe und auch in Teil eins eine Menge zu sehen. Wem viele Sexszenen in Filmen nicht liegen, für den ist diese Reihe ganz sicher nicht geeignet, wer damit allerdings keine Probleme hat (oder sagen wir mal so: das akzeptieren kann, immerhin gibt es viele in Japan, die so was schauen), kann sich durchaus mal an dem Film (bzw. an der Reihe) versuchen. Teil eins hat eine Laufzeit von nicht mal 80 Minuten, was sicherlich auch gut ist, denn so viel erzählt die minimale Geschichte auch nicht. Die Darsteller (alle natürlich im 70er Jahre Style) sind recht ordentlich, ebenso die Inszenierung an sich. Die Vergewaltigungen sind allerdings schon sehr hart anzuschauen und bestimmen einen grossen Teil des Filmes (Frauensuche, Jagd...). Nicht umsonst sagt einer der Jungs zu Kawashima "Women are just for fucking...". Schon recht schockierend. Soll wohl auch als Sozialkritik dienen, denn die Comics kenne ich nicht. Auch sonst hat es ein, zwei härtere Szenen. Spannend wird es erst dann, wenn es um die Beziehung zu seinen Freunden und seiner jüngeren Schwester geht. Das Ende ist kein schönes und sehr dramatisch. So kann man sich das Leben kaputt machen und versauen...

O: Jokôsei: tenshi no harawata

Japan 1978

R: Chusei Sone

D: Kenji Kasai, Sansho Shinsuki, Megu Kawashima

Laufzeit der US-DVD: 79:23 Min.

Fassungen: Ist im März 2005 in den USA in einer Box von Artsmagic erschienen. Die Box beinhaltet die ersten fünf Teile, alle komplett ungeschnitten  und in einer doch sehr guten Bildqualität. Für so alte Schinken gibt es sogar eine DD 5.1 Tonspur zu finden, die aber nicht sonderlich überzeugt. Die Filme sind alle untertitelt, und auf allen DVDs hat es sehr viele Extras (Biographien, Videocover, informative Interviews mit englischen Untertiteln, Audiokommentare etc.). Die Filme gibt es nur in dieser Box und so weit mir bekannt, nirgendwo anders auf DVD! 

Geschrieben von: MPAA

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Angel Guts: Red Classroom

Story:

Tetsuro Muraki (Keizo Kanie) arbeitet für ein Pornomagazin, welches sich sehr erfolgreich verkauft. Als er einen alten Pornofilm anschaut (bei irgendeiner Veranstaltung), in dem eine junge Frau vergewaltigt wird, scheint Tetsuro begeistert von der Faszination, welche von der Darstellerin ausgeht. Er kann an nichts anderes mehr denken und will die Frau ausfindig machen, denn er will mit ihr zusammenarbeiten. Mit viel Glück findet er die Schauspielerin namens Nami (Yuuki Mizuhara), doch diese scheint eine Prostituierte zu sein. Sie vereinbaren ein Treffen, bei dem er sie, allerdings ungewollt, versetzt.

Drei Jahre später: Das Magazin ist nun endgültig das beste im Land, doch Tetsuro trauert immer noch der verlorenen Chance nach, bis er Nami  eines Tages wieder trifft...

Meine Meinung:

Dieser zweite Teil, der mir nicht mehr so gut gefällt, da viel zu lahm und uninteressant, zeigt auf, wie tief man im Leben sinken kann anhand des Beispieles der Figur Nami. Doch das wird vor allem erst am Ende klar, vorher kann sich der Fan über viele Nacktszenen freuen, oder auch nicht. Im Film werden reihenweise Frauen für's Pornomagazin fotografiert oder Dias mit den neusten Fotos angeschaut, was auf die Dauer zu langweilen beginnt. Positiv ist sicher, dass hier, lassen wir die Film im Film Szene mal aussen vor, keine Frauen vergewaltig werden. Dennoch gibt es eben reichlich Sex. Erotische Szenen sind nur wenige dabei. Die Darsteller sind aber gut, wobei es an der Geschichte, der Action und Umsetzung mangelt. Deutlich schlechter als der dramatische erste Teil, wobei auch es auch hier kein Happy End gibt. 

O: Tenshi no harawata: Akai kyôshitsu

Japan 1979

R: Chusei Sone

D: Keizo Kanie, Yuuki Mizuhara, Jun Aki, Toshihiko Oda

Laufzeit der US-DVD: 78:30 Min.

Fassungen: Siehe Teil eins!

Geschrieben von: MPAA

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Angel Guts: Nami

Story:

Die Reporterin Nami Tsuchiya (Eri Kanuma) schreibt für ein Frauenmagazin über Vergewaltigungsopfer und wie es diesen danach im Leben ergangen ist, was die Folgen waren und wie und wo es passierte. Das Magazin verkauft sich prächtig, schliesslich sollen alle Frauen darüber informiert sein, denkt sich die gute Nami. Doch nicht alle heissen ihr Magazin gut: Ein Vergewaltigungsopfer, welches sich nicht zu einem Interview überreden lassen wollte, und dennoch in dem Magazin erschienen ist, greift Nami sogar mit einem Messer an und bedroht sie. Als Nami für weitere Recherchen in einem Stripplokal Tetsuro Muraki (Takeo Chii) trifft, verändert sich ihr Leben für immer.

Meine Meinung:

Bisher fast der beste Teil, obwohl der Regisseur von den ersten beiden Teilen, Chusei Sone, sein Zepter an Noboru Tanaka abgegeben hat. Die erste Filmhälfte ist fast zu lang geraten und befasst sich, wie die Inhaltsangabe schon vermuten lässt, nur mit Vergewaltigungen und ihren Opfern. So bekommt der Zuschauer schon in den ersten zehn Minuten einige derbe Szenen zu Gesicht und erst dann wird die Figur der Nami, eine Figur, die auch in den anderen Teilen noch vorkommen sollte (oder schon ist), eingeführt. Dabei macht Eri Kanuma eine sehr gute Figur. Sie spielt gut die eifernde Journalistin, die nach Ruhm giert, ohne zu gross an die Narben der Opfer zu denken, die sie mit dem Magazin oder ihren Artikeln wieder aufreisst. Interessanter wird es erst, als sie auf Tetsuro Muraki und die nachfolgenden Konsequenzen trifft. Einige Szenen gehen dann echt unter die Haut, sind sehr hart (in einer Szene erfährt man auch, warum auch das Wort "Guts" im Titel ist, zwar ist dies eine kurze, dafür effektive Szene), sehr erotisch (mit dem Wasserstrahl) und die Geschichte wird sogar richtig spannend bis zum Ende, welches wieder ein sehr Dramatisches und alles andere als ein Schönes ist. Hier kann man eben auch das Talent von Eri Kanuma loben. Wenn man ihre Art zu spielen in der ersten Hälfte mit der von der zweiten Filmhälfte vergleicht, staunt man schon nicht schlecht. Ausserdem spielt sie eine interessante (und schnuckelige) Figur. Fazit: Besser als Teil zwei!

O: Tenshi no harawata: Nami

Japan 1979

R: Noboru Tanaka

D: Eri Kanuma, Takeo Chii, Mimi Sawaki

Laufzeit der US-DVD: 93:44 Min.

Fassungen: Siehe Teil eins!

Geschrieben von: MPAA

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Angel Guts: Red Porno

Story:

Nami Tsuchiya (Jun Izumi) arbeitet als Verkäuferin in einem grossen Einkaufskomplex. Ihre Freundin lässt sich ab und zu für das Pornomagazin "Red Porno" ablichten. Da sie zum nächsten Termin nicht erscheinen kann, bittet sie Nami, für sie einzuspringen. Diese geht, weiss aber nicht, um was für Fotos es sich handelt. Gezwungenermaßen wird sie so in dem Pornoheft verewigt. Die Ausgabe ist zwar sehr erfolgreich, aber Nami muss dafür auch einen Preis zahlen: Sie bekommt perverse Anrufe und Briefe, ein fremder Mann lauert ihr immer auf und als das Magazin mit ihren Fotos an ihrem Arbeitsplatz auftaucht, gibt es Probleme...

Meine Meinung:

Vielleicht der beste bzw. erotischste Angel Guts Teil. Am Anfang habe ich gestaunt, als noch keine nackte Frau, keine Sexszene und keine Vergewaltigung vorkam, aber schon nach fünf Minuten wurde ich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, und zwar mit einer sehr phantasievollen und erotischen Szene, die lange anhält. Auch sonst gibt es hier Vieles zu sehen, was erotisch wirkt (nasse Körper, Frauen, die sich mit diversen Hilfen befriedigen) und zum Glück eher wenige Rape-Szenen. Diese erotischen Szenen sind dann auch sehr schön und stilistisch gefilmt (so z.B. draussen im Regen). Und so vergehen für den Fan, schon die ersten 20 Minuten im Fluge, bis dann die eigentliche Geschichte anfängt. Die Darsteller sind alle passabel, wobei auch hier die Figur Nami wieder von einer anderen Schauspielerin dargestellt wird, nämlich von Jun Izumi (sie hatte dann auch noch in Teil fünf eine kleine Nebenrolle). Regie führte hier Toshiharu Ikeda (Evil Dead Trap 1 + 3), der übrigens kein richtiger Fan von Horrorfilmen ist (findet sie zu gruselig). Interessant war noch seine Antwort auf eine Frage beim Interview, welche auf der DVD zu finden ist, ob es nicht falsch / fragwürdig wäre, mit Vergewaltigungsszenen in Filmen zu schaffen. Da sagte er, dass es ja nur Filme sind, und dort alles möglich ist und sich diese von der realen Welt unterscheiden. Das beste war dann aber, was er unbedingt noch zu diesem Thema als Abschluss sagen wollte: "Why not?". Man muss aber auch ganz klar sehen, dass diese Reihe "Romanporno-Verfilmungen" sind, und sich an die Vorlagen zu halten haben. Der Film hat eine extrem kurze Laufzeit und nur eines hat mich gestört: Das viel zu schnell und unerwartete Ende.  

O: Tenshi no harawata: Akai inga 

Japan 1981

R: Toshiharu Ikeda

D: Jun Izumi, Masahiko Abe, Yoko Kurita

Laufzeit der Code 1: 64:27 Min.

Fassungen: Siehe Teil eins!

Geschrieben von: MPAA

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Angel Guts: Red Vertigo 

Story:

Nami Tsuchiya (Mayako Katsuragi) arbeitet als Krankenschwester in einem Spital. Als sie dort in ihrer Nachtschicht von zwei Patienten fast vergewaltigt wird, flüchtet sie nach Hause. Doch dort erwartet sie der nächste Schicksalsschlag: Ihr Freund Kenji (Hirofumi Kobayashi), der Erotikfotos knipst, hat es gerade mit einem der Models (Jun  Izumi) getrieben. In reiner Ratlosigkeit rennt sie weg und wird auf der Strasse von einem Auto angefahren. Der Automobilist namens Tetsuro (Naoto Takenaka), der auf der Flucht ist, weil der Geld von seinem Chef erbeutet hat, nimmt sie mit. Als er merkt, dass sie noch lebt, fängt er an, sie auszuziehen...

Meine Meinung:

Wie Teil zwei eher uninteressant und lahm. Die Geschichte von einer Krankenschwester, die der versuchten Vergewaltigung entkommen kann und dann nochmals zwei harte Schläge (und Vergewaltigungen) erlebt, ist schwer nachvollziehbar. Die Darsteller sind dabei wieder mal recht gut, wobei hier wieder eine neue "Nami" Darstellerin eingesetzt wurde, welche aber mit den letzten zwei "Namis" aber nicht so recht mithalten konnte. Die "Nami" Darstellerin aus Teil vier, Jun  Izumi, ist hier nur in einer kleinen Nebenrolle zu sehen. Der Film kann einfach nicht so richtig interessieren. Die Geschichte ist einfach zu unglaubwürdig, selbst für eine Romanporno-Verfilmung. Davon gibt es hier dann auch eine ganze Menge zu sehen, wobei dieser Teil der erste ist, der auch Schambereiche zeigen würde, wäre da nicht die japanische Zensur. In vielen Sexszenen wurden diese Szenen digital verfremdet, damit man nichts erkennen kann. Das Ende ist auch kein Happy End, aber reisst einen nicht vom Hocker, da man nicht mit den Figuren mit leidet oder sich nicht in die Geschichte vertiefen konnte. Regie führte übrigens Takashi Ishii (Freeze Me).

O: Tenshi no harawata: Akai memai

Japan 1988

R: Takashi Ishii

D: Mayako Katsuragi, Hirofumi Kobayashi, Naoto Takenaka, Jun  Izumi

Laufzeit der US-DVD: 73:30 Min.

Fassungen: Siehe Teil eins! 

Geschrieben von: MPAA

Back