Wer bin ich?

Am Morgen des 19. Juni 1975 um zehn nach fünf im Spital Muri erblickte ich das Licht der Welt.

Ich wuchs auf einem Bauernhof in Bünzen auf. Umgeben von Natur und Tieren. So ergab sich schon bald eine tiefe Beziehung zur Natur und auch zu Tieren, die heute noch Bestand hat. So hatte ich meine Lieblingskatze, die mir beinahe aufs Wort gehorchte.

Schon früh versuchte ich in die Fusstapfen meines Vaters zu treten. Am meisten Spass machte da natürlich sicher das Traktorfahren. Es gab auch viele Gelegenheiten. Am Anfang, noch nur im Schritttempo unter der Aufsicht meines Vaters. Mit der Zeit wurden dann die Aufgaben anspruchsvoller aber auch interessanter.

Der Bauernhof liegt an wunderbarer Lage. Beinahe mitten in der Natur. Früh Morgens, wenn die Sonne über den Bergen aufgeht ist das wohl der schönste Ort der Welt. So kann man von meinem Fenster nachts den Vollmond beobachten und am Tag, wenn es klar ist den Leuten auf der Rigi beim Mittagessen zuschauen. Was diese Leute essen kann man aber nur mit einem sehr guten Fernrohr erkennen.

Mit fünf Jahren kamen dann die ersten gesellschaftlichen Verpflichtungen. So durfte ich den neuen Kindergarten in Bünzen besuchen.

Nach zwei Jahren Kindergarten kam der erste Karrieresprung. Der erste Schultag stand bevor. Ich merkte dann schon bald, dass die Anforderungen stiegen und der Anteil Freizeit immer geringer wurden. Manchmal sehnte ich schon ein wenig zurück in die sorglose Kindeszeit fernab von Prüfungsstress und Erfolgszwang.

Nach dem erfolgreichem Abschluss der Sekundarschule begann ich in Aarau bei der damaligen Sprecher und Schuh AG eine Leere als Elektromechaniker. Gleichzeitig besuchte ich die Berufsmittelschule. Nach vier interessanten und lehrreichen Jahren schloss ich meine Lehre und die Berufsmittelschule mit Erfolg ab.

Dies eröffnete mir die Chance ein Studium in Elektrotechnik an der HTL Brugg-Windisch zu beginnen. Dieses nahm ich dann auch mit vollem Elan in Angriff. So war ein grosser Teil meiner Zeit durch das Studium bestimmt. Dennoch war mir meine Freizeit immer ein wichtiger Bestandteil. Und ich kann heute sagen, dass das Studium eine sehr anstrengende Zeit aber auch eine sehr schöne Zeit war. Nach drei Jahren schloss ich dieses Studium, dann mit Erfolg ab.

Nach nur einem Monat Ferien begann ich dann eine Stelle als Datenbankadministrator bei der UBS AG. Da bin bis heute geblieben. Heute arbeite ich in verschiedenen Bereichen. Immer noch mit Datenbanken, da vor allem im Bereich Datenbanktuning und SQL-Tuning. Tuning ist bei Datenbanken in dieser Grössenordnung (ca. 2.5 TB) immer ein Thema. Weiter habe ich mein Wissen vertieft in PL*SQL-und SQL-Programmierung. Seit ca 3 jahren schreibe ich nun auch Server-Applikationen in Java. Man kann fast sagen ich bin ein wenig das “Mädchen für Alles”. Doch gerade diese grosse Abwechslung macht mir grossen Spass. In verschiedene Gebiete eintauchen und danach das Wissen von diesen verschiedenen Themenkreise miteinander zu verknüpfen ist sicher eine meiner Stärken.

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