NFP 40+: 'Jugendliche im Dunkelfeld rechtsextremistischer Gewalt'


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Jugendliche im Dunkelfeld rechtsextremistischer Gewalt:
eine Opferbefragung in der Nordwestschweiz

Forschungsfragen und -ziele

Das Forschungsprojekt 'Jugendliche im Dunkelfeld rechtsextremistischer Gewalt' findet im Rahmen des nationalen Schwerpunktprogramms 40+ ‚Rechtsextremismus – Ursachen und Gegenmassnahmen’ statt. Dieses widmet sich mit insgesamt zwölf wissenschaftlichen Studien den Ursachen, dem Ausmass sowie den Folgen rechtsextremistischer Tätigkeiten

Während insbesondere in Deutschland zahlreiche Studien zu jugendlichen Tätern rechtsextremistischer Gewalttaten existieren, fehlen Forschungen zu Opfern solcher Übergriffe noch völlig.

  • Das Forschungsprojekt will deshalb aus viktimologischer Sicht unabhängig von polizeilichen Statistiken Aussagen über das Ausmass rechtsextremistischer und rassistischer Übergriffe bei Jungendlichen zwischen 16 und 22 Jahren in ländlichen Regionen und urbanen Zentren der Nordwestschweiz machen.
  • Es sollen Aussagen über die Reaktionen des sozialen Nahraumes der Opfer sowie der Instanzen der formellen Sozialkontrolle gemacht werden.
  • Das Forschungsprojekt will die längerfristigen Auswirkungen eines gewaltsamen Übergriffes sowie die Verarbeitungsstrategien, welche sich ein Opfer selbst oder mit Unterstützung von formellen und informellen Hilfestellungen aneignet, untersuchen.

Das Projekt hat im Januar 2004 begonnen und dauert bis Ende 2007. Die Ergebnisse werden laufend publiziert.

 

 

 

 

 

 

 

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