Mit dem Wandel von der
ständischen zur industriellen Gesellschaftsform gewinnt die Bildung
zunehmend an Bedeutung und bestimmt heute mehr denn je den
gesellschaftlichen Status einer Person. Der Zugang zu Bildung und
Ausbildung und somit zu einem wertvollen Kapital der Gesellschaft ist
aber nicht allen Individuen in gleicher Art und Weise möglich.
Insbesondere Jugendliche mit sozial niedrigem Status erfahren auf dem
Bildungsmarkt nicht selten Enttäuschungen und werden dadurch in ihrer
sozialen Mobilität eingeschränkt. Dies wirkt sich auch auf das spätere
Berufsleben aus: Unqualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind
deutlich schlechteren Arbeitsbedingungen und höheren Arbeitsbelastungen
ausgesetzt als Personen mit einer mehrjährigen Ausbildung.
Unsere theoriegeleiteten und
praxisbezogenen Grundlagenforschungen und Konzeptarbeiten thematisieren
sowohl Fragen rund um die (Berufs)Ausbildung als auch um Berufslagen:
Wie kann der Zugang zu
gesellschaftlichen Ressourcen für Personen mit niedrigem
gesellschaftlichen Status verbessert werden?
Welche Herausforderungen
kommen im Umgang mit Langzeitarbeitslosen auf uns zu? Welche
Strategien sind denkbar und politisch realisierbar?
Welchen Anforderungen
müssen Jugendliche auf dem heutigen Arbeitsmarkt genügen?
Welchen Anforderungen
müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer innerhalb eines
spezifischen Berufsspektrums genügen?
Mit welchen Mitteln kann
der Arbeitsmarkt auf den technologischen Wandel aus ökonomischer und
sozialer Sicht reagieren?
Bedarfsanalyse für den Beruf an der Schnittstelle zwischen KV,
Informatik und Multimedia. Eine Untersuchung bei ausgewählten
Betrieben in der Region Basel
Ergebnisbericht über die
Rückführung von Sozialhilfebezügern in den ersten Arbeitsmarkt
durch gezieltes Coaching im Auftrag des Wirtschafts- und
Sozialdepartements Kanton Basel-Stadt.