2012 – ein neues Jahr

Dank The King's Speech wurde 2011 so viel über Stottern gesprochen, geschrieben und diskutiert wie selten zuvor. Durch den Film haben auch Menschen, die sich sonst nicht mit dem Thema beschäftigen, erfahren, was es bedeuten kann, mit Stottern zu leben. Die öffentliche Aufmerksamkeit hat manchen Stotterer motiviert, offener mit seinem “Makel” umzugehen.

Unserer Selbsthilfegruppe hat 2011 neue TeilnehmerInnen beschert. Mehrere unsere TeilnehmerInnen habe in diesem Jahr Neues gewagt, Neues ausprobiert, haben eine Therapie in Angriff genommen oder den Einstieg ins Improvisationstheater gefunden. Das freut uns sehr. Möglicherweise hat im einen oder anderen Fall die Selbsthilfegruppe dazu beigetragen, dass Stotternde neuen Mut fassen und in unerforschte Gebiete vordringen konnten.

Auch der erste Besuch einer Selbsthilfegruppe braucht Mut. Wer in unsere Gruppe kommt, ist meist positiv überrascht: Die Gruppe ist angenehm klein, die Stimmung aufgeräumt. Das eigene Stottern verliert für eine Weile seinen Schrecken. Darum mein Appell an alle Stotternden, die sich vertieft mit ihrem Stottern beschäftigen wollen: Wagen Sie den Schritt und kommen Sie unverbindlich bei uns vorbei! Wir freuen uns auf viele anregende Gespräche mit Stotternden im neuen Jahr.