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Concrete

Story:

1988, Japan:

Einige Jugendliche (u.a. Katsuya Kobayashi, Toshiya Nagasawa) in Japan haben die Nase voll! Sie ziehen umher, ärgern und verprügeln andere Schüler, lassen ihnen keine Chance, sich zu wehren! Mit ihrer grossen Aggressivität wird alles nur schlimmer. Vom Verprügeln geht es über zum Handtaschenklau bis zur Verschleppung und Schändung von Mädchen! Die Gruppe entführt schliesslich ein Mädchen namens Misaki (Miki Komori), ebenfalls aus der Schule. Sie schleppen sie zum Bandenanführer nach Hause, vergehen sich an dem Mädchen und schlagen sie ohnmächtig. Sie vertreiben mit ihr die so lange die Zeit und haben Spass, bis sie eines Tages tot ist. Die Leiche verstecken sie dann in einem Fass und betonieren es zu.

Meine Meinung:

Der Film ist leider nix besonderes, sondern verarbeitet „eine angeblich wahre Geschichte“ um eine Gruppe Jugendlicher, die ein Mädchen foltern und vergewaltigen, bis sie nach 41 Tagen stirbt. Der Film ist kühl und auf eine Art auch sehr nihilistisch. Es hat keinen richtigen Sound, einen Sinn hat der Film nicht, er zeigt einfach die oben beschriebe Geschichte, ohne dabei explizit zu werden (was nicht heisst, dass der Film harmlos ist, findet halt vieles im off statt und der Zuschauer kann es sich ausdenken). Am Anfang passiert nicht viel, die Jugendlichen werden ein wenig eingeführt. Das Treiben der Gruppe erinnerte mich an Angel Guts 1 oder an die Filme There Is A Secret In My Soup, Human Pork Chop (da auch real passiert) od. Söldner kennen keine Gnade. Letzterer soll in HK auch verboten worden sein, da man befürchtete, dass sich Jugendliche an den Taten orientieren könnten, und genau so soll es auch bei Concrete sein! Der Film soll in Japan verboten sein, aus dem gleichen Grund, d.h. aus Furcht vor Nachahmungen! Ob das 100% stimmt, kann ich nicht sagen! Ist wohl ähnlich wie in HK, wo viele Filme in letzter Zeit eine CAT. III Freigabe bekommen. Aber nicht wegen Blut oder Sex, sondern weil Drogen und Jugendliche im Spiel sind (so z.B. Spacked Out), halt aus Angst davor, dass Jugendliche nach dem Schauen erst auf den Geschmack kommen!. Der Film bzw. die Geschichte ist eher wenig interessant, wird per Rückblende erzählt und erste ab der Mitte wird das Mädchen verschleppt. Einige Szenen sind schon sehr krass, aber nicht im Sinne von blutig (Make-Up Effekte hat es nur ganz wenige), sondern von der Tat und dem Handeln der (jungen) Täter, denen scheinbar alles egal zu sein scheint. Die Darsteller kommen erstaunlich „real“ rüber, was das Ganze nur noch schockierender macht (im Making of kann man aber auch sehen, wie der Dreh Spass gemacht hat, zum Glück). Wirkt schon fast wie eine Art Doku und wurde mit billigen Mitteln gedreht! Von den Darstellern kennt man nur Toshiya Nagasawa (Azumi 2). Der ist wirklich nichts Besonderes. Wenn man den mal sehen will, dann sollte man schauen, dass man nicht zu viel Geld ausgibt, denn dafür bietet er zu wenig.

O: Konkurîto

Japan 2004

R: Hiromu Nakamura

D: Katsuya Kobayashi, Toshiya Nagasawa, Miki Komori

Laufzeit der japanischen DVD: 89:59 Min.

Fassungen: Gibt es eben nur in Japan auf DVD, ohne irgendwelche Untertitel (der Film soll aber angeblich auch in den Staaten lizenziert worden sein). Das Bild und Ton gehen in Ordnung. Der Film hat die höchste Freigabe bekommen (R-15). Ob Verbot oder nicht in Japan, die DVD kann man dort noch kaufen (z.B. auf der offiziellen Homepage) oder auch in anderen Shops ist die DVD noch zu bekommen. Als Extras gibt es neben 4 Trailern einer Bildergalerie auch noch ein kurzes Making of mit Interviews.

Geschrieben von: MPAA

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