Schildteilung

Die Schildteilungen und Heroldsbilder
Anfangs kam man mit einfachen Schildern aus, die linear geometrisch aufgeteilt waren. Und so wurden sie bezeichnet:

Ein silbernes Schildhaupt
in Blau.

Rot - Silber geviert.

Schwarz - Silber gespalten.

Blau - Silber schräggeteilt.

Silber - Rot Schrägeviert.

Mit der Zeit wurden die Schildteilungen komplexer. Sie entstehen durch die Teilung des Schilds mit geraden oder gebogenen Linen, oder auch in dem einfache geometrische Formen auf das einfarbige Schild angebracht wurden. Die dadurch entstandenen Schildbilder nennt man Heroldsbilder, Heroldstücke und Heroldsfiguren.
Zum Zweck des Blasonierens wurden die so entstandenen Heroldsbilder mit heraldischen Kunstausdrücken benannt.

Gelb - Blau
geständert.

In Rot ein
silbernes Kreuz.

In Silber drei
blaue Sparren.

In Silber eine erniedrigte geschweifte grüne Spitze.

In Silber ein blaues gewelltes Andreas Kreuz.

Gelb mit Rot - Silber geviertem Schildrand.

11 mal
Silber - Rot schräggeteilt.

In Silber
purpurener Pfah
l

Gemeine Figuren
Mit der Zeit wurden jedoch einfache Schilder knapp, und man begann, die Schilder mit gemeinen Figuren zu belegen. Gemeine Figuren sind vereinfachte Figuren aus der realen Umwelt, wie: Bären, Adler, Werkzeuge und anderes mehr. Heroldsbilder und gemeine Figuren können kombiniert werden. Beispiele von Schildern, belegt mit gemeinen Figuren.

Redende Wappen
So werden Wappen genannt, die aus ihrer Darstellung heraus auf den Namen schliessen lassen. Z.B.: Wenn in einem Wappen ein Werkzeug oder ein Produkt des Wagnerberufes zu sehen ist, können wir daraus schliessen, dass der Besitzer Wagner heisst.