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schwächen

Egal wie weise Du auch werden magst, Du bleibst unvollkommen. Dein Schwächen sind Dir ein dauerhafter Begleiter. Akzeptiere Deine Schwächen und das Du nie ohne Schwächen sein wirst. Mit Gewalt oder durch Kontrolle wirst Du keine ablegen oder mindern. Je weniger Du sie ernst nimmst, desto weniger werden sie Dir im Weg stehen. Vor allem beurteile den anderen nicht über seine Schwächen, es bringt nichts - und meist sind es eigentlich Dein eigenen Schwächen die Du im anderen siehst - es hängt zusammen. Kannst Du die Schwächen des anderen nicht akzeptieren, dann gelingt es Dir erst recht nicht bei deinen eigenen. Deshalb übe Dich die anderen zu akzeptieren - es hilft.
Schenke und suche Freude und Liebe und die Schwächen werden von ganz alleine verblassen.



 




veränderung

Verändere Dich selbst - Du bist der einzige der das kann. Erwarte nie, dass jemand anderes Dich erlöst und Du selbst kannst niemanden erlösen.
Immer wenn Du andere analysierst und hier genau zu wissen meinst, wie der andere sich verändern müsste, lenkst Du Dich nur von Dir ab. Schalte hier um. Sehr oft hast Du genau den Punkt getroffen, bei dem es sich lohnt, über Dich selbst nachzudenken. Der gute Therapeut hilft dadurch, dass er dem anderen Hilfestellung für die Selbsthilfe gibt. Er weiß, das nicht er es ist, der den anderen verändert.
Wenn Du merkst oder ahnst, dass Du Dich im Kreis bewegst, in Mechanismen gefangen bist, dann suche die Hilfe zu Selbsthilfe - nicht die Erlösung oder Befreiung durch jemand anderes - das funktioniert nicht. Jemand der genau weiß was für Dich richtig oder falsch ist und Dir Deine Entscheidungen oder Dein Handeln abnimmt, ist ein schlechter Ratgeber.
Veränderungen dauern und geschehen meist allmählich. Sei Dir selbst gegenüber mißtrauisch wenn es scheinbar ganz schnell geht - Ehrgeiz ist hier nicht gefragt.
Versuche auch nicht Dich deshalb zu verändern, weil Du dadurch ein ganz anders Ziel erreichen willst. Veränderung hat sehr viel mit Erkenntnis und Authentizität zu tun - es geschieht auf unzählige Weisen. Je mehr Du die Veränderung aber steuern möchtest und je schneller Du sie erreichen willst, desto weniger wird sie geschehen



 




dialog

Fange an damit, indem Du, wenn der andere etwas sagt, nicht schon über Deine Gegenrede nachdenkst. Ein Spruch, aber goldrichtig: "Zwei Monologe sind noch lange kein Dialog".
Nur als Dialog machen Gespräche Sinn. Es gibt immer genau verteilte Rollen - spricht der eine, hört der andere zu und umgekehrt. Leider ist es viel schwerer als es hier steht.
Beobachte einmal eine der vielen Talk-Shows im Fernsehen - dann wird es klarer.
Deine Rede ist nur dann richtig, wenn sie authentisch ist, Du den andern Mensch nicht überreden willst, sondern wenn Du ihm die Wahl läßt.
Verwechsle nicht Emotion und Argumentation. Willst Du dem Gegenüber etwas vermitteln, brauchst Du gar nicht mehr weiterzumachen, wenn Du ihn emotionell angreifst. Er wird sich ab sofort nur noch damit beschäftigen.
Eine Schulung in Dialektik ist nicht wichtig - es sei den Du willst taktieren oder glänzen.
Bleibe echt, wenn es Dir um Kommunikation, Information oder um Problembewältigung geht. Übrigens, wozu sollen Gespräche sonst überhaupt einen Sinn machen?
Wenn es Dir schwer fällt, übe Dich immer und immer wieder im Zuhören. Höre Dir einmal selbst zu, dann merkst Du was falsch ist. Entwickle einen Ehrgeiz darin, die Botschaft des andern wirklich zu verstehen. Frage nach und gib eine Rückmeldung darüber wie Du den anderen verstanden hast. Das ist ein guter Weg.